Sport-News

Roger Federer war schon auf dem Court dafür bekannt, dass er unglaublich smart und elegant auftritt. Das hat sich der 44-jährige Schweizer auch im Geschäftsleben bewahrt. Laut der neuen Milliardärsliste des US-Magazins Forbes ist Federer erstmals Milliardär. 

Mit einem geschätzten Netto-Vermögen von 1,1 Milliarden Dollar (0,95 Milliarden Euro) ist Federer die Nummer 3.185 der reichsten Menschen der Welt. In der Schweiz soll Federer die Nummer 138 sein. 

Der Brite Jack Draper sorgte beim Masters in Indian Wells für eine Überraschung und warf Novak Djokovic aus dem Bewerb. Der 24-Jährige setzte sich im Achtelfinale nach 2:35 Stunden mit 4:6, 6:4, 7:6 (5) durch.

Die Partie bot über weite Strecken Tennis auf höchstem Niveau mit spektakulären Ballwechseln. Draper bewies dabei starke Nerven: Beim Stand von 5:4 im dritten Satz servierte er bereits zum Match, ließ Djokovic jedoch noch einmal ausgleichen. Im anschließenden Tiebreak behielt der Brite schließlich die Oberhand. „Ich habe dieses Spiel durch Entschlossenheit gewonnen, indem ich versucht habe, Probleme zu lösen und eine großartige Einstellung zu zeigen“, sagte Draper danach.

Draper feierte erst im Februar sein Comeback

Der Erfolg wiegt umso schwerer, weil Draper erst vor wenigen Wochen auf die Tour zurückgekehrt ist. Nach einer verletzungsbedingten Pause seit dem vergangenen Sommer feierte er im Februar in Dubai sein Comeback. In Indian Wells bezwang er zuvor bereits Roberto Bautista Agut und Francisco Cerúndolo, ehe er nun auch den Weltranglisten-Dritten und Finalisten der Australian Open ausschaltete. „Ich bin stolz darauf, wie ich mich wieder gefangen habe“, sagte Draper mit Blick auf den engen Entscheidungssatz.

Für Djokovic bleibt Indian Wells hingegen ein schwieriges Pflaster. Zwischen 2007 und 2016 hatte der Serbe das Turnier fünfmal gewonnen, seither kam er nicht mehr über das Achtelfinale hinaus.

Im Viertelfinale trifft Draper nun auf Daniil Medvedev.

Chelsea verlor das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Paris St. Germain 2:5 und steht vor dem Aus. Klar, dass die Laune der Spieler nicht die beste war. Kurz vor dem Abpfiff brannten dem Portugiesen Pedro Neto die Sicherungen durch.

Der 26-Jährige wollte einen Einwurf schnell durchführen, zu seinem Ärger rückte der Balljunge das Spielgerät nicht gleich heraus. Neto schubste den Balljungen daraufhin, dieser stürzte gegen die Bande und hielt sich am Boden liegend das Gesicht.

Nach den unglaublichen 17 Toren am Dienstag war auch der zweite Achtelfinal-Tag in der Champions League von der Offensive geprägt. In den vier Hinspielen fielen diesmal 15 Treffer.

Herausragend dabei war Real-Kapitän Federico Valverde. Dem Mittelfeldspieler aus Uruguay gelang gegen Manchester City ein echter Hattrick zum 3:0. 

Guardiola geht in Madrid erneut unter 

In Madrid hatte Pep Guardiola bereits eine seiner bittersten Niederlagen  erlebt. Last-Minute-Tore ließen 2022 das lange klar unterlegene Real gegen Manchester jubeln, das Gesamtscore für David Alaba & Co. lautete gegen City nach Verlängerung 6:5.

Vier Jahre später müssen die Engländer auf ein ähnliches Comeback wie damals von Real hoffen, um noch unter die Top 8 zu kommen.

Torhüter Courtois leitete mit seinem ersten Assist für Real das 1:0 ein. Valverde nahm den perfekten Pass über 50 Meter ebenso perfekt an, kam an City-Goalie Donnarumma vorbei und schob aus spitzem Winkel ein (20.).

Beim 2:0 traf der Kapitän ins Eck (27.).

Und beim 3:0 kann nur von hoher Fußball-Kunst gesprochen werden: Einen Schupfer von Diaz legte Valverde fein vor und traf volley zum Hattrick (42.).

Vinicius vergab einen von ihm selbst herausgeholten Elfmeter mit einem lässigen Schupfer gegen Donnarumma (58).  Auf der Gegenseite  konnte sich Courtois noch auszeichnen, es blieb beim 3:0.

Vincent Kriechmayr fuhr im ersten Training für die Weltcup-Speed-Bewerbe von Courchevel von Freitag bis Sonntag die zweitbeste Zeit. Der Oberösterreicher war am Mittwoch bei frühlingshaften Temperaturen in den französischen Alpen 0,17 Sekunden langsamer als der Franzose Matthieu Bailet. "Ich habe gleich versucht, etwas mehr Gas zu geben", sagt er. "Es war ganz o.k., aber man sollte das nicht überbewerten."

Die Chance auf die Kugel lebt noch

Kriechmayr hat im Super-G-Gesamtweltcup noch eine rechnerische Chance, Leader Marco Odermatt abzufangen. Für Freitag (11.00) ist die Abfahrt angesetzt. Am Samstag (11.00) und am Sonntag (10.45) soll je ein Super-G über die Bühne gehen. Odermatt könnte sich in Courchevel neben der kleinen Super-G-Kugel vorzeitig auch die Abfahrtswertung sowie zum fünften Mal die Gesamtwertung sichern.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.