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Chronik √Ėsterreich
01/16/2021

Neue Infos: Lockdown bis 8. Februar, FFP2-Pflicht; CoV-Mutation in Wien verbreitet

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Thomas Pressberger

  • Verhandlerkreise: Lockdown bis 8. Februar verl√§ngert (mehr dazu)
  • CoV-Mutation: 17 Prozent Anteil in Wien (mehr dazu)
  • Experten: Lockdown verl√§ngern, Homeoffice-Pflicht und FFP2-Masken f√ľr alle (mehr dazu)
  • 7-Tages-Inzidenz: Diese Bezirke sind am st√§rksten betroffen (mehr dazu)
  • 1.723 Neuinfektionen in √Ėsterreich (mehr dazu)
  • Epidemiologe: Eher Versch√§rfungen als Lockerungen (mehr dazu)
  • Umfrage: Mehrheit arbeitet nicht im Homeoffice (mehr dazu)
  • K√§rnten startete Impfaktion: "Ich bin sehr gl√ľcklich" (mehr dazu)
  • Pfizer k√ľrzt Impfstoff-Lieferungen an Italien (mehr dazu)
  • Britischer Mutationsfall in der Obersteiermark best√§tigt (mehr dazu)
  • Lockdown: Entscheidung am Sonntag (mehr dazu)
  • Corona-Demo: BVT sieht "staatsgef√§hrdendes Potenzial" (mehr dazu)
  • Anderl und Katzian f√ľr "Corona-Verm√∂gensabgabe" (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • 392.511 best√§tigte F√§lle, 17.673 aktuell Infizierte (Stand 16.1.2021, 10:00 Uhr)
  • 367.785 Genesene, 7.053 Todesf√§lle (Stand 16.1.2021, 10:00 Uhr)
  • Weltweit 93.850.637 best√§tigte F√§lle, 51.698.860 Genesene (Stand 16.1.2021, 8:00 Uhr)

Nationale und internationale Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • 02/26/2021, 02:21 PM

    60 Prozent aller Infektionen durch britische Virusvariante

    Laut dem Virologen Andreas Bergthaler sei die Situation derzeit relativ labil. In Tirol gebe es t√§glich bis zu 20 "S√ľdafrika-F√§lle".

  • 02/11/2021, 08:41 PM

    Tschechien: Regierung scheitert mit Verlängerung des Notstands

    Die tschechische Regierung von Premier Andrej Babis ist am Donnerstagabend im Parlament mit dem Versuch um eine weitere Verlängerung des Corona-Notstandes gescheitert. Der Notstand, an den die einzelnen Corona-Maßnahmen gebunden sind, läuft damit am Sonntag, den 14. Februar ab, obwohl die epidemiologische Situation in dem nördlichen Nachbarland sehr ernst ist.

    Das von Kommunisten (KSCM) geduldete Minderheitskabinett von der Babis-Protestbewegung ANO und der Sozialdemokraten (CSSD) hat f√ľr den entsprechenden Verl√§ngerungsantrag nur 48 Stimmen von 106 anwesenden Parlamentariern erhalten. Damit wurde der Antrag abgelehnt.

    Babis versuchte in den letzten Stunden, die Verl√§ngerung zu retten. Er behauptete, wer dagegen sei, sei "direkt verantwortlich f√ľr den Tod von Menschen". Der Innenminister und Chef des Corona-Krisenstabes Jan Hamacek warnte, die Nicht-Verl√§ngerung des Notzustandes stelle ein riesiges Risiko f√ľr das Gesundheitssystem und vor allem die Krankenh√§user dar.

    Laut Medien kann man jetzt damit rechnen, dass einige Restriktionen auf Grund einiger Gesetze in Kraft bleiben. Au√üerdem w√ľrden die Regionen den Krisenzustand ausrufen, aufgrund dessen weitere Beschr√§nkungen fortgesetzt werden k√∂nnten. Den Kampf gegen die Pandemie w√ľrden nun eher die einzelnen regionalen Politiker f√ľhren, hie√ü es.

