Heiß auf Eis: Olympiasiegerin Flock hat auch mit 37 noch nicht genug
Janine Flock mit der Trophäe für den Sieg im Gesamtweltcup
Eigentlich könnte sich Janine Flock längst in den wohlverdienten Skeleton-Ruhestand verabschieden. Niemand würde es ihr verübeln, überhaupt nachdem die Rumerin im Februar in Cortina mit dem Olympiasieg ihr großes Lebensziel erreicht hat.
Andererseits: Warum aufhören, wenn es gerade am Schönsten ist?
Janine Flock mit der Goldmedaille
17.Saison
Mit bald 37 Jahren genießt die Grande Dame des Skeletonsports ihr Athletinnen-Dasein gerade mehr denn je. Deshalb macht Janine Flock auch keine Anstalten, ihre Karriere auf Eis zu legen, sondern wird im Herbst ihre 17. Weltcup-Saison in Angriff nehmen - damit ist die Tirolerin die unangefochtene Nummer 1.
Große Leidenschaft
"Das Feuer für den Eiskanal brennt immer noch", erklärt die dreifache Gesamtweltcupsiegerin. "Es ist die Leidenschaft, die Disziplin, der Hunger, die Neugier, das alles, was ich mir in den letzten Jahren erarbeitet habe, noch einmal als Spitzensportlerin zu erleben."
Janine Flock mit Gerhard Burtscher, dem Vorstand ihres Kopfsponsors BTV
Jagd auf WM-Gold
Und Janine Flock verfolgt noch ein großes Ziel: Eine WM-Goldmedaille fehlt noch in der Trophäensammlung der erfahrenen Skeletonpilotin.
In der kommenden Saison will die Tirolerin auch diesen Erfolg noch einfahren. Es trifft sich gut, dass die WM im Februar 2027 in Lillehammer stattfindet, denn der Eiskanal in Norwegen ist die erklärte Lieblingsbahn.
"Auf dieser Bahn bin ich seit zwei Jahren ungeschlagen, habe dort meinen dritten Gesamtweltcup fixiert, meinen vierten EM-Titel geholt und halte den Bahnrekord", erklärt Janine Flock.
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