Alles oder Nichts, so lautete das Motto vor dem dritten Gruppenspiel. Österreich musste Serbien bezwingen, nicht knapp, sondern auch deutlich, um noch eine kleine Chance auf den Aufstieg in die Hauptrunde zu haben. Am Ende stand ein 26:25, beide Teams waren enttäuscht. Österreich schaffte es nicht in die Hauptrunde.
Der Beginn ließ hoffen, Österreich führte 2:0 und stand in der Deckung gut. Doch verjuxte Chancen machten den Serben Mut, nach zwölf Minuten lag man wiederum 3:5 hinten. Es ging hin und her, man begegnete einander auf Augenhöhe, die Nerven waren hüben wie drüben angespannt. Viel stand eben auf dem Spiel.
Torhüter Constantin Möstl war mit einer zwischenzeitlichen Abwehrquote von 63 Prozent ein Grund, weshalb Österreich in Folge gar die Führung übernahm, sie aber nicht entscheidend ausbauen konnte, weil einfache Bälle verschenkt wurden.
Doppelte Bedeutung
Wenn schon nicht der Aufstieg mit Rang zwei gelingen sollte, so war auch der dritte Platz extrem wichtig in Hinblick auf die kommende WM-Qualifikation. Jedes Tor hatte somit seine spezielle Bedeutung.
Bis zur Pause konnte sich kein Team absetzen, bis zum Verschnaufen beging Österreich leichte Fehler und servierte somit den Serben eine 12:13-Führung.