UKRAINE-RUSSIA-CONFLICT

© APA/AFP/ARIS MESSINIS / ARIS MESSINIS

Krieg in Ukraine
08/06/2022

Russische Vorstöße bei Donezk laut Ukraine abgewehrt + IAEO in Sorge wegen AKW

Tag 164 im Krieg. Alle Entwicklungen rund um die Lage in der Ukraine und die Auswirkungen des Krieges finden Sie hier.

von Kevin Kada

Aktuelle Entwicklungen

  • Tag 164 im Ukraine-Krieg:  Russische Vorstöße im Raum Donezk laut ukrainischem Generalstab abgewehrt (mehr)
  • Kernkraftwerk: IAEO warnt vor Nuklearkatastrophe (mehr)
  • Kiew wirft Russland Angriffe nahe AKW-Reaktor vor (mehr)
  • Putin und Erdogan schlossen Wirtschafts- und Energievereinbarung (mehr)
  • Russland erwägt Kürzungen von Getreide-Exporten (mehr)
  • Ukrainisches Getreide: Abtransport kaum zu schaffen (mehr)
  • Gefangenenaustausch: US-Basketballerin gegen "Händler des Todes" (mehr)
  • Selenskij sucht Nähe zu China (mehr)
  • Gazprom: Turbinen-Rückgabe "unmöglich" (mehr)
  • Artillerieangriff auf ukrainische Großstadt Charkiw (mehr)
  • Russen und Ukrainer melden schwere Kämpfe bei Donezk (mehr
  • Raketeneinschläge im Grenzgebiet zu Polen (mehr)
  • Scholz: Turbine für Nord Stream 1 kann jederzeit geliefert werden (mehr)
  • Wohin Russland jetzt sein Öl exportiert (mehr)
  • Hat die Ukraine eine Chance auf den VeröffentlichenSieg? (mehr)
  • "Illegale Ladung": Libanon setzte Schiff mit ukrainischem Getreide fest (mehr)

Wie man den Menschen vor Ort helfen kann, erfahren Sie hier.

  • Ex-Kanzler Schröder: Kreml nutze Gas nicht als politisches Druckmittel (mehr)
  • Buhlen um China: Wie sich Russland und die Ukraine jetzt um Peking bemühen (mehr)
  • Russen nehmen größtes Atomkraftwerk Europas als Schutzschild: Was es mit dem AKW in Saporischschja auf sich hat (mehr)
  • Putin versichert, keine Atomwaffen einzusetzen (mehr)
  • Warum die russischen Hyperschallraketen in der Ukraine nicht effektiv wären (mehr)
  • Energiegipfel: Nun wird Ex-Gazprom-Gasspeicher in Haidach befüllt (mehr)
  • Erster Getreideexport: 26.000 Tonnen Hoffnung - und die Frage, wie es weitergeht (mehr)
  • Wie sich ultrarechte Serben Tipps von russischen Truppen holen (mehr)
  • Von der Leyen zu Energiekrise: "Auf schlimmste Situation vorbereiten" (mehr)
  • Gas für OMV-Kunden über den Winter gesichert (mehr)
  • Ex-Kanzler Schüssel: "Es war richtig, mit Russland das Gespräch zu suchen" (mehr)

Aktuelles zum Ukraine-Krieg

  • 08/07/2022, 10:48 PM

    Selenskyi erwartet "gute Nachrichten" zu Waffenlieferungen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts schwerer Kämpfe im Donbass seinen Landsleuten neue Waffenlieferungen angedeutet. "Nächste Woche erwarten wir Neuigkeiten von Partnern bezüglich der Hilfspakete. Gute Nachrichten!", sagte Selenskyj am Sonntag in seiner täglichen Videoansprache. Schlüssel der erfolgreichen Verteidigung seien nach wie vor Waffenlieferungen aus dem Westen, mahnte er.

    Nach Angaben Selenskyjs toben die härtesten Kämpfe im Donbass. Die Lage dort bleibe schwierig. Die Verteidigung von Orten wie "Awdijiwka, Pisky, Marjinka und Bachmut erfordern unsere Hauptanstrengung und leider viele Leben", konstatierte er.

