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Bei der offiziellen Meisterfeier vor zwei Wochen war Harald Gärtner noch voll in Partylaune. Auch wenn sein Abschied vom FC Wacker Innsbruck damals schon feststand, ließ es sich der deutsche Strippenzieher im Hintergrund nicht nehmen, den Titel in der Regionalliga West und die Rückkehr in die Bundesliga gebührend zu feiern.

Fehlstunde

Ganz im Gegensatz zu so manchem Spieler, der den Innsbrucker Verein verlässt, sich bei der Meisterfeier und der Verabschiedung aber nicht mehr blicken ließ (Lucas Scholl, Albin Krasniqi, Mateo Franzotti).

Mission erfüllt

Harald Gärtner war in den letzten Jahren beim FC Wacker meist unter dem Radar unterwegs. In der Öffentlichkeit trat fast ausschließlich Präsident Hannes Rauch in Erscheinung, im Hintergrund zog Gärtner die sportlichen Faden.

Der 57-jährige Deutsche war vom Partnerverein Los Angeles FC als Manager Europe installiert worden und kümmerte sich um die Traditionsklubs FC Wacker und Grasshoppers Zürich.

Zwei Tage nach dem fünften Sieg beim Tschechien-Grand-Prix der MotoGP in Brünn herrscht für alle Fans von Marc Marquez Gewissheit: Der neunmalige Motorrad-Weltmeister wird bis einschließlich 2028 für Ducati Lenovo, dem Werksteam, fahren und auf Sieg- sowie Titeljagd gehen.

„Vielleicht röter als je zuvor und bereit, in vollem Ducati-Rot weitere legendäre Kapitel seiner MotoGP-Reise zu schreiben“, heißt es auf den Social-Media-Kanälen des Herstellers aus Bologna. Der 33-Jährige fährt seit 2025 für die Werksmannschaft und krönte seine rekordbestückte Karriere mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft.

2026 verlief bis einschließlich Mugello nicht nach Plan. In sieben Grand Prix gab es kein einziges Podium, stattdessen aber vier Nuller. Erst in Ungarn kam Marquez in Fahrt, ließ am vergangenen Wochenende den Sieg in Tschechien folgen und hält im WM-Kampf 40 Punkte hinter Leader Marco Bezzecchi (Aprilia).

Bagnaia nicht mehr Marquez-Teamkollege

Am Mittwoch herrscht Klarheit um die Zukunft von Francsco Bagnaia. Der zweifache MotoGP-Weltmeister wird Bologna verlassen. Marquez' neuer Teamkollege wird ab der Saison 2027 Pedro Acosta sein. KTM-Motorsportchef Pit Beirer verliert damit das spanische MotoGP-Talent an Ducati.

Es gilt als offenes Geheimnis, wo Bagnaia seine Karriere fortsetzen wird. In den kommenden Tagen wird erwartet, dass Aprilia die Verpflichtung für 2027 und 2028 bekanntgeben wird. Damit hätte Noale ein italienische Fahrerpaarung, da der WM-Leader Marco Bezzecchi ebenfalls auf einer RS-GP sitzen wird. Sowohl Bagnaia als auch Bezzecchi sind Teil der „VR46 Academy“, einer Akademie, die einst von Sportlegende Valentino Rossi gegründet wurde.

Dass der deutsche Bundestrainer seinen Ballermann-Hit mal ins Englische übersetzen würde, hätte sich Lorenz Büffel gewiss nie zu träumen gewagt. Doch genau das tat Julian Nagelsmann nach dem 7:1 zum WM-Auftakt gegen Curacao vor internationalen Journalisten. 

„Und ich glaube, dass Julian Nagelsmann es wirklich ernst meinte, den Song im Stadion gehört hatte und für sich selber und für die Mannschaft eigentlich jetzt sagt: "Okay Leute, der Zug hat keine Bremse, wir ziehen das Ding jetzt durch und holen den Weltmeistertitel“, sagte der Partysänger der deutschen Presseagentur.

„Ich bin keiner, der das hört, eigentlich. Irgendwie passt es gerade. Und irgendwie weiß man auch immer, wenn eine Nation so in einen Flow kommt, dass es auch irgendwie Musik gibt“, sagte Nadiem Amiri. „Der Song passt ganz gut zu uns, und ich hoffe, dass die Überschrift noch bleibt“ - am besten bis zum Finale am 19. Juli. 

"Den Helm lackieren"

Im Kern geht es in dem Song geht es natürlich weniger um sportliche Aspekte, sondern eher um das Feiern am Ballermann. Oder wie Büffel es ausdrückt, "sich den Helm zu lackieren". Und dennoch hat sich das Stück zu Deutschlands Sport-Hit entwickelt. „Egal, ob es die Biathlon-WM war, ob es die Handball-WM war, überall, wenn die Mannschaft mit den Fans zusammenkommt, dann hat der Zug irgendwie keine Bremse“, sagte Büffel. Und bei der gerade laufenden Fußball-WM gibt es nochmal einen Schub.

Aus dem Erfolg zieht Büffel auch eine persönliche Befriedigung. „Als Manuel Neuer tanzte und auch der Rest der Mannschaft sich wirklich gefreut hat“, sagte der Sänger, das habe ihn „schon sehr, sehr stolz gemacht“.

Büffel ist optimistisch, dass es das deutsche Team samt seinem Hit bis zum Endspiel schafft. „Ich bin sehr, sehr guter Dinge, dass es Richtung Finale geht. Das wäre natürlich richtig, richtig brutal“, sagte der 47 Jahre alte Österreicher.

Im November 2024 trat Büffel bei einer Geburtstagsparty von Mitgliedern des Rapid-Fanclubs "Sempre in Olio" in Wien auf.

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