Neue ÖFB-Studie: Warum Investments in den Fußball extrem lukrativ sind
ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Pröll
Eine neue Studie macht eindrucksvoll sichtbar, welchen gesamtgesellschaftlichen Nutzen der Fußball in Österreich bringt - 2,9 Milliarden Euro pro Jahr. Neben den wirtschaftlichen Impulsen hat der Fußball auch messbare positive Effekte auf Gesundheit, Wohlbefinden des Einzelnen und die Gesellschaft im gesamten.
Das Ergebnis: Fußball rechnet sich. Jeder Euro, der aus öffentlichen Mitteln in den Fußball investiert wird, kommt 27-fach wieder als Steuern und Abgaben oder in Form von Einsparungen retour.
ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll und Studienautorin Dr. Anna Kleissner, geschäftsführende Gesellschafterin der Econmove GmbH, präsentierten am Freitag am ÖFB Campus die zentralen Ergebnisse der Studie „Der Social Return on Investment des Fußballs – zur ökonomischen und sozioökonomischen Bedeutung des Fußballs in Österreich“.
„Diese Studie macht deutlich, dass der Fußball in Österreich ein zentraler gesellschaftlicher und ökonomischer Faktor ist", zeigt sich Josef Pröll stolz. "Er verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialer Verantwortung, gesundheitlichem Nutzen und starkem freiwilligem Engagement.“
Jeder 450. Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, hängt am Fußball, das entspricht knapp 1 Mrd. Euro Wertschöpfung. 376,6 Millionen Euro fließen in Form von Steuern und Abgaben an die Gebietskörperschaften. Und Fußball ist überdurchschnittlich beschäftigungsintensiv: Mit 21.397 Arbeitsplätzen steht der Fußball für 0,42 Prozent aller Erwerbstätigen in Österreich.
„Der Fußball ist ein verlässlicher Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze schafft und einen stabilen Beitrag zu den öffentlichen Haushalten leistet“, so Pröll.
Ein wesentlicher Teil des gesamtgesellschaftlichen Effekts entfällt auf das Engagement der Freiwilligen in den Fußballvereinen. 66.712 Ehrenamtliche leisten jährlich 10,2 Millionen unbezahlte Arbeitsstunden.
Kommentare