Ende des dritten Satzes konnte Carlos Alcaraz kaum noch gehen, nun könnte er der jüngste Spieler der Geschichte werden, der alle vier Grand-Slam-Turniere gewinnt (Karriere-Slam).
Und das nach einem Drama: Der Spanier gewann die ersten beiden Sätze gegen den deutschen Vorjahresfinalisten Alexander Zverev, wurde dann aber von Krämpfen geplagt. Am Ende siegte Alcaraz nach 5:27-Stunden doch noch 6:4, 7:6, 6:7, 6:7, 7:5. Zverev sah dies gar nicht gern und polterte Richtung Schiedsrichter:
Zverev hatte damit nicht zu Unrecht. Waren es tatsächlich Krämpfe, und danach sah es aus, darf kein Medical Timeout genommen werden. "Ich wusste nicht genau, was es war", sagte der 22-Jährige nach dem Match.
Gewiss weiß er aber: "Es war wohl das schwierigste Match meines Lebens, die größte Herausforderung", sagt Alcaraz, "ich habe aber immer an mich geglaubt." Am Ende wirkte Zverev k.o., lag aber im letzten Satz immer ein Break vor und schlug auf das Match auf. Ehe der wieder fitter wirkende Alcaraz doch noch gewann.