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Von Fabio Tartarotti

Es war bislang ein harter Wiedereinstieg in die dritthöchste Spielklasse Österreichs, für den Mattersburger SV 2020. Nur eine einzige Niederlage mussten die erfolgsverwöhnten Mattersburger vorige Saison in der Burgenlandliga einstecken. Zwei Wochen nach Start der Ostliga sind es bereits doppelt so viele. Nach zwei schwierigen Partien gegen den amtierenden Meister Gloggnitz und einen nach Neuaufstellung hochmotivierten Wiener Sport-Club findet sich der burgenländische Aufsteiger auf dem vorletzten Tabellenrang, hat sich seinen Platz in der Liga aber bereits verdient. So sieht das zumindest der neue Sport-Club-Trainer Daniel Seper. Der gebürtige Oberwarter fand nach seinem Sieg im Pappelstadion lobende Worte für den Gegner. 

 

Raul Fernandez blieb cool und fehlerfrei und holte in Silverstone seinen zweiten MotoGP-Sieg nach Australien 2024. „Ich kann meine Gefühle kaum einordnen. Es war ein tolles Wochenende“, sagte der 25-jährige Spanier. „Ich freue mich wie ein kleines Kind.“

Fernandez führte einen dreifachen Sieg des überlegenen Aprilia-Teams an. WM-Leader Jorge Martin, der am Samstag den Sprint gewonnen hatte, wurde Zweiter und baute seine WM-Führung aus. „Ich wollte den Sieg“, gab Martin zu. „Aber ich habe am Start Probleme mit dem Ride-Height-Device gehabt und habe da das Rennen verloren.“ Seine Hoffnung, dass Fernandez Schwächen zeigen würde, erfüllte sich nicht. Neuer Gesamtzweiter in der WM ist der Italiener Marco Bezzecchi, der am Sonntag Rang drei belegte.

Gerade hatte er den bis dahin größten Wettkampf seines Lebens beendet, da sprach Martin Espernberger bereits über das Aufhören. Der Linzer war 20 Jahre alt und bei seinem Olympia-Debüt Sechster über 200 Meter Schmetterling geworden. Was wie der Beginn einer langen Karriere aussah, kommentierte er 2024 in Paris mit bemerkenswerter Distanz: „Es ist ja nur Schwimmen.“ Würde es einmal nicht mehr laufen, gehe die Welt schließlich auch nicht unter.

Zwei Jahre später ist Espernberger noch da. Mehr noch: Bei der Europameisterschaft, die ihn nun wieder nach Paris führt, gilt er als eine der größten österreichischen Medaillenhoffnungen. Das Karriereende wurde vertagt.

Die Saison ist noch jung, dennoch hat die Austria schon viele Gesichter gezeigt. Und das darf man ruhig wörtlich nehmen. 23 verschiedene Spieler hat Trainer Stephan Helm in den bisherigen fünf Pflichtspielen bereits eingesetzt – aus Überzeugung. Man darf gespannt sein, welche Spieler er am Sonntag im Hit gegen Meister LASK aufs Feld schickt (19 Uhr/live auf Sky).

Österreichs Skispringer präsentierten sich bei der zweiten Station des Sommer-Grand-Prix in Courchevel in bestechender Form. Gleich fünf ÖSV-Adler landeten auf der Olympia-Schanze von 2030 in den Top Ten. 

Der überragende Athlet war freilich Daniel Tschofenig, der sich den Sieg sicherte.

Beim Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Wisla war Österreich noch erfolgreich durch die 3. Garde der heimischen Skispringer vertreten worden. In Courchevel schickte Cheftrainer Andreas Widhölzl nun das Nationalteam ins Rennen - mit Erfolg.

Die Österreicher präsentierten sich mannschaftlich stark: Hinter Sieger Daniel Tschofenig landeten gleich vier weitere ÖSV-Adler in den Top Ten: Maximilian Ortner wurde vor Stephan Embacher Vierter, Jonas Schuster (7.) und Stefan Kraft (9.) komplettierten das tolle Mannschaftsergebnis.

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