Sport-News

Die Wiener Austria hat U17-Vizeweltmeister Vasilije Markovic mit einem Profivertrag ausgestattet. Der Mittelfeldspieler unterschrieb einen bis Sommer 2028 laufenden Vertrag, wie der Bundesligist am Mittwoch bekannt gab. Der 17-Jährige war einer der herausragenden Spieler bei der WM-Endrunde in Katar. Für die Austria kam er im Dezember bei den Young Violets zu seinem ersten Einsatz in der 2. Liga. Zuletzt war Markovic im Trainingslager der Profis in der Türkei dabei.

"Es freut uns sehr, dass sich Vaso trotz konkreter Anfragen anderer Clubs für uns entschieden hat. Wir haben uns intensiv um einen Verbleib bemüht und ihm eine klare sportliche Perspektive am Weg in den Profifußball aufgezeigt", meinte Austrias neuer Sport-Vorstand Tomas Zorn.

Die Rückkehr von Andreas Weimann zu Rapid nach 18 Jahren in England wird KURIER-Informationen zufolge konkret. Der 34-jährige Offensiv-Allrounder hat Rapid im Sommer 2007 als 16-Jähriger in Richtung England verlassen. Mehr als 500 Profispiele später gibt es nun ein Wiedersehen. Anderslautende Meldungen, wonach sein Klub Derby County dem Wechsel einen Riegel vorgeschoben hätte, sind falsch.

Giovanni Mpetshi Perricard ist der Pechvogel der Woche. Der Franzose  musste beim ATP-Turnier in Montpellier aufgeben, weil er sich selbst verletzte.

Der 22-Jährige lag im ersten Satz des ATP250er-Turniers in seiner Heimat gegen seinen Landsmann Arthur Gea 3:5  und 0:30 zurück. Beim folgenden Ballwechsel kam er ans Netz, vollierte einmal  und beim zweiten Mal passierte ihm das Missgeschick. Er traf den Ball nur mit dem Schlägerrahmen, von dort flog er ihm direkt auf das linke Auge. Perricard sackte  sofort zusammen und hatte sichtlich Schmerzen.

Trotz sofortiger Unterbrechung und ärztlicher Behandlung konnte Perricard nicht weiterspielen und musste sich vom Turnier zurückziehen.
Auch sein Antreten im Doppel-Achtelfinale  am Dienstag mit dem Schweizer Alt-Star Stan Wawrinka musste abgesagt werden.

US-Ski-Star Lindsey Vonn hat eine Schock-Diagnose erhalten. Sie hat sich am Freitag bei ihrem Sturz in Crans Montana das Kreuzband im linken Knie gerissen und eine Knochenprellung zugezogen. 

Dennoch hat der US-Star vor, in der Olympia-Abfahrt von Cortina zu starten. "Wenn das Knie stabil ist, werde ich entscheiden, ob ich weitere Rennen absolviere. Ich warte noch das Abfahrtstraining ab, um zu sehen, wie das Knie bei voller Geschwindigkeit verhält." 

Vonn war bereits vor den Olympischen Spielen 2014 mit gerissenem Kreuzband im rechten Knie gefahren. "Das Problem ist die Instabilität im Gelenk", sagt die 41-Jährige. "Es ist kein gutes Gefühl, wenn das Knie verrutscht." Sie werde eine Schiene tragen. "Wenn meine Muskeln das halten, werde ich ok sein." Es helfe, dass sie die Abfahrt in Cortina gut kennt. Sie hat hier 12-mal gewonnen, was ihr viel Selbstvertrauen gebe. "Wenn ich eine Strecke gut kenne, dann ist das Cortina. Ich müsste nicht einmal besichtigen."

Lindsey Vonn will ins Starthaus

Das große Ziel ihrer Rückkehr in den Rennsport seien die Olympischen Spiele in Cortina gewesen: "Ich werde nicht heimgehen und mich ärgern, dass ich es nicht versucht habe." Sie werde "alles geben, um in diesem Starthaus zu stehen". 

Sie bereue nichts. "Es war bereits jetzt eines der besten Kapitel meines Lebens. Das wird das dramatischste Comeback werden. Das beste Comeback, wenn es mir gelingt."

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