Sadio Mane schoss Senegal gegen Ägypten ins Finale gegen Marokko

Der Ex-Salzburger Sadio Mane traf zum 1:0-Sieg von Senegal gegen Ägypten. Im zweiten Semifinale setzte sich Marokko gegen Nigeria im Elfmeterschießen durch.
Mane (rechts) jubelt

Das Nationalteam des Senegal steht als erster Finalist des Afrika Cup fest. Der Champion von 2022 setzte sich am Mittwoch im Halbfinale in Tanger gegen Ägypten mit 1:0 durch und schaltete damit den Rekordsieger des Kontinentalturniers rund um Stürmerstar Mohamed Salah aus. Zum Matchwinner avancierte der Ex-Salzburger Sadio Mane mit einem platzierten Flachschuss (78.). 

Der Finalgegner ist Marokko. Der Gastgeber setzte sich gegen Nigeria mit 4:2 im Elfmeterschießen durch und verlängerte die große Fußball-Party in Marokko.

Senegal und Ägypten neutralisierten sich über weite Strecken gegenseitig, vor der Pause war überhaupt nur ein Abschluss von Senegals Nicolas Jackson (19.) nennenswert. Sein Teamkollege Kalidou Koulibaly schied früh verletzt aus.

Salah blieb hängen

Salah blieb hängen

Hart umkämpft ging es nicht nur auf dem Platz zur Sache, auch die Akteure auf den Trainerbänken gerieten zwischenzeitlich aneinander, ehe sich die Lage wieder beruhigte.

Nach Wiederbeginn geizten die Ägypter weiter mit Chancen. Senegal kam zumindest vereinzelt zu Möglichkeiten, wie etwa durch Lamine Camara (57.).

Zur entscheidenden Figur wurde später aber ein Routinier. Saudi-Arabien-Legionär Sadio Mane (33) zog ansatzlos aus fast 20 Metern ab und ließ Ägyptens Tormann Mohamed El-Shenawy keine Chance. Der siebenfache Afrika-Cup-Sieger aus Ägypten erhöhte danach die Offensivbemühungen, konnte sich aber keine große Ausgleichschance erarbeiten.

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