     

  • 02/11/2021, 09:01 PM

    Kosovos Ex-Minister kritisiert Geopolitik bei Impfstoffen

    Der kosovarische Ex-Au√üenminister und Spitzenkandidat der Demokratische Partei (PDK), Enver Hoxhaj, hat Serbien, Russland und China beschuldigt, mit Impfstoffen Geopolitik zu machen. Aber auch die EU habe an Vertrauen eingeb√ľ√üt, vor allem nach der Ablehnung der Visa-Liberalisierung, sagte Hoxhaj im Interview mit der "Presse" (Freitagsausgabe). Zudem habe sie bisher nicht beim Aufstellen von Impfungen helfen k√∂nnen. Zum Impfoffert des serbischen Pr√§sidenten Aleksandar Vucic, der angeboten hatte, die Corona-Impfungen in von Serben bewohnten Gegenden des Kosovo durchzuf√ľhren, meinte Hoxhaj, dass es Vucic nicht wirklich darum gehe, zu helfen. Dass Serbien - "√§hnlich wie Russland und China" - humanit√§re Hilfe f√ľr geopolitische Ziele missbrauche, k√∂nne er nicht akzeptieren. K√ľnftig hoffe er etwa auch auf Hilfe aus √Ėsterreich.

     

  • 02/11/2021, 07:56 PM

    Britische Variante verbreitet sich in Frankreich

    Die ansteckendere Coronavirus-Variante aus Gro√übritannien ist nach Sch√§tzungen der Regierung aktuell f√ľr 20 bis 25 Prozent der Corona-Infektionen in Frankreich verantwortlich. Die s√ľdafrikanische und brasilianische Variante seien landesweit hingegen nur f√ľr etwa 4 bis 5 Prozent der Infektionen verantwortlich, sagte Gesundheitsminister Olivier V√©ran am Donnerstagabend. Besonders viele F√§lle gebe es im D√©partement Moselle an der deutschen Grenze. Dort seien innerhalb der vergangenen vier Tage rund 300 F√§lle identifiziert worden, die auf die brasilianische und s√ľdafrikanische Variante zur√ľckgehen. V√©ran wollte die Region am Freitag aufsuchen.

    Premierminister Jean Castex k√ľndigte unterdessen an, nach dem Ende der Ferien an Grundschulen zun√§chst rund 200 000 Speicheltests pro Woche einzusetzen, um die Ausbreitung der Epidemie dort zu √ľberwachen. Diese Speichel-PCR-Tests seien besonders geeignet, wenn Tests regelm√§√üig wiederholt werden m√ľssten, hatte die Hohe Gesundheitsbeh√∂rde zuvor erkl√§rt.

    In Frankreich gilt seit einigen Wochen eine strenge Ausgangssperre ab 18 Uhr abends - aber es gibt keine generellen Ausgangsbeschränkungen am Tag. Der Einzelhandel und Schulen haben weitgehend geöffnet. Restaurants, Kultureinrichtungen oder Skilifte sind geschlossen. In den vergangenen 24 Stunden sind in Frankreich etwas mehr 21 000 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Seit Beginn der Epidemie sind mehr als 80 000 Menschen gestorben. Véran betonte, es gehe nun darum, zusammenzuhalten und Zeit zu gewinnen, um einen neuen Lockdown zu verhindern.

  • 02/11/2021, 07:50 PM

    Frankreich: Zunahme der ansteckenderen Virus-Varianten

    Der Anteil der neuen, ansteckenderen Virus-Varianten in Frankreich nimmt zu. Er liege f√ľr die zun√§chst in S√ľdafrika und Brasilien nachgewiesenen Mutationen inzwischen bei vier bis f√ľnf Prozent, sagt  Gesundheitsminister Olivier Veran. In den kommenden Wochen werde man sehen, ob weitere Beschr√§nkungen n√∂tig seien.

  • 02/11/2021, 07:49 PM

    Lateinamerika: Drohender Anstieg der Kinderarbeit

    Bis zu 300.000 Kinder k√∂nnten in Lateinamerika und der Karibik nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wegen der Coronavirus-Pandemie in die Kinderarbeit abrutschen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Gesundheitskrise k√∂nnten die Region in dieser Hinsicht um ein Jahrzehnt zur√ľckwerfen, nach zuvor 25 Jahren des Fortschritts, warnte der Regionalchef der UN-Agentur, Vin√≠cius Pinheiro, am Donnerstag in einer Online-Konferenz. Anlass war der Beginn des Internationalen Jahres f√ľr die Abschaffung der Kinderarbeit.

