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Die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verabschiedete sich in Wimbledon bereits in der 2. Runde, ihre Schwester weilt derzeit schon in Österreich. Erika Andrejewa, die in London in der Qualifikation scheiterte, schlägt ab Montag im Hauptbewerb der Generali Open Ladies in Kitzbühel auf (ORF 1 überträgt am Montag ab 10.50 Uhr).

Die 22-Jährige, die drei Jahre älter als ihre etwas berühmtere Schwester ist, trifft in der 1. Runde auf die Griechin Despina Papamichail.

Die österreichischen Fans werden aber eher wegen der Österreicherinnen nach Kitz kommen. Die als Nummer zwei gesetzte Sinja Kraus, die im Vorjahr die beiden heimischen ITF-Turniere in Amstetten und Wien gewinnen konnte, wird von der Schwedin Caijsa Hennemann gefordert, Julia Grabher macht Bekanntschaft mit der Rumänin Elena Bertea. Weiters sind Eketerina Perelygina, Arabella Koller und Leonie Rabl am Start. Anna Pircher musste kurzfristig aufgrund einer Rückenverletzung absagen.

Es sollten spannende zwei Wochen für Österreichs Tennis werden, denn die Woche darauf geht es beim aufstrebenden ITF-Turnier in Amstetten weiter. „Diese zwei Wochen sind die ideale Bühne für die heimischen Spielerinnen“, sagt ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer. 

„Du gehst uns allen auf den Sack, Jannik!“ Dieser liebevolle Tadel stammt von Alexander Zverev. Ausgesprochen unmittelbar nach dem Finale der Erste Bank Open am 26. Oktober in der Wiener Stadthalle. Der Deutsche hatte soeben gegen Jannik Sinner nach gewonnenem ersten Satz 6:3, 3:6 und 5:7 verloren. Wahrscheinlich ging ihm der Italiener danach noch mehr auf den Sack. Denn seit dem gewonnenen Satz verlor Zverev 14 Sätze in Folge. Die jüngsten sechs Partien gewann der Ranglisten-Erste klar, nur einmal schaffte es Zverev in ein Tie-Break.

Also ist die Favoritenrolle vor dem heutigen Wimbledon-Endspiel (17 Uhr MESZ, Amazon Prime), quasi die Neuauflage des Wiener Turniers, klar verteilt? Nicht ganz. „Vor den French Open hätte ich gesagt, dass es eine ganz klare Sache für Sinner wird“, sagt Herwig Straka, Turnierboss der Erste Bank Open. „Aber Paris hat mit beiden viel gemacht. Weil Sinners Körper nicht mitspielte, aber vor allem, weil Zverev mit dem ersten Grand-Slam-Titel enormes Selbstvertrauen hat.“

Im Halbfinale von Wimbledon glänzten beide. Zverev stoppte Großbritanniens Sensationsmann Arthur Fery (7:6,6:2,6:4) ebenso in drei Sätzen wie Sinner Altstar und Rekordmann Novak Djokovic (6:4, 6:4, 6:4). Obwohl beide Stars nur zwölf Games abgaben, ist der Sieg Sinners für Straka noch etwas höher einzuordnen. „Weil Djokovic zuvor mental enorm stark aufgetreten ist.“

England darf weiter vom ersten WM-Titel seit 1966 träumen. Das Team von Thomas Tuchel stieg mit einem 2:1-Erfolg nach der Verlängerung gegen Norwegen ins Halbfinale auf und trifft dort am Mittwoch auf Argentinien (3:1 nach Verlängerung gegen die Schweiz).

Der große Außenseiter Norwegen war dem Aufstieg aber sehr nahe und war wohl nicht das schlechtere Team in diesem Viertelfinale. 

In der 36. Minute der Partie in Miami wird sich auch Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup ein wenig gefreut haben. Schließlich war der Däne vor zwei Jahren Trainer von  Nordsjaelland, als der damals noch 19-jährige Andreas Schjelderup einer der Top-Spieler beim dänischen Klub war. Vor seinem Transfer zu Benfica Lissabon erzielte der Teenager in 94 Partien 27 Tore.

Beim 1:0 lachte aber jedem Fußball-Fan außerhalb Englands das Herz. Denn der Schuss des jetzt 22-jährigen Flügelspielers aus spitzem Winkel über England-Keeper Jordan Pickford hinweg ins lange Kreuzeck wird als eines der schönsten Tore dieser WM in Erinnerung bleiben (36.).

Dass der VAR nach dem Ballgewinn von Norwegens Berg gegen Kane nicht eingegriffen hatte, war die richtige Entscheidung.

Doch die Norweger durften sich nicht lange freuen. Auch, weil Sörloth bei einem 2-gegen-1-Konter weder den Ball zum mitgelaufenen Haaland noch auf das Tor brachte (44.).

In Kansas City – dort, wo es zum Krimi Österreich – Algerien (3:3) kam – wurde  das letzte WM-Viertelfinale zum nächtlichen Thriller.

Auch in diesem K.-o.-Spiel mühte sich Argentinien ab, aber nach der Verlängerung und einem Traumtor von Julian Alvarez war gegen die Schweiz der Sieg doch fixiert.

Am Ende wurde es sogar noch ein 3:1.

Die Schweiz hatte einen guten Start, kassierte jedoch nach zehn Minuten das 0:1. Ein Eckball von Lionel Messi landete bei Alexis Mac Allister, der per Kopf perfekt ins lange Eck traf.

Messi konnte den Assistrekord bei Endrunden somit weiter ausbauen.

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