Nach 3:0 gegen Viktoria: Willkommen im Titelrennen Parndorf!
Von Lukas Bergmann
Das Wochenende war im Großen und Ganzen ein gutes für die burgenländischen Vertreter in der Regionalliga – mit Ausnahme von Neusiedl. Grund zur Freude hat aber vor allem der SC Parndorf. Im Auswärtsspiel bei der Wiener Viktoria ließen die Männer von Trainer Paul Hafner nichts anbrennen. Mit einer dominanten Leistung fertigten sie das Team von Trainer Toni Polster mit 3:0 ab.
Ab der 30. Minute ließ der SC keine gefährlichen Torchancen mehr zu und agierte eiskalt vor dem Tor. Das Team von Toni Polster zeigte sich ideenlos und hatte bis auf eine Chance in der ersten Minute kaum gefährliche Szenen. Die Niederlage von Gloggnitz spielt den Parndorfern in die Karten: Nur mehr drei Punkte fehlen auf Platz eins. Die Leistungsexplosion in der Rückrunde ist unglaublich. Vor der Winterpause lagen die Parndorfer noch 13 Punkte hinter dem damaligen Tabellenführer Leobendorf auf Platz fünf. Die schwächelnden Leobendorfer trugen auch einen Teil dazu bei, dass es an der Spitze so eng wurde.
Für Trainer und Parndorf-Urgestein Paul Hafner kam dieser Leistungsaufschwung doch überraschend: „Ich habe natürlich ein großes Vertrauen in die Spieler gesetzt und hatte auch ein gutes Gefühl beim Start der Rückrunde. Dass es aber so gut läuft, damit konnte keiner rechnen. Da müsste man ein Hellseher sein!“ Auf die Frage, ob Parndorf jetzt Titelanwärter ist, gibt sich Hafner gewohnt bescheiden: „Also absteigen werden wir zum Glück nicht mehr.“ Dafür ist für ihn klar, dass das nächste Spiel gegen Krems richtungsweisend für beide Mannschaften sein wird: „Ein Unentschieden wäre für beide Mannschaften zu wenig, aber der Sieger bleibt sicher vorne dabei und der Verlierer wird sich wohl vom Rennen verabschieden müssen.“
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