Sport-News

Giovanni Mpetshi Perricard ist der Pechvogel der Woche. Der Franzose  musste beim ATP-Turnier in Montpellier aufgeben, weil er sich selbst verletzte.

Der 22-Jährige lag im ersten Satz des ATP250er-Turniers in seiner Heimat gegen seinen Landsmann Arthur Gea 3:5  und 0:30 zurück. Beim folgenden Ballwechsel kam er ans Netz, vollierte einmal  und beim zweiten Mal passierte ihm das Missgeschick. Er traf den Ball nur mit dem Schlägerrahmen, von dort flog er ihm direkt auf das linke Auge. Perricard sackte  sofort zusammen und hatte sichtlich Schmerzen.

Trotz sofortiger Unterbrechung und ärztlicher Behandlung konnte Perricard nicht weiterspielen und musste sich vom Turnier zurückziehen.
Auch sein Antreten im Doppel-Achtelfinale  am Dienstag mit dem Schweizer Alt-Star Stan Wawrinka musste abgesagt werden.

Der polnische Extremsportler Adam Borejko ist bei seinem Vorhaben, im Winter 900 Kilometer mit dem Fahrrad durch den kältesten Teil Sibiriens zu fahren, gestorben

Er wurde auf halber Strecke in dem Ort Chandyga tot in seinem Hotel aufgefunden, wie der russische Katastrophenschutz in der ostsibirischen Republik Sacha (Jakutien) am Montag mitteilte. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht.

Borejko war, wie aus seinem Blog auf Instagram hervorgeht, am 25. Jänner in der Hauptstadt Jakutsk gestartet. Dort herrschen derzeit etwa 35 Grad Frost. Ziel des Polen war das Dorf Oimjakon, das als einer der kältesten dauerhaft bewohnten Orte der Erde gilt. 

Im Jahr 1933 wurden dort 67,8 Grad Frost gemessen. In den ersten Februartagen dieses Jahres war es in Oimjakon nachts minus 39 Grad kalt. Die erbarmungslose Kälte im Osten Sibiriens zieht immer wieder Abenteurer an. Im Jänner 2022 wurde in Oimjakon ein Marathon mit internationaler Beteiligung veranstaltet.

Es hatte sich abgezeichnet: Championship-Klub Bristol City wollte Sturm-Star Tomi Horvat ursprünglich erst im Sommer ablösefrei auf die Insel holen. Nun verpflichtet der Verein von Trainer Gerhard Struber den slowenischen Zauberer von Sturm Graz schon jetzt. Die Steirer profitieren: Dadurch ist eine Ablöse fällig. Sturm verliert aber einen absoluten Leistungsträger mit dem man vier Titel holte.

Weg ist auch der Deutsche Tim Oermann, der nach Leverkusen zurückgeht. Der Leihvertrag des Innenverteidigers, der nicht immer überzeugen konnte, wurde in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst, Sturm erhält auch eine Ablöse.

Beide Transfers passierten auf den letzten Drücker. Sowohl in England, als auch in Deutschland schließt das Transferfenster am Montag. In Österreich ist dies erst am 6. Februar der Fall. Vor allem ein Stürmer sollte noch geholt werden.

FIFA-Chef Gianni Infantino will russischen Teams wieder die Teilnahme an internationalen Wettbewerben ermöglichen. "Oh, auf jeden Fall. Das müssen wir. Ja ... zumindest auf Jugendebene. Dieses Verbot hat nichts gebracht", antwortete der Präsident des Fußball-Weltverbands FIFA auf die Frage in einem Interview des britischen Senders Sky, ob die FIFA ihr Verbot aufheben sollte. "Es hat nur zu mehr Frustration und Hass geführt", so Infantino.

Gefährdung der "Integrität des Wettbewerbs"

Die FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA hatten russische Teams von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Formal geschah dies jedoch nicht als Reaktion auf den militärischen Überfall auf die Ukraine, sondern aufgrund der Gefährdung der "Integrität des Wettbewerbs", wie es in der fußball-politischen Sprache heißt.

Auch UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte den Ausschluss russischer Jugendteams von offiziellen Wettbewerben mehrfach kritisch hinterfragt und Lockerungen angeregt. Der Slowene begründete dies damit, dass die junge russische Generation sonst international dauerhaft isoliert werde.

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