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Österreichs U-19-Frauen-Nationalteam befindet sich bei der EM in Bosnien weiter in der Erfolgsspur. Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Island setzten sich die Österreicherinnen im zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz mit 3:1 durch und stehen bereits vorzeitig im Semifinale.

Führung vor der Pause

Katie Richter brachte das ÖFB-Team kurz vor der Pause verdient mit 1:0 in Führung (41.), mit einem Weitschuss erhöhte Kapitänin Valentina Illinger nach dem Seitenwechsel auf 2:0 (59.). Nach dem Schweizer Anschlusstreffer fixierte Greta Spinn in der Nachspielzeit den 3:1-Erfolg.

Mit dem zweiten Sieg in der Vorrunde sichert sich das U19 Frauen-Nationalteam den historisch ersten EM-Halbfinaleinzug der Geschichte. Im letzten Gruppenspiel wartet am Samstag Europameister Spanien.

„Wir sind alle überglücklich, dass wir es jetzt geschafft haben. Es war unser großes Ziel, wir haben geglaubt, dass alles möglich ist“, sagte Teamchef Markus Hackl.

Er läuft nicht über den Rasen, er tanzt. Michael Olise ist nicht nur ein exzellenter Fußballer, er ist ein Künstler. Auf sein erstes WM-Tor wartet er noch, für den 24-jährigen Franzosen ist Fußball aber ohnehin mehr als Tore und Siege. „Fußball ist ein großartiger Sport, und deshalb sollte er auch optisch schön sein. Es kann Kunst sein.“ Er selbst sieht sich jedoch nicht unbedingt als Künstler, sondern „einfach als kreativen Menschen“.

Die Fans der Norweger werden bei dieser Weltmeisterschaft noch mindestens einmal mit ihrer Mannschaft rudern können. Zu verdanken ist das unter anderem Antonio Nusa. Mit dem 1:0 brachte er die Skandinavier nicht nur auf Siegeskurs, er schrieb beim Spiel gegen die Elfenbeinküste nach 39 Minuten auch norwegische WM-Geschichte. Er schoss nämlich das erste Tor für Norwegen in einer WM-K.o.-Phase seit 1938. Im anschließenden Interview erzählte RB-Leipzig-Spieler unter Tränen: „Ich bin sehr dankbar, hier zu sein, mit euch zu sprechen und dazu beigetragen zu haben, dass Norwegen Geschichte schreibt.“

Alles besser ohne Italien?

Das lange Warten hat für die Norweger also ein Ende. Nach dem 2:1-Erfolg über die Elfenbeinküste stehen sie nun also wieder in einem WM-Achtelfinale. Auch da ist es schon ein Zeiterl her, als den Norwegern das zum letzten Mal gelungen ist. Vor 28 Jahren schied die Mannschaft abermals gegen Italien aus. Damals allerdings ohne erzieltem Tor und mit 1:0 in der regulären Spielzeit. 

Ein eventuell gutes Omen für die Norweger: Bei den bisherigen drei Weltmeisterschaften, für die sich die Skandinavier qualifiziert haben, hieß der Gegner eben immer Italien. Nachdem die „Squadra Azzurra“ diesmal nicht bei der WM-Endrunde dabei ist, steht den Norwegern also nichts mehr im Wege. Ein noch besseres Omen: Bei der WM 1998 gewannen die Norweger überraschend mit 2:1 gegen den damaligen Titelverteidiger und jetzigen Gegner Brasilien. 

Die „Selecao“ wird diese erneute Sensation vermeiden wollen. Brasilien hatte sich bereits am Montag dank eines Last-Minute-Treffers ebenfalls mit 2:1 gegen stark auftretende Japaner durchsetzen können. Hauptsache weiter, wird man sich bei den Südamerikanern denken, das Spiel gegen Japan konnten sie erst in der 96. zu ihren Gunsten entscheiden. 

Nach den Erstrundenniederlagen von Anastasia Potapowa, Julia Grabher und Sinja Kraus, war Sebastian Ofner der letzte verbliebene österreichische Einzelspieler beim Rasen-Klassiker von Wimbledon. Doch auch die Reise des Steirers endete in der zweiten Runde gegen Hubert Hurkacz. Ofner verlor gegen den Polen 6:7(8), 4:6, 4:6.

Wimbledon: Ofner lässt Chancen ungenützt

Die Partie begann zunächst völlig ausgeglichen. Beide Spieler brachten ihre Aufschlagspiele souverän durch und ließen kaum etwas zu. Beim Stand von 4:4 boten sich Ofner schließlich gleich vier Breakchancen, die er jedoch allesamt ungenützt ließ. Der erste Satz ging in den Tie-Break, in dem der Österreicher zudem zwei Satzbälle nicht verwerten konnte. So kam es, wie es kommen musste: Hurkacz nutzte seinen zweiten Satzball und sicherte sich nach 50 Minuten den ersten Durchgang.

Der zweite Satz startete aus Sicht des Österreichers alles andere als ideal. Hurkacz nahm Ofner früh zweimal den Aufschlag ab und zog rasch auf 4:1 davon. Zwar fand der Steirer im weiteren Verlauf besser ins Spiel, den Rückstand konnte er jedoch nicht mehr aufholen und verlor den Satz mit 4:6.

Hurkacz souverän

Im dritten Durchgang blieb Ofner zunächst weiterhin gut dran. Beim Stand von 4:4 nutzte Hurkacz schließlich seine zweite Breakmöglichkeit im Satz. Anschließend servierte die ehemalige Nummer sechs der Welt souverän zum Sieg aus.

Das US-Team lebt gerade seinen American Dream, steht bei der Heim-WM im Sechzehntelfinale und ist dort sogar Favorit gegen Bosnien-Herzegowina (Do., 2.00/live auf ORF 1). Auf die leichte Schulter nehmen wolle man die Bosnier aber keinesfalls, wie Kapitän Tim Ream betonte: „Das ist ein schwierig zu spielendes Team.“ Das in der Qualifikation immerhin die Italiener eliminiert habe. Über die Vorbereitung aufs Spiel wollte Ream nicht zu ausführlich sprechen: „Ich weiß nicht, ob wir mit Bosnien wirklich nur defensiv eingestellt rechnen sollten. Wir müssen das Unerwartete erwarten.“

Keinen Respekt zeigte im Vorfeld der Partie die US-Journalistin Abigail Velez. Die Reporterin des Lokalsenders ABC7 meinte: „Eine Sache zu Bosnien: Ich könnte nicht einmal auf einer Karte zeigen, wo es liegt. Ich habe keine Ahnung von Bosnien und will es auch gar nicht wissen. Denn Team USA ist zurück und besser denn je. Macht euch bereit, Bosnien, denn ihr wollt es zwar nicht – aber ihr werdet es kriegen!“

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