Große Tortur: Rad-Star Felix Gall rutschte im Zeitfahren vom Podest
Felix Gall plagte sich beim Zeitfahren
Felix Gall wird heilfroh sein, dass er die 10. Etappe des Giro d'Italia überstanden hat. Nichts hasst der Osttiroler mehr als Einzelzeitfahren, im monotonen Kampf gegen die Uhr kommen seine Vorzüge als Radprofi leider nicht richtig zur Geltung.
„Ich bin echt froh, dass es bei diesem Giro nur ein Zeitfahren gibt“, gab der 28-jährige Bergspezialist unumwunden zu.
Felix Gall war beim Zeitfahren fast viereinhalb Minuten langsamer als Sieger Filippo Ganna
Steigerung im Zeitfahren
Felix Gall hielt dann den Schaden auf dem flachen Teilstück von Viareggio nach Massa (42 km) halbwegs in Grenzen. Zwar verlor der Österreicher den dritten Rang in der Giro-Gesamtwertung und rutschte auf Platz vier zurück, trotzdem schlug sich Gall deutlich besser als bei früheren Zeitfahren.
"Es ist die letzten 20 Minuten ziemlich lang geworden, aber es war nicht viel mehr drinnen", sagte Gall.
Eulalio weiter in Rosa
Mit einem Rückstand von 4:22 Sekunden beendete der Osttiroler die 10. Etappe an der 33. Position und in der Gesamtwertung den Niederländer Thymen Arensman vorbei ziehen lassen. Der Portugiese Afonso Eulalio verteidigte das Rosa Trikot, liegt inzwischen aber nur mehr 27 Sekunden vor dem dänischen Topfavoriten Jonas Vingegaard.
Felix Gall trennen zweieinhalb Minuten vom Mann in Rosa, auf den dritten Platz fehlen dem Österreicher 27 Sekunden. Diesen Rückstand kann der 28-Jährige in seiner aktuellen Form bei den verbleibenden Bergetappen sicher wettmachen.
Das Zeitfahren am Dienstag war eine klare Angelegenheit für den Italiener Filippo Ganna. Der zweifache Weltmeister in dieser Disziplin war fast zwei Minuten schneller als sein erster Verfolger.
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