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Der 2:1-Sieg Ecuadors über Deutschland kann in dem südamerikanischen Land auch am Tag danach ausgiebig gefeiert werden. Staatspräsident Daniel Noboa erklärte nämlich den Freitag zum nationalen Feiertag. „Danke an die Spieler und den Trainer, die es trotz Kritik, Beleidigungen und der schweren Momente, die sie erlebten, geschafft haben, sich wieder aufzurappeln und dem ganzen Land diese immense Freude zu bereiten. Morgen ist Feiertag!“, verkündete Noboa.

Durch den Sieg steht Ecuador bei der WM in Nordamerika als Gruppendritter im Sechzehntelfinale. Deutschland hatte sich bereits als Sieger von Pool E qualifiziert, die Elfenbeinküste belegte nach einem 2:0-Sieg über Curacao den zweiten Platz.

Die große Bühne des Männerfußballs gilt nicht als die inklusivste. Nicht umsonst gibt es kaum geoutete Profi-Fußballer, auch unter manchen Fans werden schwulenfeindliche Sprüche nach wie vor benutzt. 

Um ein Zeichen für Inklusion und Vielfalt zu setzen, hatten die Veranstalter der WM-Spiele in Seattle eine Idee. Das dritte Gruppenspiel am 26. Juni im Lumen Field soll unter dem Motto „Pride Matchday“ stehen – um den Pride Month für LGBTQI+-Rechte zu feiern. Programm im Stadion ist nicht vorgesehen. Lokale Komitees können keine eigenen Inhalte in Turnierstadien durchsetzen.

Verfolgung und Protest

Wie es der Zufall wollte, fiel das Match 63, das unter dem Motto stattfinden sollte, in der Auslosung auf Ägypten und Iran in Gruppe G – und damit auf die Nationalmannschaften zweier Länder, in denen Homosexualität verfolgt wird.

Beide Verbände protestierten. Der iranische Fußballverband hat nun die FIFA aufgefordert, beim Spiel zwischen Ägypten und Iran in Seattle keine Pride-bezogenen Symbole zuzulassen. Zuletzt hatten den Iran-Vertretern schon andere Flaggen nicht gefallen: In LA brachten Fans etliche vorrevolutionäre iranischen Flaggen ins Stadion, die vorab eigentlich als politische Symbole verboten waren.

Diese Nachricht schockierte die Tenniswelt und die gesamte Welt des Sports: US-Star Chris Evert kämpft erneut gegen den Krebs. Sie teilte auf Sozialen Medien mit, dass ihre Erkrankung an Eierstockkrebs zurückgekehrt sei. Sie habe sich bereits einer Operation unterzogen, befinde sich derzeit in der Erholungsphase und werde danach eine erneute Chemotherapie beginnen. Die Reise nach Wimbledon, wo sie drei ihrer 18 Grand-Slam-Titel gewann, muss sie absagen. 

"Ich werde deshalb in diesem Jahr nicht  Wimbledon besuchen und meine beruflichen Verpflichtungen in den nächsten Monaten pausieren, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren. Eierstockkrebs ist unbarmherzig, aber ich werde optimistisch bleiben und weiter diesen Kampf führen", teilte die 71-Jährige mit. 

Everts jüngere Schwester, Jeanne Evert Dubin, starb im Februar 2020 im Alter von 62 Jahren an den Folgen der Krankheit.

Australien steht zum dritten Mal nach 2006 und 2022 in der K.-o.-Phase einer Fußball-WM. Den Socceroos reichte eine müde Nullnummer gegen Paraguay, um als Zweiter der Gruppe D das Ticket für die Zwischenrunde zu lösen. 

Wie die Australier beendeten auch die Südamerikaner die Vorrunde mit vier Punkten und haben damit gute Chancen, sich als einer der besten acht Gruppendritten für das Sechzehntelfinale zu qualifizieren. Sollte es zum Weiterkommen reichen, könnte der Weltranglisten-37. der nächste Gegner des deutschen Teams beim XXL-Turnier sein.

Auf die „Socceroos“ wartet der Zweite der Gruppe G (Ägypten, Iran, Belgien und Neuseeland).

Co-Gastgeber USA hat im letzten Gruppenspiel mit einer B-Elf einen ersten Stimmungsdämpfer bei der WM kassiert. Eine B-Elf von Trainer Mauricio Pochettino verlor in Inglewood bei Los Angeles mit 2:3 (1:2) gegen die Türkei und verspielte dabei auch eine Führung. Das späte Siegtor schoss Kaan Ayhan in der achten Minute der Nachspielzeit. 

Dabei hatten die USA mit dem 1:0 durch Austun Trusty schon in der 3. Minute einen perfekten Start erwischt. Sebastian Berhalter gelang später das 2:2 (49.). Arda Güler (10.) und Orkun Kökcü (31.) hatten die Partie vor der Pause schon mal gedreht.

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