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Golf-Star Straka: "So im Mittelpunkt bin ich noch nie gestanden“

Sepp Straka schlägt nächste Woche bei den Austrian Alpine Open in Kitzbühel ab. Es ist für den zweifachen Ryder-Cup-Sieger der erste Turnierstart in Österreich seit 8 Jahren.
Sepp Straka steht in Kitzbühel im Fokus

Den besten österreichischen Golfer kennen die heimischen Golfliebhaber nur aus dem Fernsehen. Sepp Straka, zweifacher Ryder-Cup-Sieger und aktuelle Nummer 18 der Welt, lebt und spielt seit Jahren in den Vereinigten Staaten.

In der kommenden Woche schlägt der 33-Jährige erstmals seit acht Jahren wieder in Österreich ab. Sepp Straka ist der Superstar bei den Austrian Alpine Open am Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee-Reith (28. bis 31. Mai). „Ich freue mich schon wahnsinnig“, erklärt der vierfache Turniersieger auf der PGA-Tour.

Sepp Straka

Sepp Straka geht in Kitzbühel auf den Sieg los

Sepp Straka über ...

  • seine aktuelle Form 

„Ich würde mein Spiel gerne dahin bringen, dass ich wieder regelmäßig vorne mitspielen kann. Wenn man viele Turniere spielt und wenig trainiert, dann schleichen sich manchmal technische Fehler ein. Der Driver hat bei den letzten Turnieren nicht so gut funktioniert. Das Putten ist auch nicht konstant, in diesen beiden Bereichen arbeite ich gerade intensiv. In den letzten Tagen habe ich einige Fortschritte gemacht, hoffentlich ist bei den Alpine Open alles wieder normal.“

  • den verpassten Cut am Wochenende bei der PGA Championship 

„Ich versuche schon, so etwas relativ schnell beiseitezuschieben. Der verpasste Cut stört mich jetzt gar nicht mehr so, eher stört mich, dass ich mich auf mein Spiel nicht mehr so verlassen konnte.“

  • das Jahr 2026 

„Grundsätzlich bin ich ganz zufrieden, ich hatte vor allem zu Beginn des Jahres einige richtig gute Turniere.“

  • den Platz in Kitzbühel 

„Wir sind es gewohnt, jede Woche auf einem anderen Platz mit einem anderen Gras zu spielen. Ich werde mich darauf einstellen.“

  • die Rolle als Topfavorit 

„Ich werde sicher in Kitzbühel einen gewissen Druck spüren. Das wird schon etwas Neues für mich sein. So im Mittelpunkt bin ich noch nie gestanden. Vor acht Jahren in Atzenbrugg hat mich noch kaum wer gekannt.“

  • die Erwartungen für Kitzbühel 

„Zu gewinnen ist immer das ultimative Ziel, und dann auch noch in Österreich – das wäre ein Traum. Aber dafür muss ich einige Sachen verbessern.“

  • seine besonnene Art 

„Es schaut von außen vielleicht gelassener aus, als es wirklich ist. Ich bin eigentlich immer sehr nervös.“

  • die verbleibenden Saisonziele 

„Nach Kitzbühel geht es gleich nach Ohio zum Memorial. Ein Ziel ist es, mich für die Tour Championship in Atlanta zu qualifizieren. Und natürlich will ich einmal bei einem Major vorne mitspielen. Aber das lässt sich nicht erzwingen.“

Christoph Geiler

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