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Frankreichs Superstar Kylian Mbappe ist nach dem hitzigen WM-Achtelfinale gegen Paraguay Opfer einer rassistischen Tirade der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla de Boccia geworden. Sie bezeichnete Mbappe auf X als „Trottel“, der nicht einmal schreiben gelernt habe. „Statt Muttermilch hat er Kokosnüsse ausgesaugt, und das Gebildetste, was er je gehört hat, waren Schimpansen. Hättest du ihm doch den Mittelfinger gezeigt, Orlando Gill.“

Mbappe sei „arrogant und hässlich“

Während des Spiels, das Titelfavorit Frankreich am Samstag mit 1:0 gewann, war Mbappe immer wieder hart attackiert worden, hatte aber auch ausgeteilt. Aus Frust verweigerte der 27-Jährige nach Spielende Paraguays Keeper Orlando Gill den Handschlag, feierte mit einer provokanten Geste. Gill warf daraufhin Mbappe den Ball an den Rücken.

Wenig später legte die Politikerin auf Instagram mit einer weiteren Tirade nach. Mbappe sei ein „kolonisierter Kameruner“, der den harten Franzosen spiele, „voller Minderwertigkeitskomplexe, neureich, arrogant und hässlich“. Er sei das ganze Spiel über nervös gewesen und hätte Todesangst gehabt, genau wie seine gesamte Mannschaft. 

Mbappe: „Eine verachtenswerte Frau und unwürdig Ihres Amtes“

„Sie haben nicht einmal ein Tor erzielt und nur mit ganz viel Glück gewonnen“, schrieb Celeste Amarilla de Boccia. „Das Einzige, was viele von uns der Albirroja vorwerfen, ist, dass sie ihm nach dem Schlusspfiff nicht eine schallende Ohrfeige verpasst hat.“

Drei Etappen sind bei dieser Tour de France gefahren und schon jetzt zeigt sich: Tadej Pogacar spielt sich mit der Konkurrenz. Auf dem Teilstück von Granollers nach Les Angles ließ der slowenische Superstar auf den letzten steilen Metern alle Konkurrenten stehen und feierte seinen ersten Etappensieg bei der heurigen Tour. 

Pogacar hätte auch schon am Sonntag gewonnen, da überließ der 27-Jährige aber kurz vor der Ziellinie seinem mexikanischen UAE-Teamkollegen Isaac del Toro den Vortritt.

Mit diesem souveränen Triumph übernahm der vierfache Tour-de-France-Sieger vom Dänen Jonas Vingegaard das Gelbe Trikot und nimmt bereits früh Kurs Richtung Gesamtsieg. „Ich hatte im Finish ein bisschen Extrapower. Schön, wenn die Tour so startet“, sagte Pogacar im Ziel.

Auf dem steilen Schlussanstieg hatte ihm der oberösterreichische Teamkollege Felix Großschartner wertvolle Helferdienste geleistet.

Jordan Henderson wird sich in den nächsten Wochen und Monaten wohl so einiges anhören müssen. Sich beim Feiern zu verletzen, das muss dem Engländer erst einmal jemand nachmachen. 

Beim Jubel über den Einzug der Three Lions ins Viertelfinale wurde dem 36-Jährigen eine Werbebande zum Verhängnis. Henderson stürzte dabei so unglücklich auf das Handgelenk, dass er von den Sanitätern mit der Trage abtransportiert werden musste.

Es wird für den Routinier vermutlich kein Trost sein, dass er kein Einzelfall ist. Schon für etliche Fußballer endete der Torjubel im Spital. Ein Best of der Pechvögel, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Paulo Diogo 

Die Leidensgeschichte des Schweizers tut schon beim Lesen weh. Diogo sprang auf den Zaun hinter dem Tor, dabei verhakte sich sein Ehering in den scharfkantigen Maschen. Diogo riss sich den halben Ringfinger ab und kassierte wegen exzessiven Jubelns die Gelbe Karte. Der Finger konnte nicht mehr angenäht werden.

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