     

  • 08/07/2022, 09:09 PM

    Selenskij: Referenden würde Ende von Gesprächen bedeuten

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij droht Russland mit einem endgültigen Abbruch von Gesprächen, wenn Russland eine Annexion weiterer ukrainischer Gebiete vorantreibe. Selenskij bezieht sich in seiner Videoansprache auf die von russischer Seite angekündigten Referenden in besetzten Gebieten über einen Anschluss an Russland. „Wenn die Besatzer den Weg der Pseudo-Referenden fortsetzen, beenden sie jede Gesprächsmöglichkeit mit der Ukraine und der freien Welt“, sagt Selenskij. In den ersten Wochen nach der russischen Invasion im Februar hatten sich Delegationen beider Seiten wiederholt zu Gesprächen getroffen, die seit Ende März aber nicht fortgesetzt wurden. Russland hatte bereits 2014 die Krim annektiert und sich dabei auf ein international nicht anerkanntes Referendum berufen.

  • 08/07/2022, 06:12 PM

    Wirbel um Aussagen von Pink Floyd Musiker Waters

    Der britische Musiker Roger Waters hat mit Äußerungen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine für Empörung in Kiew und für Beifall in Moskau gesorgt. US-Präsident Joe Biden „schürt das Feuer in der Ukraine“, sagte der Mitbegründer der Band Pink Floyd dem US-Moderator Michael Smerconish. „Das ist ein großes Verbrechen.“ Waters behauptete gegen den Widerspruch Smerconishs, die USA verlängerten die Dauer des Krieges. Wenn Biden wolle, wäre der Krieg „morgen beendet“. Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew fühlte sich bestätigt. „Es gibt noch adäquate Leute im Westen. Pink Floyd forever“, schrieb er auf seiner Seite im sozialen Netzwerk vkontakte. Seinen Kommentar unterlegte er mit dem Lied „Wish You Were Here“ („Ich wünschte, Du wärst hier“) von Waters. Dorthin, nämlich nach Russland, wünscht ihn auch die ukrainische Seite. Kiews Botschafter in Österreich, Olexander Scherba, nannte den Sänger nach dessen Interview eine „willenlose, herzlose, gnadenlose und verlorene Person“. Erst habe Waters behauptet, es werde keinen Krieg geben, weil Putin zu schlau dafür sei. „Jetzt gibt es Krieg - und du sagst, dieser Krieg habe einen guten Grund“, schrieb Scherba auf Twitter und forderte Waters auf, nach Russland zu ziehen.

  • 08/07/2022, 04:13 PM

    Ukraine prüft fast 26.000 Fälle von Kriegsverbrechen

    Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft prüft fast 26.000 Fälle von Kriegsverbrechen seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar. 135 Menschen seien angeklagt worden, sagt der Chef der Abteilung für Kriegsverbrechen, Jurij Bilousow, im Interview mit Reuters. Von den Angeklagten befänden sich 15 in Gewahrsam in der Ukraine, die anderen 120 seien flüchtig. 13 Fälle seien an die Gerichte verwiesen worden. In sieben Fällen seien Urteile ergangen. „Manchmal werden wir gefragt, warum wir Soldaten mit so niedrigen Rängen verfolgen. Das liegt schlicht daran, dass sie hier sind. Wären die Generäle hier und wir wären in der Lage, sie zu fassen, würden wir auf jeden Fall Generäle belangen.“

  • 08/07/2022, 03:58 PM

    Vier weitere Getreidefrachter laufen aus

    Der Transport von Getreide aus der Ukraine nimmt Fahrt auf. Am Sonntag verließen vier weitere Frachter ukrainische Häfen am Schwarzen Meer. Damit sind im Rahmen der mit Russland vereinbarten Lockerung der Blockade inzwischen acht Schiffe unterwegs. Am Montag war erstmals seit Beginn des Krieges Ende Februar wieder ein Frachter mit Getreide aus Odessa ausgelaufen. Er ist auf dem Weg in den Libanon. Die für Sonntag geplante Ankunft der „Razoni“ verzögert sich nach Angaben der ukrainischen Botschaft jedoch. Einzelheiten nannte sie nicht.„Wir fahren die Verschiffung langsam wieder hoch“, sagte Infrastrukturminister Olexandr Kubrakow am Sonntag. „Wir wollen sicherstellen, dass die Häfen in Kürze 100 Schiffe pro Monat abfertigen können.“