    In der Region arbeiten rund 10,5 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 17 Jahren nach einem gemeinsamen Bericht der ILO und der UN-Wirtschaftskommission f√ľr Lateinamerika und die Karibik (Cepal) vom vergangenen Juni. Nach Zahlen von 2016 war der Anteil der Arbeiter an allen Kindern in den vorherigen acht Jahren von 10,8 auf 7,3 Prozent gesunken. Nun k√∂nnten die wirtschaftlichen Sch√§den durch die Pandemie, in Kombination mit dem Schlie√üen von Schulen und anderen Faktoren, verheerende Konsequenzen f√ľr eine ganze Generation bedeuten, sagte der stellvertretende Unicef-Regionaldirektor, Youssouf Abdel-Jelil, in der Konferenz.

    Weltweit arbeiten nach Zahlen des ILO-Berichts rund 152 Millionen Kinder und Jugendliche, etwa in der Landwirtschaft, als Haushaltshilfen, im Bergbau, in der Kleinindustrie oder auf der Stra√üe - die meisten von ihnen in Afrika und Asien. Das Internationale Jahr f√ľr die Abschaffung der Kinderarbeit soll einen Ansto√ü zum Erreichen des UN-Entwicklungsziels geben, die Kinderarbeit weltweit bis 2025 komplett abzuschaffen.

  • 02/11/2021, 06:45 PM

    Bulgarien: Eltern massenhaft gegen Tests bei ihren Kindern

    In Bulgarien verweigern Eltern massenhaft Corona-Tests f√ľr ihre Schulkinder trotz kontinuierlich steigender Fallzahlen. Nur knapp 15 Prozent der Eltern seien einverstanden, dass ihre Kinder an den Schulen mit Antigentests auf das Coronavirus getestet w√ľrden, wie am Donnerstag aus einer Umfrage des Bildungsministeriums hervorging. Nach zwei Lockerungen des Corona-Lockdowns waren in Bulgarien Grund- und Mittelschulen sowie Gymnasien f√ľr den Pr√§senzunterricht stufenweise wieder ge√∂ffnet worden.

    Gesundheitsminister Kostadin Angelow begr√ľndete die vom Bildungsministerium angestrebte Einf√ľhrung von Corona-Tests an Schulen damit, dass damit der Pr√§senzunterricht l√§nger aufrecht erhalten werde konnte. Eltern beklagten aber, dass ihre Kinder durch Antigentests, die an den Schulen nicht im Beisein der Eltern vorgenommen werden sollen, psychisch belastet werden k√∂nnten.

    In Bulgarien nehmen die Corona-Neuansteckungen wieder schnell und kontinuierlich zu. Seit Jahresbeginn waren einige Einschränkungen des Teil-Lockdowns gelockert worden. Erst Anfang Februar durften Einkaufszentren, Fitnessstudios und Tanzschulen wieder öffnen. Restaurants und Cafés bleiben bis 1. März zu.

    In Bulgarien wurden aktuell nach Angaben des Corona-Krisenstabs 140 Neuinfektionen pro 100 000 Menschen binnen zwei Wochen verzeichnet. Allein binnen einer Woche sei dies ein Zuwachs um 32 Prozent. Erst bei 200 Neufällen auf 100 000 Menschen binnen zwei Wochen soll es wieder strengere Corona-Einschränkungen geben, sagte Angelow. In dem Balkanland mit einer Bevölkerung von 6,9 Millionen Menschen sind aktuell 22 236 mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben 9527 mit dem Coronavirus infizierte Menschen.

  • 02/11/2021, 06:50 PM

    Wo man sich in St. Pölten kostenlos testen lassen kann

    Die Landeshauptstadt St. P√∂lten hat das Angebot an permanenten Test-M√∂glichkeiten erweitert. Neben der Teststation im VAZ gibt es im Bezirk weitere gratis Corona-Testm√∂glichkeiten - in Teststra√üen und Apotheken.

