Showdown im Afrika-Cup: Senegal gewinnt Skandalfinale

Senegal protestierte und wollte abtreten.
Das Finale des Afrika Cups zwischen Marokko und Senegal ging in der 115. Minute (!) in die Verlängerung. Nach einem Diaz-Fiasko siegte Senegal dort mit 1:0.

Viel war erwartet worden vom Finale zwischen Gastgeber Marokko und dem Senegal. Der Showdown in Rabat entwickelte sich aber etwas zur Farce. 

97. Minuten war das Finale zwischen Gastgeber Marokko und dem Senegal vor allem in den ersten 45 Minuten eine bestenfalls mittelprächtige Partie, danach absolut gar keine Werbung mehr für den Fußball. Da gab es nach VAR-Check Elfer, nachdem Marokkos Real-Stürmerstar Brahim Diaz von Diouf im Strafraum an der Schulter zurückgehalten wurde. 

Die Senegalesen protestierten heftig und traten kurzfristig sogar ab.  Fast eine Viertelstunde später wurde der Elfer ausgeführt, Diaz scheiterte leichtsinnig an Goalie Mendy. Das rächte sich: Senegal siegte letztlich durch ein Tor von Pape Gueye in der vierten Minute der Nachspielzeit. Marokkos El Aynaoui traf noch die Latte. 

Senegal holte sich den ersten Titel seit 2022, Marokko muss seit 1976 auf den Triumph warten. Brahim Diaz ist der tragische Held eines doch etwas skandalösen Endspiels. 

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