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Ein Elfjähriger hat sich am Freitagnachmittag beim Training auf einer Skisprungschanze in Mürzzuschlag (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) schwere Verletzungen zugezogen. 

Er kam auf einem 28 Meter-Bakken aufgrund eines technischen Fehlers zu Sturz, informierte die Polizei. Aufgrund der erlittenen Kopfverletzung wurde der Bursche aus dem Bezirk Liezen mit dem Notarzthubschrauber ins LKH Graz eingeliefert.

Der Unfall hatte sich gegen 16.45 Uhr beim Training mehrerer Vereine ereignet. Die Erstversorgung wurde von anwesenden Helfern und in weiterer Folge vom Notarztteam geleistet. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor, hieß es.

„Ich mag diese Herausforderung und finde es gut, dass es gleich mit solchen Spielen losgeht.“ Austria-Verteidigerin und Ex-Teamkapitänin Carina Wenninger freut sich auf das Liga-Duell mit SKN St. Pölten, dem ständigen Doublesieger in Österreich, dem Maß aller Dinge in Sachen Frauenfußball.

Der Anpfiff ertönt am Samstag um 14 Uhr in der Generali Arena. Zwei Mal konnten die Veilchen die Niederösterreicherinnen im Herbst bezwingen, einmal in der Liga, einmal im Cup. „Ich bin gespannt, wo beide Teams stehen.“

Wenninger erwartet den SKN stärker als im Herbst, weil der neue Trainer endlich eine volle Vorbereitung Zeit hatte. „Da hat er sicher seine Inhalte einbringen können.“ Drei Punkte beträgt der Vorsprung der Wienerinnen, daher können selbst bei einem Sieg der Austria von einer Vorentscheidung keine Rede sein. Vielmehr braucht es einen gelungenen Start für die kommenden Europacup-Aufgaben der Austrianerinnen gegen Sparta Prag, wo es um den Einzug ins Halbfinale geht.

Ist die Austria reif für einen Titel, sei es Liga oder Cup? „Es ist noch ein langer Weg. Gefühlt haben wir einen überragenden Herbst gespielt und sind dennoch nur drei Punkte vorne. Da kann noch viel passieren.“ Außerdem, so Wenninger, möchte man nicht nur eine einzige tolle Saison hinlegen, sondern sich mittel- bis langfristig dermaßen etablieren, um stets um Trophäen mitzuspielen.

Der Wirbel um Superstar Cristiano Ronaldo in der saudi-arabischen Fußball-Liga geht weiter. Trotz der deutlichen Worte der Saudi Pro League fehlte der 41 Jahre alte Portugiese auch bei der Partie seines Clubs Al Nassr gegen Al Ittihad in der Aufstellung seines Teams.

Ronaldo hatte bereits beim Spiel gegen Al Riyadh gefehlt, verletzt soll CR7 aber nicht sein. Am Mittwoch hatte er noch ein Foto vom Training in den sozialen Medien gepostet. Ohne seinen Stürmerstar gewann Al Nassr gegen Al Ittihad mit 2:0 (0:0). Der ehemalige Bayern-Profi Sadio Mané (84./Elfmeter) und der Brasilianer Angelo (90.+8) erzielten die Treffer für den Club aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Ronaldo darüber verärgert sein, dass der Saudi Public Investment Fund (PIF) während der Transferperiode in seinen Augen nicht genug in seinen Klub investiert hat. Dagegen holte Rivale Al Hilal, an dem der PIF auch 75 Prozent Anteile hat, beispielsweise Ronaldos ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema. 

Laut Medienberichten hatte die Saudi Pro League Ronaldo einen Tag vor dem Spiel gegen Al Ittihad eine klare Ansage gemacht. „Cristiano hat sich seit seiner Ankunft voll und ganz für Al Nassr engagiert und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt“, erklärte ein Sprecher laut dem britischen Sender BBC und der Nachrichtenagentur PA: „Aber kein Einzelner - egal wie bedeutend er auch sein mag - trifft Entscheidungen, die über seinen eigenen Verein hinausgehen.“ 

Das Warten hat ein Ende, nach 54 Tagen Pause rollt der Ball auch in Österreich wieder. Während etwas weiter südlich die Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina eröffneten wurden, sorgten Salzburg und die Austria für den Frühjahrsankick in der österreichischen Bundesliga. 

Und es begann mit einem Knall: Die Austria feierte einen 2:0-Erfolg, und somit den ersten Sieg gegen die Bullen seit 2018 und 24 erfolglosen Anläufen. In Salzburg war es für die Veilchen der erste Sieg seit 2014.

Da es für die Austria im Gegensatz zu Salzburg das erste Pflichtspiel des Jahres war, kam es ein wenig überraschend, dass die Wiener nach 20 Minuten das Heft in die Hand nahmen. Barry  traf nach Sturmlauf und Doppelpass genau ins Kreuzeck (21.) – ein Traumtor. Die Salzburger hatten sich davor gegenseitig aus dem Weg geräumt.

 Die Hausherren waren geschockt. Und kassierten gleich das zweite Gegentor. Nach einer Saljic-Ecke fiel der Ball Eggestein vor die Füße – und der Stürmer konnte gar nicht mehr anders, als den Ball ins Tor zu befördern (24.).  Die Salzburger Abwehr sah – wie mehrmals an diesem Abend – nicht gut aus. Was war nur mit dem Tabellenführer los? 

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