  • 08/07/2022, 03:35 PM

    Amnesty bedauert "Verägerung" wegen Bericht über Ukraine

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International entschuldigt sich teilweise für ihre umstrittene Kritik an der ukrainischen Kriegstaktik. "Amnesty International bedauert zutiefst den Ärger und die Verärgerung, die unsere Pressemitteilung über die Kampftaktiken des ukrainischen Militärs hervorgerufen hat", hieß es in einer am Sonntag an die Nachrichtenagentur Reuters verschickten E-Mail.  Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte den am Donnerstag veröffentlichten Bericht scharf kritisiert. Amnesty versuche damit, die Verantwortung von den russischen Angreifern auf deren Opfer zu verlagern. Die Ukraine-Chefin von Amnesty, Oxana Pokaltschuk, trat wegen des Berichts zurück. Er sei ein Propagandageschenk für Moskau, sagte sie. Regierungsvertreter betonten zudem, dass sie versuchten, Zivilisten aus den Frontgebieten zu evakuieren. Russland wiederum bestreitet, Zivilisten ins Visier genommen zu haben. In ihrem Mail schreibt die NGO, "die Priorität von Amnesty International in diesem und in jedem anderen Konflikt" sei es, "den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten". Dies sei "in der Tat unser einziges Ziel" gewesen, "als wir diese jüngste Untersuchung veröffentlicht haben. Wir stehen voll und ganz zu unseren Erkenntnissen, bedauern aber das verursachte Leid."
     

  • 08/07/2022, 07:05 AM

    Ankunft des Getreidefrachters im Libanon verschiebt sich

    Keine Angaben über Gründe für Verspätung.

  • 08/07/2022, 07:04 AM

    Ukrainische Armee in Donezk unter Druck

    Russland will Verteidigungswall um letzte Großstädte brechen.

  • 08/07/2022, 07:04 AM

    Tanner und Polaschek starten Kampagne zur "umfassenden Landesverteidigung"

    Tanner und Polaschek: Bedeutung der "Umfassende Landesverteidigung" seit russischem Angriffskrieg auf die Ukraine gestiegen.

  • 08/06/2022, 07:00 PM

    Cherson: Mitglied der russischen Besatzungsverwaltung getötet

    Im südukrainischen Gebiet Cherson ist Angaben der russischen Besatzungsverwaltung zufolge eines ihrer Mitglieder nach einem Anschlag gestorben. Der stellvertretende Leiter der von den Russen in der Stadt Nowa Kachowka eingesetzten Verwaltung, Witalij Gura, sei seinen Verletzungen erlegen, schrieb die prorussische Politikerin Jekaterina Gubarewa am Samstag auf Telegram. Auch die staatliche russische Nachrichenagentur Ria Nowosti meldete Guras Tod. Demnach soll er früher am Tag in der Nähe seines Hauses von Unbekannten mit einer Schusswaffe angegriffen worden sein.

  • 08/06/2022, 06:27 PM

    Atomenergiebehörde drängt auf Zugang zu AKW

    Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) drängt nach dem Beschuss des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja erneut auf Zugang zu der von Russland besetzten Anlage. Der Angriff am Freitag „unterstreicht die sehr reale Gefahr einer nuklearen Katastrophe, die die öffentliche Gesundheit und die Umwelt in der Ukraine und darüber hinaus bedrohen könnte“, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Samstag in einer Stellungnahme. Er hielt fest, dass auf dem Gelände Schäden entstanden seien, dass aber die Reaktoren unversehrt seien und keine Radioaktivität ausgetreten sei. Der Besuch eines IAEA-Teams vor Ort würde helfen, die nukleare Sicherheit vor Ort zu stabilisieren und unabhängige Informationen über den Zustand des AKWs zu liefern. Grossi forderte die Ukraine und Russland auf, endlich gemeinsam einen solchen IAEA-Einsatz möglich zu machen.

