Sport-News

Die Regierung der Falklandinseln hat den Fußball-Weltverband nach der Provokation durch Argentinien im WM-Halbfinale gegen England (2:1) zum Handeln aufgerufen. „Wir hoffen, dass die FIFA ihr Versprechen einlöst, die Politik aus dem Sport herauszuhalten, und jegliches Verhalten dieser Art gemäß ihrer eigenen Regeln ahndet“, hieß es. Argentinische Spieler hatten ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falklandinseln sind argentinisch“) gezeigt.

In dem Statement erklärte die Regierung der Falklandinseln, dass sie enttäuscht, aber nicht überrascht über das Verhalten des argentinischen Teams sei. Das Parlament der Inselgruppe im Südatlantik wendete sich zudem in einem öffentlichen Brief an das Disziplinarkomitee der FIFA. Zuvor hatte bereits die britische Regierung erklärt, dass sie vom Weltverband eine Untersuchung verlange.

Die FIFA verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Deshalb droht dem argentinischen Team nun Ärger. „Wie üblich prüft die unabhängige Disziplinarkommission der FIFA derzeit die Spielberichte und wägt die relevanten Umstände ab, bevor sie auf der Grundlage der FIFA-Disziplinarordnung über mögliche weitere Schritte entscheidet“, teilte ein FIFA-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Um rund zwei Millionen Euro wechselte Maurice Malone zu Beginn der abgelaufenen Saison von der Wiener Austria zu Sturm. Der Deutsche blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück, nur vier Tore zeugen davon. Nun dürfte es einen Interessenten für den Stürmer geben. 

Das israelische Sportmedium „Sport5“ berichtet, dass Malone bei Maccabi Haifa im Gespräch sei. Der 25-Jährige sei zumindest ein Kandidat, weil Trivante Stewart den Klub verlassen soll. Der 15-fache israelische Meister belegte in der abgelaufenen Saison den fünften Platz.

Beehrte im Vorjahr noch Lilli Tagger mit Trainerin Francesca Schiavone das  aufstrebende ITF-Turnier in Amstetten, so ist es heuer ab Montag das deutsche Pendant. Mit der erst 15-jährigen Ida Wobker kommt eines der größten Talente des deutschen Damentennis nach Amstetten, wo die Vorarlbergerin Julia Grabher als Nummer eins serviert. 

Die Osnabrückerin sorgte bereits seit Jahren international für Aufsehen. Aktuell liegt Wobker auf Rang 689 der WTA-Weltrangliste, bei den Juniorinnen ist sie mit ihren erst 15 Jahren sogar die Nummer 17 der Welt. Bereits fünf ITF-Juniorenturniere konnte sie für sich entscheiden. Im Juli 2025 war sie mit nur 14 Jahren die jüngste Spielerin unter den Top 1000 der WTA-Weltrangliste, wenige Wochen später feierte sie in Dublin ihren ersten Titel auf der ITF-Profitour. In Deutschland wird sie bereits als neue Steffi Graf bezeichnet.

Berühmte Trainerin

Mit der ehemaligen deutschen Bundestrainerin  Barbara Rittner nimmt Wobker auch einen berühmten Coach mit.Rittner gewann 1992 auch schon den Fed Cup - als Spielerin neben Steffi Graf. Parallelen zu Lilli Tagger & Francesca Schiavone drängen sich auf...

Die 12. Etappe der Tour de France von der Rennstrecke in Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône wurde wie erwartet etwas für die Männer mit den schnellen Beinen. Nach 179 vorwiegend flachen Kilometern setzte sich der Belgier Tim Merlier hauchdünn vor Olav Kooij (NED) und Jasper Philipsen (BEL) durch.

„Mein Kind und meine Frau gibt mir die nötige Extra-Motivation“, sagte Merlier beim Siegerinterview mit seinem Sohn an seiner Seite. „Es war gar nicht so leicht, da meine Funkverbindung nicht funktioniert hat. Aber ich bin ruhig geblieben. Ich hatte einfach einen guten Tag.“

Überschattet wurde der Sprint von einem schweren Sturz. Bei Geschwindigkeiten um die 60 km/h crashten einige Profis rund 300 Meter vor dem Ziel. Schlimm erwischt haben dürfte es den Kolumbianer Fernando Gaviria. Der 31-Jährige verletzte sich im Schulterbereich. Ob er die Tour fortsetzen kann, blieb vorerst offen.

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