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Zu den Gewaltvorwürfen gegen Zverev: „Er muss offener damit umgehen“

Boris Becker rät seinem deutschen Landsmann Alexander Zverev, dass er vor allem nach dem French-Open-Titel offener mit seinem Privatleben umgehen muss. „Ich kenne Journalisten, die lassen da nicht los.“
Zverev feierte am 7. Juni mit dem Paris-Titel seinen größten Erfolg

Es war alles wunderbar. Alexander Zverev holte sich bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel und gab danach mit großer Freude Interviews. Bis der Deutsche von der renommierten französischen Sporttageszeitung L'Equipe gefragt wurde, wie er mit jenen Personen umgehe, die ihm gegenüber wegen der einstigen Vorwürfe der häuslichen Gewalt gegen Ex-Partnerinnen Bedenken äußern. 

Der Zeitung zufolge habe Zverev empört reagiert („Sie wissen doch, dass sich die Anschuldigungen als falsch herausgestellt haben?“) und das Interview sofort abgebrochen. Doch nun rät auch Boris Becker, der enorm viel vom 29-Jährigen hält und ihm weitere Grand Slams zutraut, zu mehr Offenheit in diesem Thema. „Vielleicht sollte er auch da versuchen, damit etwas offener, etwas offensiver umzugehen“, befand der sechsfache Major-Champ. 

„Ich bin der erste, der genau weiß, um was es geht. Du musst dich damit auseinandersetzen. Du musst sagen, 'in der Vergangenheit sind Dinge passiert, darauf bin ich nicht stolz' oder 'das ist falsch oder unwahr'“, sagt der 58-Jährige. „Aber du kannst nicht so tun, als wäre das nicht passiert“, sagte Becker. „Ich kenne Journalisten, die lassen da nicht los.“

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