  • 08/06/2022, 05:03 PM

    Weiterer ukrainischer Frachter in Istanbul eingetroffen

    Ein Schiff mit 33 000 Tonnen Mais aus der Ukraine ist am Samstag zur Inspektion in Istanbul eingetroffen. Dies teilte das türkische Verteidigungsministerium auf Twitter mit. Es ist der zweite Getreidefrachter, seit unter Vermittlung der Türkei ein internationales Abkommen über ukrainische Ausfuhren über das Schwarze Meer erzielt wurde. Zwei weitere Schiffe werden in Kürze erwartet.

  • 08/06/2022, 03:01 PM

    Ukrainische Atombehörde warnt vor radioaktiver Gefahr

    Nach dem Beschuss des von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja besteht weiter erhöhte Brand- und Strahlungsgefahr. „Das Atomkraftwerk Saporischschja arbeitet mit dem Risiko einer Verletzung der Normen für Strahlen- und Brandschutz“, teilte die staatliche ukrainische Atombehörde Enerhoatom am Samstag auf ihrem Telegram-Kanal mit. Beide Kriegsparteien machen sich gegenseitig für den Angriff auf die Anlage verantwortlich. Durch den Beschuss am Vortag seien eine Stickstoffanlage und ein Hilfskorpus des Kraftwerks beschädigt worden. „Es bleibt das Risiko, dass Wasserstoff austritt und sich radioaktive Teilchen verteilen, auch die Brandgefahr ist hoch“, berichtete Enerhoatom. Das ukrainische Kraftwerkspersonal versuche, auch unter diesen Bedingungen die atomare Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Die Bedrohung aufgrund der Besetzung des Kraftwerks durch russische Truppen bleibe allerdings hoch.

  • 08/06/2022, 01:42 PM

    Özdemir ermöglicht mehr Getreideanbau: Deutsche Bauern erleichtert

    Landwirte in Deutschland können angesichts angespannter internationaler Agrarmärkte infolge des Ukraine-Kriegs mehr Flächen zum Getreideanbau nutzen. Dazu sollen die EU-Neuregelungen zu Flächenstilllegung und Fruchtwechsel einmalig ausgesetzt werden, sieht ein Kompromissvorschlag von Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) vor. Der Bauernverband begrüßte den Schritt und betonte am Samstag, der Vorschlag komme in letzter Minute. Zustimmung kam auch aus den Ländern sowie von der FDP. Özdemir will Bauern und Bäuerinnen ermöglichen, Agrarflächen für den Anbau bestimmter Pflanzen zur Nahrungsmittelproduktion länger zu nutzen. So sollen die eigentlich geplanten zusätzlichen Artenschutzflächen erst 2024 eingeführt werden. Bauern könnten dann im kommenden Jahr auf diesen Flächen weiter Nahrungsmittel anbauen. Hintergrund sind ab 2023 greifende EU-Vorgaben, wonach ein Teil der Landwirtschaftsflächen dem Artenschutz dienen und zudem der Anbau derselben Ackerpflanze zwei Jahre in Folge auf derselben Fläche zum Bodenschutz grundsätzlich nicht mehr möglich sein soll. Die Umsetzung der Vorgaben hatte Brüssel aber den jeweiligen EU-Staaten überlassen. Özdemir hat nun den deutschen Bundesländern seinen Vorschlag zur Umsetzung der Kommissionsentscheidung unterbreitet, der ein Aussetzen von Fruchtwechsel und Flächenstilllegung vorsieht. Er braucht den Angaben zufolge die Zustimmung der Länder.

