Sport-News

Der argentinische Superstar Lionel Messi trauert um seinen Vater. Jorge Messi ist Freitagnacht in einem Spital in Rosario im Alter von 68 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Jorge war ein enger Begleiter von Lionel während dessen gesamter Karriere, angefangen in dessen frühen Jahren in Barcelona. Er war eine wichtige Stütze und fungierte zudem einige Jahre lang als dessen Vertreter.

Wie die Familie mitteilte, verbrachte Jorge Messi seine letzten Monate abwechselnd in einem medizinischen Zentrum in Rosario und zu Hause, begleitet von seiner Frau Celia und seinen Kindern Rodrigo, Matias und Maria Sol. Lionel Messi hatte nach der Weltmeisterschaft Zeit mit seinem Vater verbracht, bevor er zu seinem Verein Inter Miami zurückkehrte.

Während der Weltmeisterschaft erlebte der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft eine Achterbahn der Gefühle. Nachdem er im Auftaktspiel gegen Algerien einen Hattrick erzielt hatte, brach er beim Jubel über sein erstes Tor in Tränen aus. Später erklärte Lionel Messi, seine Tränen seien durch „etwas, das nichts mit Fußball zu tun hat“, ausgelöst worden, nachdem er „einige schwierige, komplizierte Tage“ durchlebt habe. Wenige Tage später veröffentlichte die Familie eine Erklärung zu Jorges gesundheitlicher Situation.

Nächste Woche wird Birmingham zum Schauplatz der Leichtathletik-Europameisterschaft. Von Montag bis Sonntag (16. August) geht es für 1.645 Athletinnen und Athleten aus 49 Nationen um Gold, Silber und Bronze, ORF 1 und ORF Sport + übertragen live. Für die Leichtathletik-Nation Großbritannien ist diese EM eine Premiere.

Wie viele Österreicher sind dabei?

24 Athleten und Athletinnen, davon neun EM-Neulinge, werden Österreich vertreten. Damit stellt der ÖLV bei dieser EM das größte Team seit 1954. Erst am Donnerstag wurde bestätigt, dass auch Diskus-Ass Lukas Weißhaidinger nach seiner Rückenverletzung starten kann.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Spieler und Freund Marco ‚Kalti‘ Kaltenbacher“, schreibt der Verein, für den der 19-jährige Fußballer spielte, auf seinen Social-Media-Kanälen.

Wie der Verein bekannt gibt, soll der Fußballer Marco Kaltenbacher am 5. August verstorben sein. Mit emotionalen Worten verabschiedet sich der FC Gratkorn von Marco Kaltenbacher, der von seinen Kollegen und Betreuern „Kalti“ genannt wurde.

„Marco war nicht nur ein talentierter Fußballer, sondern auch ein wunderbarer Mensch, der unser Team mit seiner positiven Art, seinem Einsatz und seiner Leidenschaft bereichert hat“, ist weiter zu lesen.

Die Gedanken des Vereins gelten nun der Familie und allen nahestehenden Personen des Verstorbenen.

Südkoreas von Skandalen erschütterter Fußballverband (KFA) hat nach Anschuldigungen rund um sexuelle Dienstleistungen für ausländische Schiedsrichter um Entschuldigung gebeten. „Wir entschuldigen uns zutiefst dafür, dass wir Ihnen mit den verschiedenen Vorgängen rund um den Verband Anlass zur Sorge gegeben haben“, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des KFA. Darin räumte der Verband auch ein, sich zuletzt in einer „desolaten Situation“ befunden zu haben.

Man werde die öffentliche Kritik nun als Chance für eine „grundlegende Erneuerung“ nutzen. Der KFA soll vor mindestens sieben Länderspielen ausländischen Schiedsrichtern fragwürdige Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben. Die durch Kreditkartenrechnungen und Unterlagen einer staatlichen Prüfung gut dokumentierten Bestechungsvorwürfe betreffen den Zeitraum zwischen 2011 und 2012, sind jedoch erst am Freitag öffentlich bekanntgeworden.

Razzia und weitere Unruheherde

Auch vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Kuwait im Februar 2012 soll der Verband zwei japanischen Schiedsrichterassistenten den Besuch eines Massagesalons bezahlt haben. Südkorea gewann die Partie mit 2:0 und zog in die nächste Qualifikationsrunde ein. Ob die Schiedsrichter zu einseitigen Entscheidungen in Spielen der südkoreanischen Nationalmannschaft bewegt wurden, ist nicht bewiesen. Der KFA betonte in seinem Entschuldigungsschreiben, dass die Vorgänge mehr als zehn Jahre zurücklägen und auch viele Verbandsmitglieder nicht genau darüber Bescheid wüssten.

Am Donnerstag hatte die Polizei zudem eine Razzia in den Räumlichkeiten des KFA durchgeführt. Dem Verband wird vorgeworfen, bei der Berufung des früheren Nationaltrainers Hong Myung-bo die üblichen Regeln umgangen und ihm den Job ohne richtigen Bewerbungsprozess verschafft zu haben. Hong wird von der Öffentlichkeit auch für das frühzeitige Ausscheiden der südkoreanischen Mannschaft bei der heurigen WM verantwortlich gemacht. Er trat kurz darauf von seinem Amt zurück.

Die WSG Tirol bleibt der erklärte Lieblingsgegner von Altach. Seit sechs Spielen sind die Altacher im Westderby nunmehr bereits ungeschlagen, auch am Freitag behielten die Vorarlberger gegen die Wattener die Oberhand - 3:1.

0:1 als Weckruf

Dabei erwischten die Gäste aus Tirol den besseren Start: Nach einem weiten Einwurf war Balic zur Stelle und brachte die WSG in Führung - 0:1 (13.).

Der Gegentreffer war wie ein Weckruf für die Altacher, die sofort eine Reaktion zeigten. Nach einem Konterangriff stellte Greil schon wenige Minuten später auf 1:1 (19.).

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.