    Mehr dazu hier: 

  • 02/11/2021, 06:45 PM

    EU-Coronahilfen nehmen weitere H√ľrde

    Die geplanten Milliardenhilfen der EU zur Unterst√ľtzung der europ√§ischen Wirtschaft in der Corona-Krise haben eine weitere H√ľrde genommen. Einen Tag nach dem EU-Parlament gaben auch die Mitgliedstaaten am Donnerstag final gr√ľnes Licht f√ľr das Kernst√ľck des Corona-Wiederaufbauplans. Die Verordnung kann nun in Kraft gesetzt werden, damit die Mitgliedstaaten die Mittel beantragen k√∂nnen.

    Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten im vergangenen Jahr einen 750 Milliarden Euro schweren Fonds gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht. Kern ist die sogenannte Aufbau- und Resilienzfazilit√§t. Sie ist mit insgesamt 672,5 Milliarden Euro ausgestattet, von denen 312,5 Milliarden als Zusch√ľsse und 360 Milliarden als Kredite f√ľr Reformen und Investitionen in die Mitgliedstaaten flie√üen sollen.

  • 02/11/2021, 06:11 PM

    Deutschland stuft Tirol als Mutationsgebiet ein

    Nach der Ausbreitung des mutierten Coronavirus in Tirol hat die deutsche Regierung das Bundesland als Mutationsgebiet eingestuft. Das teilte der Sprecher des deutschen Innenministeriums mehreren deutschen Medien am Donnerstagabend mit, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete. Nach Angaben der Bild-Zeitung haben Experten aus dem Innen-, Außen- und Gesundheitsministerium Grenzkontrollen und Einreiseverbote zu Tirol und Tschechien beschlossen. Sie sollen am Sonntag starten.

    Tirol, aber auch Tschechien, werden als sogenannte Virusmutationsgebiete eingestuft. Innenminister Horst Seehofer habe entschieden, ab Sonntag neben den seit der Fl√ľchtlingskrise bestehenden Binnengrenzkontrollen zu √Ėsterreich auch an den Grenzen zum Nachbarland Tschechien vor√ľbergehende Grenzkontrollen einzuf√ľhren, hie√ü es in der der APA vorliegenden Mitteilung an Journalisten.

    Die deutsche Regierung stimme sich derzeit mit allen beteiligten Partnern ab, "insbesondere zu etwaigen Ausnahmetatbest√§nden und wird hier√ľber zeitnah informieren", schreibt das Innenministerium weiter. Die Wiedereinf√ľhrung von Binnengrenzkontrollen sei erforderlich, um den Viruseintrag nach Deutschland m√∂glichst zu unterbinden. Das Ausw√§rtige Amt verwies auf APA-Anfrage nur auf die bekannten Kriterien zur Einstufung von Mutationsgebieten bzw. Hochrisikogebieten. Die Liste dieser Regionen wird w√∂chentlich aktualisiert und im Regelfall am Freitagvormittag ver√∂ffentlicht.

  • 02/11/2021, 06:05 PM

    Israel erteilte Corona-Impftourismus eine Absage

    Israel hat bei seiner Corona-Impfkampagne international die Nase vorn und weckt damit offenbar Begehrlichkeiten. So sah sich das Staatliche israelische Verkehrsb√ľro am Donnerstag gezwungen, Impftourismus eine klare Absage zu erteilen. "Aufgrund von zahlreichen Anfragen und ver√∂ffentlichten Presseberichten in den vergangenen Tagen" betonte die Direktorin des Staatlichen Israelischen Verkehrsb√ľros f√ľr Deutschland, √Ėsterreich und die Schweiz, Ella Zack Solomon, "dass es keine M√∂glichkeiten f√ľr Touristen in Israel gibt, sich impfen zu lassen".

    "Es werden keine Impfreisen angeboten", hieß es in der von der Frankfurter PR-Agentur BZ.COMM verbreiteten Erklärung weiter. Impfungen erhielten "ausschließlich die Einwohner Israels". "Wir hoffen weiter, dass Israel schnellstmöglich die Impfung der Bevölkerung abschließen kann und der Weg zu einer Normalität nicht mehr weit ist", erklärte Zack Solomon. Nach ihren Angaben sind schon 3,6 Millionen der gut neun Millionen Einwohner Israels gegen das neuartige Coronavirus geimpft.