  • 08/06/2022, 01:41 PM

    Prorussischer Separatistenführer auf Intensivstation in Moskau

    Der Chef der von Russland eingesetzten Militärverwaltung im besetzten südukrainischen Gebiet Cherson, Wolodymyr Saldo, liegt mit Vergiftungserscheinungen im künstlichen Koma auf einer Intensivstation in Moskau. "Heute wurde er im künstlichen Koma mit einem Spezialflugzeug von der Krim nach Moskau geflogen", berichtete der russische Telegram-Kanal Baza am Samstag. Sein Zustand gilt als kritisch, eine Vergiftung wird als mögliche Ursache genannt. Der 66-jährige Saldo ist gebürtiger Ukrainer und war bereits vor der russischen Invasion politisch aktiv. Von 2002 bis 2012 war er Bürgermeister von Cherson, anschließend saß er bis 2014 für die Partei von Ex-Präsident Viktor Janukowitsch im Parlament. 2015 verlor er die Wahl zum Bürgermeister von Cherson. Kurz nach der Besetzung großer Teile der Südukraine wurde Saldo dann von den Russen als Chef der Militärverwaltung in Cherson etabliert.

  • 08/06/2022, 11:44 AM

    Ukraine-Chefin von Amnesty nach umstrittenem Bericht zurückgetreten

    Nach der Veröffentlichung eines kritischen Berichts über die ukrainische Armee ist die Leiterin des Ukraine-Büros der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zurückgetreten. Oksana Pokaltschuk gab ihren Rücktritt am späten Freitagabend in den Online-Netzwerken bekannt und beschuldigte Amnesty, russische Propaganda zu übernehmen. Amnesty hatte mit dem am Donnerstag vorgelegten Bericht Empörung in Kiew ausgelöst. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf der Organisation vor, sie habe damit "Opfer und Angreifer gewissermaßen auf eine Stufe gestellt". In dem Bericht hatte Amnesty der ukrainischen Armee vorgeworfen, Zivilisten gefährdet zu haben, indem sie etwa Stützpunkte in Wohngebieten, Schulen und Krankenhäusern errichtet habe.

  • 08/06/2022, 08:23 AM

    Kiew: Verteidigungswall im Donbass gerät unter Druck

    Die russischen Truppen attackieren nach Angaben aus Kiew mit aller Härte Bachmut, einen Eckpfeiler des Verteidigungssystems rund um den letzten von Ukrainern gehaltenen Ballungsraum im Donbass. 

  • 08/06/2022, 08:23 AM

    Kiew wirft Russland Angriffe nahe AKW-Reaktor vor

    "Gefahr des Austretens von Wasserstoff und radioaktiver Strahlung". Gegenseitige Beschuldigungen und Warnungen.

  • 08/05/2022, 07:48 PM

    Putin und Erdogan schließen Wirtschafts- und Energievereinbarung

    Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan haben sich dem Kreml zufolge auf eine verstärkte Zusammenarbeit in Wirtschafts- und Energiefragen geeinigt. Bei ihrem Treffen in Sotschi am Schwarzen Meer einigten sich die beiden laut Kreml "trotz der derzeitigen regionalen und globalen Herausforderungen" auf einen verstärkten Handelsaustausch zwischen beiden Ländern. Die Türkei zahlt demnach einen Teil der Gaslieferungen künftig in Rubel.

    Erdogan und Putin hatten sich zuletzt Mitte Juli in Teheran getroffen. Drei Tage später unterzeichneten Moskau, Kiew, Ankara und die UNO ein Abkommen, um wieder ukrainische Getreide-Exporte über das Schwarze Meer zu ermöglichen.

  • 08/05/2022, 07:23 PM

    Treffen zwischen Putin und Erdogan nach vier Stunden beendet

    Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben ihr Treffen im russischen Badeort Sotschi beendet. Die Gespräche zwischen den beiden Staatschefs dauerten vier Stunden, wie es aus dem türkischen Präsidialpalast am Freitagabend hieß. Das bestätigte auch Putins Sprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass.

    Eine Pressekonferenz war zunächst nicht geplant, allerdings wollte Vize-Regierungschef Alexander Nowak später am Abend für die russische Seite über Ergebnisse berichten. Auf der Agenda des Treffens von Putin und Erdogan hatten unter anderem die Situation in Syrien und eine militärtechnische Kooperation zwischen beiden Ländern gestanden. Russland hatte jüngst Interesse an türkischen Kampfdrohnen angemeldet.

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