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Zweiter Sieg bei der Eishockey-WM: Österreich erreicht das erste Ziel

Der Klassenerhalt bei der Eishockey-Weltmeisterschaft ist nach dem 4:2 gegen Ungarn so gut wie sicher. Österreich führt nach dem Wochenende die Tabelle an.
Österreich freute sich über den zweiten Erfolg

„Time to shine“, ist das Motto dieser 89. Eishockey-WM in der Schweiz. 

Im Duell zwischen Österreich und Ungarn vermochte niemand zu glänzen. Zu viel stand auf dem Spiel, zu sehr waren einige Spieler angespannt.  Am Ende gab es viele glückliche, aber auch müde  Gesichter.  Das Nationalteam feierte gegen Ungarn einen 4:2-Arbeitssieg und hat das erste Ziel erreicht. Mit sechs Punkten ist der Abstieg nur noch mathematisch, aber nicht praktisch möglich. Jetzt kann Österreich befreit aufspielen. 

 

Die Tabelle nach dem ersten WM-Wochenende ist eine zum Ausschneiden: Österreich führt die Gruppe A vor Finnland und der Schweiz an.

Entscheidend für das Erreichen  des ersten Etappenziels bei der Eishockey-Tour-de-Suisse war Österreichs enorme kämpferische Leistung  – speziell im Schlussdrittel. 

Österreich führte nach einem Powerplaytreffer von Zwerger (47.) und einem abgefälschten Nickl-Schuss (48.) 3:1, ehe die Ungarn in einer Zwei-Mann-Überzahl auf 2:3 verkürzten und zwei Minuten ohne Goalie sechs  gegen fünf spielten und Österreichs Tor belagerten. 

 

„So ein erfolgreicher Kampf in den letzten Minuten macht etwas mit einer Mannschaft“, lobte Teamchef Roger Bader. „Das schweißt uns auf jeden Fall noch enger zusammen“, sagte Doppeltorschütze Thimo Nickl, der drei Sekunden vor dem Ende auch noch das 4:2 ins leere ungarische Tor machte.

Vinzenz Rohrer, dessen Energie auf dem Eis in diesen Schlussminuten dem Team enorm viel half, war danach komplett leer. „Ich weiß jetzt gar nicht, wie die Tore gefallen sind. Ich bin einfach nur glücklich, dass wir die ersten beiden Spiele gewonnen haben. Es war hart.“

Großer Kampf der Österreicher in den Schlussminuten

Großer Kampf der Österreicher in den Schlussminuten

Zu weit nach vorne will der Viertelfinalist des Vorjahres nicht blicken. „Wir haben jetzt zwei Siege. Jetzt wollen wir den dritten. Nicht mehr“, sagte Bader. 

Großes Lob für Rekordmann Peter Schneider

Großes Lob sprach der Schweizer für Peter Schneider aus, der mit seinen Scorerpunkten 35 und 36 zum österreichischen Top-Scorer bei Weltmeisterschaften der Top-Division wurde. Er hat Dieter Kalt überholt, der auf 34 Punkte kam. Schneider bekam nach der Absage von Thomas Raffl die Kapitänsrolle. „Er macht das überragend, absolut großartig, wie er sich um die jüngeren Spieler kümmert. Er ist schnell, hat einen guten Schuss und kämpft immer. Außerdem sagt er nie ab und kommt immer zum Team, wenn er gebraucht wird.“

Gebraucht wird er wieder am Dienstag, wenn Österreich auf Lettland trifft. 

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