  • 02/11/2021, 06:04 PM

    391 Tote und 19.838 Neuinfizierte in 24 Stunden in Italien

    In Italien ist die Zahl der Menschen, die an einem Tag mit oder am Coronavirus gestorben sind, wieder gestiegen. Am Donnerstag wurden innerhalb von 24 Stunden 391 Todesopfer gezählt, nachdem es am Vortag 336 gewesen waren. Die Zahl der Neuinfektionen stieg von 12.956 auf 19.838, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 92.729 Menschen ums Leben.

    Die Zahl der in den Spit√§lern behandelten Covid-19-Patienten sank unterdessen von 19.280 auf 18.942. Auf den Intensivstationen wurden 2.126 Personen behandelt, zwei weniger als am Vortag. 292.533 Abstriche wurden genommen, 5,2 Prozent fielen positiv aus. Seit dem Impfstart am 27. Dezember wurden in Italien √ľber 2,79 Millionen Personen immunisiert.

    Die 20 italienischen Regionen sprachen sich f√ľr eine Verl√§ngerung des Reiseverbots √ľber den 15. Februar hinaus aus. Die Regionen reagierten damit auf einen Appell von Gesundheitsminister Roberto Speranza, laut dem es jetzt verfr√ľht w√§re, den Italienern wieder Reisefreiheit zu gew√§hren, da die Virus-Mutationen, die auch in Italien im Umlauf sind, besonders gef√§hrlich seien. Speranza urgierte, dass das Reiseverbot mindestens bis zum 5. M√§rz verl√§ngert werde.

  • 02/11/2021, 05:50 PM

    Slowenien lockert nächste Woche den Lockdown

    In Slowenien wird der monatelange Corona-Lockdown angesichts der verbesserten Infektionslage n√§chste Woche weitgehend aufgehoben. Am Montag werden Kontaktbeschr√§nkungen gelockert, so dass sich bis zu zehn Personen treffen d√ľrfen, das Bewegungsverbot zwischen Gemeinden wird aufgehoben, hie√ü es von der Regierung. Die Pflichtschulen √∂ffnen wieder f√ľr alle Sch√ľler, zum Pr√§senzunterricht kehren die Abschlussklassen der h√∂heren Schulen zur√ľck. Auch im Handel wird weiter gelockert.

    Ab n√§chste Woche werden sich slowenische B√ľrger wieder im Land frei bewegen d√ľrfen. Mit dem Bewegungsverbot, das seit Ende Oktober in Kraft war, d√ľrfte man die Wohngemeinde ohne triftigen Grund nicht verlassen, Freizeitsport in der Natur war auf die eigene Region beschr√§nkt. Dass f√§llt nun weg. Hingegen bleibt die n√§chtliche Ausgangssperre weiterhin g√ľltig.

  • 02/11/2021, 03:51 PM

    Wo √Ėsterreich Deutschland etwas voraushat

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt, wurde gar auf 35 herabgesetzt, bevor gelockert werden darf. Das könnte aber auch an der Testrate liegen.

  • 02/11/2021, 04:08 PM

    Mathematiker: Alle Coronaviren weltweit passen in Cola-Dose

    Alle derzeit kursierenden neuen Coronaviren passen Berechnungen eines britischen Mathematikers zufolge locker in eine Cola-Dose. Die zu einem einzigen aktuellen Zeitpunkt zirkulierenden Erreger SARS-CoV-2 h√§tten zusammengepfercht ein Volumen von rund 160 Millilitern und w√ľrden damit eine g√§ngige Coladose, die in der Regel 330 Milliliter fasst, nicht einmal ann√§hernd ausf√ľllen, schreibt Christian Yates von der Universit√§t Bath im Online-Magazin "The Conversation". Um zu diesem Schluss zu kommen, stellt Yates einen komplizierten Rechenweg auf, den er in seinem Gastbeitrag und in einem Video jedoch nachvollziehbar erkl√§rt. Darin flie√üen die gesch√§tzte Zahl der weltweit gleichzeitig Infizierten, die durchschnittliche Viruslast pro Infektion sowie die Gr√∂√üe des Virus mit ein. Den Durchmesser des Covid-19-Erregers berechnet er mit 100 Nanometern - milliardstel Meter.

