Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Ein Ex-Rapid-Trainer übernimmt beim Wiener Sport-Club

Ostligist Sport-Club hat nach einem neuen Stadion auch einen neuen Trainer.
Traumkulisse für ein Regionalligaspiel.

Es tut sich einiges in Dornbach. Erst vor wenigen Wochen ist das neue Stadion eröffnet worden. Jetzt ist der Wiener Sport-Club auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Mit ihm soll es nächste Saison auch sportlich bergauf gehen.

Sein Name ist Daniel Seper. Der 35-jährige Burgenländer ist in Hernals kein Unbekannter, hat er doch von 2015 bis 2017 beim Sport-Club gespielt. Seine Trainerkarriere startete er in der Jugend der Schwarz-Weißen, ehe er nach Hütteldorf wechselte. Bei Rapid arbeitete er sich hoch bis zum Co-Trainer, assistierte Robert Klauß, Zoran Barisic, Peter Stöger und Stefan Kulovits. Der Sport-Club wird seine erste Station als Cheftrainer.

Sektionsleiter David Krapf-Günther: "Mit Daniel haben wir einen Trainer für uns gewinnen können, bei dem wir uns aufgrund seiner Arbeitseinstellung, seiner fachlichen Kompetenz und auch seiner Leidenschaft, Fußball zu leben, weitere wichtige Impulse für unsere nächsten sportlichen Schritte erwarten."

Daniel Seper

Daniel Seper

Seper: „Nach den ersten Gesprächen mit dem Verein war schnell klar, dass ich diese Aufgabe unbedingt annehmen möchte. Das neue Stadion, das gesamte Umfeld und alle im Verein sind bereit für mehr – und das wird unser Ziel sein."

Die Schwarz-Weißen haben in dieser Saison die Erwartungen nicht erfüllt. Nach der Eröffnung des neuen Stadions rutschte man in den Abstiegskampf. Zwar konnte man sich retten und schaffte sogar noch die Qualifikation für den Cup, für Stefan Rapp war das aber nicht genug, der Trainer musste gehen.

Im neuen Stadion will man um den Aufstieg mitspielen, da soll mit Seper gelingen. Auch auf dem Spielersektor hat sich schon einiges getan. Stützen wie Gusic oder Prögelhof sind genauso weg wie Publikumsliebling Berkovic. Mit anderen Leistungesträgern wie Wunsch oder Sutterlüty wurde bereits verlängert. Die ersten Neuzugänge sind bereits da, wie zum Beispiel Floris van Zaanen, weitere werden folgen.

Krapf-Günther: "Wir wollen ganz oben angreifen und am Ende nicht nur wieder eine sehr gute Halbsaison bilanzieren können. Dem werden wir alles unterordnen.“ Los geht es am 24./25. Juli mit der ersten Runde im ÖFB-Cup.

Kommentare