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Horrorsturz in der MotoGP - Rennen mit Roter Flagge unterbrochen

Der Motorrad-Grand-Prix von Katalonien wurde von einem schweren Zwischenfall überschattet. Alex Marquez musste abtransportiert werden.
Alex Marquez (hinten)

Der Grand Prix von Katalonien wurde in der zwölften Runde unterbrochen. In der MotoGP wurde Pedro Acosta offensichtlich wegen eines technischen Problems langsamer. Der dahinter fahrende Alex Marquez versuchte noch auszuweichen, doch es kam zur Kollision. Der Spanier fuhr bei hoher Geschwindigkeit in die Wiese, dann stürzte er und das Bike zerschellte an der Streckenmauer.

Auch Di Giannantonio wurde von Trümmerteilen getroffen und stürzte ebenfalls. Die Rote Flagge wurde geschwenkt.

Nach ersten Informationen von der Strecke soll Alex Marquez bei Bewusstsein sein. Er wurde mit dem Rettungswagen in Richtung Medical Center gebracht und dann ins Krankenhaus. "Die Bilder waren verheerend", sagte ServusTV-Experte Gustl Auinger. "Das war ein Sturz bei sehr hoher Geschwindigkeit. So ein Sturz nach einem technischen Defekt ist nicht zu vermeiden."

Der Defekt kam "völlig unvermittelt"

KTM-Motorsportchef Pit Beirer sagte zum Defekt am Bike von Pedro Acosta: "Wir haben das Signal zum Bike verloren. Es dürfte einfach komplett abgeschaltet haben. Ein mechanischer Defekt würde sich ankündigen. Aber das kam völlig unvermittelt." 

Ein Motorrad-Wrack

Das war einmal ein Motorrad.

Das Rennen wurde nach einer Unterbrechung fortgesetzt. Noch 13 Runden waren zu fahren. Doch unmittelbar nach dem Re-Start krachte es schon wieder - und noch einmal wurde die Rote Flagge geschwenkt. Zu Sturz kamen Bagnaia, Marini und Zarco. Johann Zarco dürfte sich dabei verletzt haben. Der Franzose wurde ins Medical Center gebracht.

Die Veranstalter brachten das Rennen schließlich doch noch über die Runden. Fabio Di Giannantonio (ITA) holte mit der Ducati den Grand-Prix-Sieg. Doch das Rennen endete auch mit einem Sturz. Pedro Acosta rutschte mit seiner KTM in der letzten Kurve nach einem Angriff von Ai Ogura bei hoher Geschwindigkeit ins Kiesbett. Rang zwei ging an Joan Mir (ESP) vor Fermin Aldeguer (ESP).

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