    "Dies ist eine Sch√§tzung basierend auf den vern√ľnftigsten Annahmen, aber ich gebe gerne zu, dass sie sicher an einzelnen Stellen verbessert werden kann", r√§umt Yates ein. Pr√§ziser als die Sch√§tzung seiner Partnerin sei die Berechnung allemal: "Meine Frau hat vermutet, es sei entweder das Volumen eines olympischen Schwimmbeckens oder das eines Teel√∂ffels", so der Mathematiker.

  • 02/11/2021, 04:01 PM

    Tiroler Polizeichef bittet Bevölkerung um Mithilfe bei Tests

    Im Vorfeld der mit Freitag startenden Ausreisekontrollen aus Tirol hat Landespolizeidirektor Edelbert Kohler um die Mithilfe der Bev√∂lkerung gebeten. "Die Polizei sieht sich einmal mehr mit einer neuen gro√üen Herausforderung konfrontiert, die wir nur mit der Unterst√ľtzung aller bew√§ltigen k√∂nnen", erkl√§rte er am Donnerstag in einer Aussendung. "Helfen Sie uns und vor allem sich selbst, Unannehmlichkeiten, lange Wartezeiten und Staus zu vermeiden und k√ľmmern Sie sich rechtzeitig um eine Testbest√§tigung, wenn Sie das Bundesland verlassen m√ľssen", appellierte der Polizeichef an die Bev√∂lkerung. Ausgenommen von den Ausreisetests sind neben Kindern bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr, die Blaulichtorganisationen, der G√ľterverkehr und Transitpassagiere.

    F√ľr Pkw-Insassen, die lediglich durch Tirol durchreisen wollen, werden bei der Einreise Durchfahrtsbest√§tigungen ausgestellt, die dann bei der Ausreise vorgewiesen werden m√ľssen. Pendler sind von der Verordnung jedoch nicht ausgenommen, sie ben√∂tigen ebenfalls einen negativen Corona-Test, der nicht √§lter als 48 Stunden sein darf. Zudem ersuchte die Polizei, zum Schutz der Beamten w√§hrend der Kontrollen eine FFP2-Maske zu tragen - auch wenn man alleine im Pkw ist.

  • 02/11/2021, 03:51 PM

    Patient in Spanien löste bei Fluchtversuch Spitalbrand aus

    Ein Covid-Patient hat in einem Krankenhaus der s√ľdspanischen Stadt Cadiz bei einem Fluchtversuch ein Feuer gelegt und Panik ausgel√∂st. Der 63 Jahre alte Mann habe am Mittwochabend in seinem Zimmer im sechsten Stock der Universit√§tsklinik Puerta del Mar seine Matratze in Brand gesetzt, berichtete die Zeitung "La Voz de Cadiz" unter Berufung auf die Beh√∂rden.

    Er habe ein Chaos auslösen und dieses ausnutzen wollen, um unbemerkt zu entkommen. Der Plan ging aber schief: Der mutmaßliche Brandstifter sei noch im Krankenhaus festgenommen worden. Er sei nun im Hochsicherheitstrakt eines anderen Krankenhauses in Cadiz untergebracht, hieß es.

    Das vom Mann ausgel√∂ste Chaos war betr√§chtlich: Die Flammen schossen aus einigen Fenstern und beunruhigten auch die Nachbarn des Krankenhauses. Den Medienberichten zufolge mussten neben dem sechsten auch der f√ľnfte und der siebente Stock der Klinik komplett evakuiert werden. Das Feuer konnte aber relativ schnell gel√∂scht werden.

  • 02/11/2021, 03:46 PM

    Erste Dosen von AstraZeneca in Oberösterreich verimpft

    In Oberösterreich sind am Donnerstag die ersten Dosen des Vakzine von AstraZeneca verimpft worden. Vor allem Personal im Gesundheitsbereich sowie Mitarbeiter in Krankenhäusern, Ordinationspersonal und Rettungskräfte erhalten diesen Impfstoff. Geplant ist, dass im Februar mehr als 29.000 Dosen gespritzt werden.

