Emotionen und kein Handshake: Sabalenka im Finale der Australian Open
Kein Handshake: Switolina und Siegerin Sabalenka
Viele Emotionen gab es im ersten Halbfinale der Australian Open. Und wieder kein Handshake. Aryna Sabalenka schlug Elina Switolina klar 6:2, 6:3. Die 27-Jährige blieb damit auch im sechsten Spiel ohne Satzverlust. Und die Ukrainerin blieb sich treu: Sie gibt nur wenigen Spielerinnen aus Belarus und Russland die Hand, nur denjenigen, die sich klar gegen den Krieg aussprechen. Während der Partie gab es einige Emotionen, schon am Beginn nach einem umstrittenen Ballwechsel.
Die belarussische Nummer eins lobte dennoch ihre Gegnerin: "Ich bin froh, dass ich es so klar gemacht habe, Elina hat sehr gutes Tennis gezeigt. Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg", sagt Sabalenka, die seit 2023 nur ein Match bei den Australian Open verloren hat. Nach den Siegen 2023 und 2024 verlor sie im Vorjahr das Endspiel gegen die Amerikanerin Madison Keys. Am Samstag (9.30 Uhr MEZ, Servus TV) wartet nun in der Neuauflage des Endspiels von 2023 die Kasachin Jelena Rybakina, die die Amerikanerin Jessica Pugula 6:3, 7:6 schlug.
Und Elina Switolina bleibt wohl eine der besten Spielerinnen, die noch nie in einem Grand-Slam-Finale stand. Nun war zum vierten Mal in einem Halbfinale Endstation für die 31-Jährige, die aber zumindest wieder in die Top Ten einzieht - und das zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter. Kurzzeitig trainierte die Ukrainerin auch in Teneriffa bei Österreichs Toptrainer Günter Bresnik, der für einige Zeit ihren Ehemann Gael Monfils betreute.
Rybakina führte auch im zweiten Satz klar gegen Pegula, musste aber am Ende noch kämpfen und einen Satzball abwehren um 6:3, 7:6 zu gewinnen. Nun wartet eben Sabalenka. "Ich freue mich sehr darauf, ich hoffe nur, ich serviere besser als dieses Mal", sagt Rybakina.
Für die Kasachin ist es das dritte Grand-Slam-Finale. 2023 verlor sie gegen Sabalenka in Melbourne, ein halbes Jahr zuvor hatte die mittlerweile 26-Jährige in Wimbledon triumphiert. Damals hatte Rybakina im Endspiel die Tunesierin Ons Jabeur besiegt.
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