Sport-News

Norwegens Sport-Welt trauert um den erfolgreichsten Ruderer des Landes. Der zweimalige Einer-Olympiasieger Olaf Tufte starb im Alter von 50 Jahren, wie norwegische Medien mit Verweis auf eine Mitteilung der Familie berichteten. Tufte soll bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden sein. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen habe sein Leben nicht mehr gerettet werden können, er starb im Nationalkrankenhaus in Oslo. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Die Nachricht löste in Norwegen unter Sportlern und Politikern große Betroffenheit aus. „Tufte hat unserem Land unzählige Momente der Freude am Sport geschenkt. Er war einer der größten Sporthelden Norwegens, ein hochdekorierter Olympiateilnehmer, einer der besten Ruderer, die wir je hatten, und für viele ein großes Vorbild. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen“, sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Støre.

Bald ein Jahr ist es her, dass die ehemalige Biathlon-Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum auf dem Weg zum Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe nach einem Steinschlag tödlich verunglückte.

Ein „Bergwelten Spezial“ zeichnet am Montag, 27. Juli, ab 20.15 Uhr auf ServusTV anlässlich des traurigen Jubiläums das Leben der deutschen Topsportlerin nach und begibt sich mit zwei Ausnahmebergsteigern selbst nach Pakistan zum Gipfel in der Masherbrum-Kette.

Österreichs Kajak-Kanuten haben bei den Wildwasser-Weltmeisterschaften in Oklahoma City mit dem Gewinn von Bronze im Teambewerb für eine Überraschung gesorgt. 

Felix Oschmautz, Mario Leitner und Junioren-Weltmeister Max Steinbrenner blieben am Dienstag in 90,78 Sek. ohne Fehler, besser waren nur das slowenische Team in 89,60 und die Schweizer in 89,71. Die mit vier Strafsekunden im aus 18 Teams bestehenden Feld viertplatzierten Polen distanzierte das OKV-Trio um 0,15 Sek.

Oschmautz hatte schon am Vortag beim WM-Auftakt am Gelände der Olympia-Bewerbe 2028 mit Rang fünf im Kajak-Cross-Zeitlauf für ein starkes Resultat gesorgt. Früher am Dienstag kam der Olympia-Vierte von Tokio 2021 im Vorlauf des Kajak-Einers als 29. gerade noch ins für Donnerstag angesetzte Semifinale. 

Der ebenso fehlerlose Leitner schaffte das als 13. weitaus sicherer, Steinbrenner wurde unter 80 Konkurrenten 57. Auch das Finale in diesem Bewerb wird am Donnerstag ausgetragen, für Samstag werden Oschmautz und Leitner im K.o.-Bewerb im Kajak Cross engagiert sein.

In der Tennis-Szene herrscht derzeit große Aufregung. Den Doppelspielern soll es gewissermaßen an den Kragen gehen.

Was die Spielergemeinschaft ATP vorhat? Die Ausblutung der Doppel-Turniere. Statt mit 16er-Raster soll zukünftig größtenteils nur noch mit acht Doppelpaarungen pro Turnier gespielt werden. Bei 1000er-Events soll das Feld von 32 auf 16 Teams reduziert werden. Auch die Challenger Tour würde eine kleinere Feldgröße vorsehen. Zudem würde die Preisgeldverteilung bei den Turnieren im Verhältnis von Einzel zum Doppel vom Schlüssel 80:20 auf 90:10 verschoben werden.

Österreichs Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer, der 2011 gleichzeitig im Einzel und Doppel in den Top Ten war, fände dies schade. „Ohne Doppel wäre ich im Einzel nie in die Top Ten gekommen.“

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