    "Zusammen mit den in Aussicht gestellten Impfstoffen der anderen beiden bisher verf√ľgbaren Produkte von BioNtech/Pfizer und Moderna k√∂nnten mit Ende des Monats alle Zweitimpfungen in Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen werden", hie√ü es in einer Aussendung des Landes am Donnerstag. Zur diskutierten Wirksamkeit des AstraZeneca Impfstoffes sagte der Vorstand der Klinik f√ľr Lungenheilkunde am Kepler Universit√§tsklinikum Linz, Bernd Lamprecht: Die Wirksamkeit des Vektor-Impfstoffes sei "sowohl f√ľr das urspr√ľngliche Virus wie auch f√ľr die 'britische Variante' belegt. Bei anderen Mutationen kann angenommen werden, dass Personen, die ausnahmsweise trotz Impfung an Covid-19 erkranken, einen milderen Krankheitsverlauf durchmachen und Komplikationen sowie Todesf√§lle vermieden werden k√∂nnen."

  • 02/11/2021, 03:21 PM

    Corona-Ampel: Tirol unter den Wochengewinnern

    Auch wenn es angesichts der vermutlich ansteckenderen s√ľdafrikanischen Corona-Variante paradox klingt, Tirol, √Ėsterreichs Hotspot f√ľr diese Mutation, geh√∂rt zu den Wochen-Gewinnern beim R√ľckgang der Infektionszahlen. Laut dem Arbeitsdokument der heute tagenden Ampel-Kommission ist die Fallinzidenz pro 100.000 Einwohnern in der vergangenen Woche um knapp 18 Prozent zur√ľckgegangen. Nimmt man die 14-Tages-Inzidenz her liegt man mit minus 15 Prozent nur hinter Salzburg.

    Auch wenn die Zahlen dort am st√§rksten zur√ľckgehen, ist Salzburg mit einem Wert von 128,8 noch immer das am st√§rksten betroffene Bundesland, knapp vor K√§rnten. Der √Ėsterreich-Schnitt liegt genau bei 100,1. Im aktuellen Wochen-Schnitt weist just Tirol mit 80,2 den niedrigsten Wert auf gefolgt von Ober√∂sterreich und Wien.

    Hier geht es um die reinen Fallzahlen. Nimmt man die Risiko-Faktoren hinzu, hat die Bundeshauptstadt wie mittlerweile √ľblich den besten Wert. Sie ist ja auch als einziges Bundesland auf der Ampel orange geschalten, was sich heute angesichts der j√ľngsten Zahlen-Entwicklung auch nicht √§ndern d√ľrfte.

  • 02/11/2021, 03:03 PM

    Africa CDC rät von Astrazeneca in Ländern mit Mutationen ab

    Die panafrikanische Gesundheitsbeh√∂rde Africa CDC empfiehlt L√§ndern, in denen die aus S√ľdafrika stammende Corona-Variante vorherrscht, nicht den Astrazeneca-Impfstoff einzusetzen. Die Variante sei in sieben afrikanischen L√§ndern festgestellt worden, sei aber bisher nur in S√ľdafrika dominant, sagte der Leiter der Africa CDC, John Nkengasong, am Donnerstag.

    Allerdings wissen viele L√§nder nicht unbedingt, welche Variante dort vorherrscht. Vor allem in S√ľdafrikas Nachbarl√§ndern m√ľsse es mehr Nachforschung geben, inwiefern die Variante dort zirkuliert, sagte Matshidiso Moeti, die Afrika-Chefin der Weltgesundheitsorganisation. Afrika werde sich dennoch nicht von dem Astrazeneca-Impfstoff abwenden, betonte Nkengasong.

    Eine am vergangenen Wochenende ver√∂ffentlichte Studie zeigte, dass der Astrazeneca-Impfstoff nur minimal vor leichten und moderaten Erkrankungen nach einer Infektion mit der aus S√ľdafrika stammenden Variante B.1.351 sch√ľtzt. √úber die Wirksamkeit bei schweren Verl√§ufen wird in der Studie keine Aussage getroffen. Daraufhin stoppte S√ľdafrika vor√ľbergehend seine geplanten Impfungen mit dem Wirkstoff. Allerdings empfahl die WHO am Mittwoch den weiteren Einsatz des Vakzins. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Impfstoff nicht gegen schwere Verl√§ufe von Covid-19 sch√ľtze, hie√ü es.

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  • Bei Coronavirus-Hotline der √∂sterreichischen Agentur f√ľr Gesundheit und Ern√§hrungssicherheit (AGES) k√∂nnen Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verf√ľgung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

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