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Die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verabschiedete sich in Wimbledon bereits in der 2. Runde, ihre Schwester weilt derzeit schon in Österreich. Erika Andrejewa, die in London in der Qualifikation scheiterte, schlägt ab Montag im Hauptbewerb der Generali Open Ladies in Kitzbühel auf (ORF 1 überträgt am Montag ab 10.50 Uhr).

Die 22-Jährige, die drei Jahre älter als ihre etwas berühmtere Schwester ist, trifft in der 1. Runde auf die Griechin Despina Papamichail.

Die österreichischen Fans werden aber eher wegen der Österreicherinnen nach Kitz kommen. Die als Nummer zwei gesetzte Sinja Kraus, die im Vorjahr die beiden heimischen ITF-Turniere in Amstetten und Wien gewinnen konnte, wird von der Schwedin Caijsa Hennemann gefordert, Julia Grabher macht Bekanntschaft mit der Rumänin Elena Bertea. Weiters sind Eketerina Perelygina, Arabella Koller und Leonie Rabl am Start. Anna Pircher musste kurzfristig aufgrund einer Rückenverletzung absagen.

Es sollten spannende zwei Wochen für Österreichs Tennis werden, denn die Woche darauf geht es beim aufstrebenden ITF-Turnier in Amstetten weiter. „Diese zwei Wochen sind die ideale Bühne für die heimischen Spielerinnen“, sagt ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer. 

England darf weiter vom ersten WM-Titel seit 1966 träumen. Das Team von Thomas Tuchel stieg mit einem 2:1-Erfolg nach der Verlängerung gegen Norwegen ins Halbfinale auf und trifft dort am Mittwoch auf Argentinien (3:1 nach Verlängerung gegen die Schweiz).

Der große Außenseiter Norwegen war dem Aufstieg aber sehr nahe und war wohl nicht das schlechtere Team in diesem Viertelfinale. 

In der 36. Minute der Partie in Miami wird sich auch Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup ein wenig gefreut haben. Schließlich war der Däne vor zwei Jahren Trainer von  Nordsjaelland, als der damals noch 19-jährige Andreas Schjelderup einer der Top-Spieler beim dänischen Klub war. Vor seinem Transfer zu Benfica Lissabon erzielte der Teenager in 94 Partien 27 Tore.

Beim 1:0 lachte aber jedem Fußball-Fan außerhalb Englands das Herz. Denn der Schuss des jetzt 22-jährigen Flügelspielers aus spitzem Winkel über England-Keeper Jordan Pickford hinweg ins lange Kreuzeck wird als eines der schönsten Tore dieser WM in Erinnerung bleiben (36.).

Dass der VAR nach dem Ballgewinn von Norwegens Berg gegen Kane nicht eingegriffen hatte, war die richtige Entscheidung.

Doch die Norweger durften sich nicht lange freuen. Auch, weil Sörloth bei einem 2-gegen-1-Konter weder den Ball zum mitgelaufenen Haaland noch auf das Tor brachte (44.).

In Kansas City – dort, wo es zum Krimi Österreich – Algerien (3:3) kam – wurde  das letzte WM-Viertelfinale zum nächtlichen Thriller.

Auch in diesem K.-o.-Spiel mühte sich Argentinien ab, aber nach der Verlängerung und einem Traumtor von Julian Alvarez war gegen die Schweiz der Sieg doch fixiert.

Am Ende wurde es sogar noch ein 3:1.

Die Schweiz hatte einen guten Start, kassierte jedoch nach zehn Minuten das 0:1. Ein Eckball von Lionel Messi landete bei Alexis Mac Allister, der per Kopf perfekt ins lange Eck traf.

Messi konnte den Assistrekord bei Endrunden somit weiter ausbauen.

Italiens Fußball will mit einem seiner großen Stars früherer Jahre, dem ehemaligen Vize-Weltmeister Paolo Maldini, aus der Krise kommen. Der einstige Weltklasse-Abwehrspieler des AC Milan übernimmt bei Verband und Nationalmannschaft das Amt des Technischen Direktors. Der vierfache Weltmeister Italien hatte dieses Jahr zum dritten Mal hintereinander die Qualifikation zur WM verpasst - für das fußballbegeisterte Land ein Debakel.

Über die Personalie Maldini war in den vergangenen Tagen bereits viel spekuliert worden. Als Berater holte sich der heute 58-Jährige überraschend den brasilianischen Weltmeister Leonardo (56) an die Seite, wie der nationale Fußballverband FIGC mitteilte. Die beiden hatten mehrere Jahre lang zusammen beim AC Milan gespielt. Leonardo hat auch die italienische Staatsbürgerschaft. Die Position des künftigen Nationaltrainers ist noch offen.

Conte und Mancini Teamchef-Favoriten

Maldini gewann in seiner langen Vereinskarriere fünfmal die Champions League respektive den Pokal der Landesmeister. Siebenmal wurde er mit dem AC Milan Meister der Serie A. Bei der WM 1994 stand er in dem Team, das im Finale gegen Brasilien verlor. Auf Seiten der Brasilianer war damals Leonardo aktiv, der im Endspiel aber nicht zum Einsatz kam. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war Maldini 2019 bis 2023 in Mailand Technischer Direktor.

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