Vor sechs Monaten und 17 Spielrunden gastierte der Favoritner AthletikClub als Tabellenschlusslicht am Raxplatz beim Vorletzten, Team Wiener Linien Elektra. Hinter einem Doppelpack von Brooklyn Jacques Barataud gewann der FavAC mit 3:1, gab die rote Laterne an den Lokalrivalen ab und hat sich mittlerweile, nach einem eindrucksvollen Rückrunden-Lauf, aus dem Keller der Tabelle befreit.
Von Lukas Bergmann
Falls jemals die Expected Goals (xG) Statistik in der Regionalliga aufgezeichnet werden sollte, dann hätte Oberwart am Freitag gegen Gloggnitz wohl mit dem geringsten Wert drei Tore erzielt. Die Gäste brauchten nur eineinhalb Chancen, um die Gloggnitzer in die Schranken zu weisen. Die Heimmannschaft machte in der ersten Hälfte von Beginn an Druck und hatte wesentlich mehr Spielanteile. Oberwart war selten gefährlich, bis zur 45. Minute. Mit der ersten klaren Torchance erzielte Philipp Siegl den Führungstreffer für die Gäste.
Von Fabio Tartarotti
Während der Ligadominator Mattersburger SV mit großen Schritten und bislang absolut unangefochten auf den Meistertitel zugeht, duellieren sich mehrere Vereine der Burgenlandliga um Positionierung im oberen Teil der Tabelle. Am Samstagnachmittag kam es am Sportplatz Eberau im Bezirk Güssing zum vorläufigen Spiel um Platz zwei zwischen dem SV Eberau und Leithaprodersdorf. Beide Teams gingen mit Rückenwind in das Spiel, das schon im Vorfeld versprach ein Schlager zu werden – und so kam es auch.
Von Lukas Bergmann
Das Wochenende war im Großen und Ganzen ein gutes für die burgenländischen Vertreter in der Regionalliga – mit Ausnahme von Neusiedl. Grund zur Freude hat aber vor allem der SC Parndorf. Im Auswärtsspiel bei der Wiener Viktoria ließen die Männer von Trainer Paul Hafner nichts anbrennen. Mit einer dominanten Leistung fertigten sie das Team von Trainer Toni Polster mit 3:0 ab.
Von Fabio Tartarotti
Nach zwei Jahren Baustelle nahm das lange Warten am Freitagabend ein Ende. Feierlich wurde der neue Wiener Sport-Club-Platz, alias Stadion der Stadt Wien, an der Alszeile eingeweiht. Mit dabei: Protagonisten wie Sportstadtrat Peter Hacker, der stolz in die Kamera grinsend sein rund 22 Millionen Euro schweres, öffentlich finanziertes Stadion vor ausverkauftem Haus für eröffnet erklärte. Zum Höhepunkt der Feierlichkeiten bot der Hauptpächter WSC seinem Publikum eine der aktuellen Spielform würdige 0:1-Performance gegen den SV Horn.