Sport-News

Der zweifache Weltmeister der Formel 1, Fernando Alonso, wurde mit 44 Jahren erstmals Vater. „Für die Mutter und das Baby ist alles gut gelaufen. Es ist ein sehr glücklicher und besonderer Moment“, bestätigte der Spanier dem Streamingdienst DAZN am Rande des Grand Prix von Japan.

Alonso war wegen der Geburt erst verspätet nach Suzuka gereist. Der Aston-Martin-Pilot ließ den offiziellen Medientag im Fahrerlager am Donnerstag aus und wurde im Auftakttraining am Freitag vom US-Amerikaner Jak Crawford ersetzt. Zum zweiten Training saß der zweimalige Weltmeister wieder in seinem Wagen. „Ich habe Jetlag, weil ich morgens angekommen bin, das FP2 absolviert habe. Wir werden früh schlafen gehen, weil ich die Nacht in Europa ausgelassen habe“, erzählte Alonso vor dem dritten Grand Prix des Jahres am Sonntag (7.00 Uhr/ServusTV, Sky).

Für Alonsos Partnerin Melissa Jimenez (38), die als Journalistin bei DAZN arbeitet, ist es bereits das vierte Kind. Aus einer früheren Beziehung mit dem ehemaligen Dortmunder Fußballprofi Marc Bartra hat Jimenez bereits zwei Töchter und einen Sohn. 

"Stress und Sorgen"

Im Fahrerlager ist Alonso als Vater nicht allein. Auch der Deutsche Nico Hülkenberg, der viermalige Weltmeister Max Verstappen und dessen ehemaliger Teamkollege Sergio Perez haben bereits Nachwuchs. „Man kann sich nie etwas vorstellen, es kommt, wie es kommt“, meinte Alonso nach der Geburt. „Man hat Stress und macht sich Sorgen, dass alles gut geht.“ 

Der österreichische Frauenfußball trägt Trauer. Alexandra Wimmer, Spielerin der SPG Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen ist am Donnerstag bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Die erst 20-Jährige Nachwuchshoffnung hatte zuletzt in der Frauen Future League bei der Akademie OÖ gespielt und kam zuletzt beim 2:2 gegen die Vienna U20 zum Einsatz.

Der Unfall dürfte sich Donnerstagvormittag im Mona-Lisa-Tunnel in Linz ereignet haben. Die junge Frau war mit einer 15-Jährigen im Auto, als es im Tunnel zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw kam. Die Beifahrerin wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung ins Kepler Universitätsklinikum gebracht.

"Wir sind sprachlos und tief erschüttert. Du warst viel zu jung und hattest noch so viel vor dir. Dein Lachen, deine Energie und die Erinnerungen, die wir mit dir teilen durften, werden für immer bleiben", schreibt Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen auf Social Media. 

Kollektives Aufatmen in Fußball-Italien. Die Squadra Azzurra hat im Play-off-Halbfinale einen mühevollen 2:0-Sieg gegen Nordirland gefeiert und darf weiter vom WM-Ticket träumen. Der Druck war groß, die Italiener, die die letzten zwei WM-Endrunden verpasst haben, taten sich in Bergamo lange schwer. Tonali sorgte schließlich für das erlösende 1:0 (56.), Kean machte alles klar (80.). Damit sind die Italiener nur noch einen Sieg vom ersehnten WM-Ticket entfernt. Am Dienstag wartet im Finale von Pfad A jetzt Bosnien-Herzegowina, das sich im Elfmeterschießen gegen Wales durchgesetzt hat. Den entscheidenden Penalty verwandelte Salzburg-Legionär Kerim Alajbegovic.

Einen klaren Heimsieg feierten die Dänen, die sich gegen Nordmazedonien 4:0 durchsetzten. Damsgaard hatte nach der Pause den Bann gebrochen (49.), Isaksen den Sack zugemacht (58., 59.) und Joker Eriksen noch einen draufgesetzt (75.). Die Dänen treffen im Finale von Pfad D auf Tschechien, das gegen Irland im Elfmeterkrimi die Oberhand behielt.

Weiter im Rennen um ein WM-Ticket ist auch Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda mit dem Kosovo. In der Slowakei konnte man das Spiel drehen und einen 4:3-Sieg feiern.  Am Dienstag geht es gegen die Türkei ums Eingemachte. Die Türken träumen weiter von der ersten Teilnahme an einer WM seit 24 Jahren. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Coach Montella in Istanbul knapp mit 1:0 gegen Rumänien durch. 

Das Weltmeister-Team McLaren meldete sich im Formel-1-Training von Japan an der Spitze zurück. Dem Australier Oscar Piastri gelang in der zweiten Übungseinheit in Suzuka die schnellste Runde des Tages. Der 24-Jährige verwies das favorisierte Mercedes-Duo Kimi Antonelli und George Russell auf die Plätze zwei und drei. Titelverteidiger Lando Norris belegte im zweiten McLaren den vierten Rang. Die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton kamen auf die Plätze fünf und sechs.

McLaren ist wieder zurück

Zuletzt beim Rennen in China hatte McLaren noch eine große Enttäuschung erlebt, als beide Fahrer wegen technischer Probleme mit ihren Autos nicht starten konnten.

Weiter im Tief steckt Red Bull. Max Verstappen, der zuletzt viermal in Serie in Japan gewonnen hatte, kam im Training nicht über Platz zehn hinaus. Der Rückstand betrug gewaltige 1,3 Sekunden.

Vor dem dritten Saisonlauf am Sonntag (7.00 Uhr/ServusTV, Sky) führt Silberpfeil-Fahrer Russell die Gesamtwertung mit vier Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Antonelli an. Russell (28) hatte den Auftakt in Australien und den Sprint in China gewonnen, der erst 19 Jahre alte Antonelli holte sich den Sieg beim Hauptrennen in Schanghai.

US-Präsident Donald Trump gratulierte dem Internationalen Olympischen Komitee zu der Entscheidung, Transfrauen den Start in Frauen-Konkurrenzen zu untersagen. Seiner Ansicht nach sei der Beschluss Resultat seines Dekrets, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Anfang Februar hatte Trump verfügt, dass Bildungseinrichtungen in den USA künftig sicherstellen müssen, dass Sportarten und Umkleideräume strikt nach dem biologischen Geschlecht getrennt bleiben.

Geschlechtertests in Zukunft verpflichtend

Schulen und Universitäten, die Trans-Athletinnen die Teilnahme an Frauen-Wettbewerben ermöglichen, droht demnach der vollständige Entzug von Bundesmitteln. Am Donnerstag hatte das IOC mitgeteilt, dass sich zudem alle Sportlerinnen künftig Geschlechtertests unterziehen sollen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Transfrauen soll ein Start in Frauen-Wettbewerben künftig untersagt sein. Die neue Richtlinie ist das Ergebnis einer von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry eingesetzten Arbeitsgruppe zum "Schutz der Frauen-Kategorie".

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