Tod am Laila Peak: Doku beleuchtet Laura Dahlmeiers letzte Stunden
Bald ein Jahr ist es her, dass die ehemalige Biathlon-Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum auf dem Weg zum Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe nach einem Steinschlag tödlich verunglückte.
Ein „Bergwelten Spezial“ zeichnet am Montag, 27. Juli, ab 20.15 Uhr auf ServusTV anlässlich des traurigen Jubiläums das Leben der deutschen Topsportlerin nach und begibt sich mit zwei Ausnahmebergsteigern selbst nach Pakistan zum Gipfel in der Masherbrum-Kette.
Dahlmeier hatte ihre Karriere als Biathlon-Leistungssportlerin 2019 im Alter von 25 Jahren überraschend beendet. Sie erklärte damals, nach ihrem Triumph bei Olympia, nicht weniger als sieben Weltmeistertiteln und einem Gesamtweltcupsieg keine Ziele mehr zu haben, und widmete sich fortan verstärkt dem Bergsport. Dieser kostete die damals 31-Jährige letztlich am 28. Juli 2025 das Leben.
Aufstieg mit zwei erfahrenen Alpinisten
Ein „Bergwelten“-Filmteam begab sich für die Dokumentation „Laura Dahlmeier ... ein Schritt zu weit“ mit dem Tiroler Alpinisten Lukas Wörle und dem Slowenen Aleš Česen zum Laila Peak - „vom Trekking zum Basecamp, zu Aufstiegen, die zur Akklimatisation an die großen Höhen unerlässlich sind, bis zu den Sondierungen der Bedingungen, den Abwägungen, ob und wann ein Summit-Push möglich ist“, heißt es in einer Aussendung. Beide kennen die Gebirgsregion von vielen Expeditionen bestens und wagen schließlich auch den Versuch der Besteigung des Gipfels auf jener Route, die Dahlmeier mit ihrer Seilpartnerin genommen hat.
Zudem sprach das Filmteam mit der spanischen Bergsteigerin Maria Martin, die kurz vor dem tragischen Unglück Dahlmeier aufgrund von instabilen Bedingungen von einer Besteigung dringend abgeraten haben soll.
Die Doku wird auch auf ServusTV On abrufbar sein. Dort findet sich auch ein Expeditionstagebuch zu den vierwöchigen Dreharbeiten in Pakistan.
Regisseur Nikolaus Mahatsek zeigt in der Serie „Expedition Pakistan“, was hinter den Kulissen die Crew beschäftigte - Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit, Stromausfälle, aber auch die atemberaubende Landschaft.
Kommentare