Sport-News

Von Lukas Bergmann


Das Spiel SV Oberwart gegen den FC Marchfeld hätte gegensätzlicher nicht sein können. Auf der einen Seite ist der Auswärtssieg der Oberwarter wieder ein Schritt nach vorne nach der Heim-Niederlage zuletzt gegen die TWL Elektra. Auf der anderen Seite gab es dramatische Szenen rund um ihren Spieler Fabio Nico Kedl.

Von Lukas Bergmann


Interimstrainer Günter Gabriel hatte keinen einfachen Arbeitstag gegen die TWL Elektra. Der Letzte der Regionalliga Ost empfing den Drittletzten vom Neusiedler See. Die Favoritener konnten in der Vergangenheit mit einigen überraschenden Ergebnissen aufwarten - wie zum Beispiel den Auswärtssieg gegen Oberwart. Auf dem Papier war Neusiedl immer noch Favorit, aber die Elektra zeigte, dass sie auch Fußball spielen können.

Der Zeitpunkt kommt überraschend: Am Samstag hat Dortmund noch mit großem Kampf ein 0:2 gegen den HSV in einen 3:2-Sieg gegen die Hamburger gedreht.
Am Tag danach gab die Borussia die sofortige Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl bekannt. 

Es dürfte zwischen dem Tabellenzweiten und dem  46-Jährigen nichts Dramatisches vorgefallen sein, vielmehr gibt es die Überzeugung, dass der frühere  BVB-Kapitän nicht mehr die laufende Kaderplanung vorantreiben soll.

Deswegen ist für Kehl sofort Schluss.

„Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene“, teilt Klubchef Carsten Cramer mit.

So gehen die Verhandlungen mit Teamverteidiger Nico Schlotterbeck über eine vorzeitige Vertragsverlängerung ins Finale.

Auch war Kehl in der Vorwoche noch auf Scouting-Tour unterwegs.

Die nächste Italienerin mit einer kleinen Kristallkugel der aktuellen Saison. Nach Laura Pirovano am Samstag in der Abfahrt holte Teamkollegin Sofia Goggia am Sonntag den Gesamtsieg im Super-G-Weltcup. Es ist ihre vierte Kugel nach dreimal Abfahrtsweltcup.

63 Punkte Vorsprung hatte Goggia auf die Neuseeländerin Alice Robinson vor dem letzten Super-G der Saison 2025/26, die am Sonntag nicht unter die Top-15 kam und daher nicht punktete. Goggia gewann mit dem Super-G in Lillehammer ihren 29. Weltcupsieg vor der Schweizerin Corinne Suter und der deutschen Kira Weidle-Winkelmann

Aicher mit Hundertstelpech

Ihre deutsche Teamkollegin Emma Aicher machte mit einem vierten Platz weitere Punkte auf Mikaela Shiffrin vor den technischen Disziplinen gut. Die US-Amerikanerin hat nun noch 45 Punkte Vorsprung im Gesamtweltcup. Platz 3 verfehlte sie nur um eine Hundertstel, was wichtige Punkte kostete. "Es bringt mir nichts, wenn ich über diese Punkte nachdenke", sagte sie in ihrer gewohnt pragmatischen Art. Schon bei Olympia hatte Aicher Hundertstelpech. Doch sie sei mit der Saison ohnehin bereits mehr als zufrieden, sagte die 22-Jährige.

Auch Shiffrin startete in Lillehammer - dem dritten Super-G ihrer Saison. Ihr Verlobter Aleksander Aamodt Kilde war als Vorläufer gestartet. Punkten konnte sie allerdings nicht. Sie landete abseits der Top-15, für die man Zähler erhält. Sowohl Aicher als auch Shiffrin können noch den Gesamtweltcup gewinnen. 

Am Dienstag kommt es im Slalom (10.30 Uhr/live ORF 1) zum Kopf-an-Kopf-Rennen, am Mittwoch ist noch der Riesentorlauf (9.30 Uhr/live ORF 1) geplant. 

Natürlich ist für ihn ein Spiel gegen die Wiener Austria besonders. Keines wie jedes andere. Aber doch nicht mehr so emotional mehr wie noch vor einiger Zeit. „Es ist ja schon auch zu einer Gewohnheit geworden.“ Weil Manfred Schmid eben nicht mehr Austria-Trainer ist und daher stets mit einer gegnerischen Mannschaft gegen die Violetten antritt.

Diesmal will er wieder mit Hartberg, dem Überraschungsteam der Meistergruppe, seinen ehemaligen Verein ärgern. „Wir wollen Spaß haben und die Großen ärgern“, so die Devise von Schmid für die restlichen Auftritte. Bisher hat seine Mannschaft das Motto sehr gut umsetzen können. „Man muss schon wertschätzen, was die Mannschaft leistet, was sie alles schon abgerufen hat“, streut der Wiener seinen Spielern Rosen. Die junge Truppe spielt immerhin erfolgreichen Fußball. Gegen die Austria wird Schmid einige Spieler vorgeben müssen, eine Chance für weitere junge Talente. „Beiden Teams fehlen Spieler. Wir werden wieder etwas ausprobieren.“

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.