Sport-News

Julia Grabher hat ihre Auftakthürde bei den Australian Open gemeistert und steht damit erstmals in ihrer Tenniskarriere beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne in der zweiten Runde

Die 29-jährige Vorarlbergerin setzte sich gegen die Italienerin Elisabetta Cocciaretto mit 7:5,2:6,6:4 durch und trifft nun entweder auf die Russin Anna Kalinskaja oder die Britin Sonay Kartal. Bei einem weiteren Sieg winkt ein Duell mit der polnischen Wimbledonsiegerin Iga Swiatek.

"Ich bin natürlich megahappy, dass ich gewonnen habe", sagte Grabher nach ihrem Traumstart beim Hartplatz-Turnier in Down Under überglücklich. Es sei ein sehr hartes Match gewesen, sowohl vom Kopf als auch körperlich. "Es war sehr anstrengend und sehr warm. Hintenraus war es ein Kampf, aber ich bin sehr happy. Ich habe sehr viel investiert in den letzten Wochen und Monaten", ergänzte Grabher, die von einem verdienten Sieg sprach.

Grabher kämpfte sich zurück

Grabher, die nach den French Open 2023 zum erst zweiten Mal bei einem Grand Slam in der zweiten Runde aufschlagen darf, verwandelte gegen Cocciaretto trotz 0:2-Rückstands im Entscheidungssatz nach 2:30 Stunden ihren ersten Matchball. Die Italienerin hatte in der Vorwoche noch das WTA-Turnier in Hobart gewonnen und liegt in der Weltrangliste als 56. klar vor Grabher (95.).

Auch gegen die als Nummer 31 gesetzte Kalinskaja wird Grabher in der Außenseiterrolle sein. "Es wird wieder ein sehr schweres Match. Aber ich werde versuchen, mich auf meine Sachen zu konzentrieren und dann werde ich sicher auch meine Chancen bekommen. Körperlich fühle ich mich sehr gut und bin topfit", betonte sie.

Alles oder Nichts, so lautete das Motto vor dem dritten Gruppenspiel. Österreich musste Serbien bezwingen,  nicht knapp, sondern auch deutlich, um noch eine kleine Chance auf den Aufstieg in die Hauptrunde zu haben. Am Ende stand ein 26:25, beide Teams waren enttäuscht. Österreich schaffte es nicht in die Hauptrunde.

Der Beginn ließ hoffen, Österreich führte 2:0 und stand in der Deckung gut. Doch verjuxte Chancen machten den Serben Mut, nach zwölf Minuten lag man wiederum 3:5 hinten. Es ging hin und her, man begegnete einander auf Augenhöhe, die Nerven waren hüben wie drüben angespannt. Viel stand eben auf dem Spiel. 

Torhüter Constantin Möstl war mit einer zwischenzeitlichen Abwehrquote von 63 Prozent ein Grund, weshalb Österreich in Folge gar die Führung übernahm, sie aber nicht entscheidend ausbauen konnte, weil einfache Bälle verschenkt wurden. 

Doppelte Bedeutung

Wenn schon nicht der Aufstieg mit Rang zwei gelingen sollte, so war auch der dritte Platz extrem wichtig in Hinblick auf die kommende WM-Qualifikation. Jedes Tor hatte somit seine spezielle Bedeutung. 

Bis zur Pause konnte sich kein Team absetzen, bis zum Verschnaufen beging Österreich leichte Fehler und servierte somit den Serben eine 12:13-Führung. 

Erst vor wenigen Tagen hat Sturm den Schweizer Mittelfeldspieler Ryan Fosso verpflichtet. Nun ist  der Abgang von Tomi Horvat im Sommer fix. Der Slowene wechselt ablösefrei zu Bristol in die englische Championship. 

Bei Bristol City trifft Horvat, dessen Vertrag eben im Sommer ausläuft, auf seinen ehemaligen Teamkollegen Fally Mayulu, der sich bei den Grazern nicht durchsetzen konnte, und den ehemaligen Salzburg-Coach Gerhard Struber.

 Im Sommer soll dafür Amady Camara zurückgeholt werden. Der Stürmer aus Mali ist derzeit an Nantes verliehen. Meister Sturm war zuletzt am 19-jährigen Aldin Jakupovic interessiert. Der Slowene landete aber beim deutschen Zweitligisten Holstein Kiel. 

Es ist der pure Wahnsinn. Ein ganzes Land im Handball-Fieber! Und das fast im wahrsten Sinne des Wortes. Denn am Sonntag schrieb die Nationalmannschaft der Färöer Geschichte. Mit dem 37:24 gegen Montenegro gewann sie erstmals ein Spiel bei einer EM. Mit drei Punkten aus zwei Partien sind die Färinger so gut wie sicher weiter, stehen vor der ersten Hauptrunden-Teilnahme.

Rund zwölf Prozent der Bevölkerung feierte in Norwegens Hauptstadt Oslo. Das wäre so, als würden 1,2 Millionen Österreicher im Juni/Juli zur Fußball-WM reisen. 6.500 Fans bejubelten den Sieg der Färöer, insgesamt weist der Inselstaat eine Gesamtbevölkerung von 55.000 Einwohner aus. 

Schon vor zwei Jahren reisten während der EM in Deutschland rund 5.000 Färinger nach Berlin. 

Die Europameisterschaft ist für Iker Romero und sein Nationalteam eine neue Erfahrung – und eine Zwischenstation. Nach der erfolgreichen Ära von Ales Pajovic sicherte sich der ÖHB nach wohlüberlegter Sondierung die Dienste des Spaniers, der als Spieler schon zur Legende wurde samt WM-Titel und Gewinn der Champions League. Aktuell ist der 45-Jährige noch zusätzlich als Coach beim deutschen Zweitligisten Bietigheim engagiert, nur noch bis zum Sommer.

Mit Romero hielt auch die spanische Komponente des Handballs Einzug in das Nationalteam. Vor allem in der Deckung agiert man nun etwas anders, zudem lässt Romero im Spiel personell viel mehr rotieren als Vorgänger Pajovic. So erhielten schon in den ersten zwei EM-Spielen junge Talente wie Nigg, Mahr oder Kofler viele Minuten und die Gelegenheit sich zu beweisen.

ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser: „Es braucht immer eine gute Mischung. Fünf, sechs Spieler, die den Kern ausmachen, und die anderen müssen wissen, was von ihnen gefordert ist.“ Fölser geht es nicht nur um dieses aktuelle Turnier, sondern um eine mittelfristig positive Zukunft, in der sich das Team entwickelt und vielleicht auf ein höheres Niveau gelangt.

Der KURIER-Sport empfiehlt