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Hollywood-Flair bei der Fußball-WM! Und das nicht etwa, weil Gastgeber USA beim Auftakt gegen Paraguay (4:1) Hollywood spielte. Auch das SoFi-Stadium steht in einem anderen Stadtteil von Los Angeles - Inglewood ist etwas südlich von Hollywood. Dafür gaben sich auf der Tribüne zahlreiche Stars die Ehre, auch viele Schauspieler ließen sich das Spektakel nicht entgehen.

Einer der größten Leinwand-Stars ist "Mission: Impossible"-Hauptdarsteller Tom Cruise. Er verfolgte die Partie auf der Tribüne neben Ex-Fußball-Star David Beckham. Der Engländer, der in den USA als Boss von Inter Miami für Furore sorgt, war mit seiner Frau da, Spice-Girl Victoria Beckham.

Über die Titelanwärter Spanien und Frankreich wird vor dieser WM viel gesprochen. Doch es gibt auch diese ewigen Favoriten… etwa Brasilien und England. In Brasilien wartet man seit 2002 auf den nächsten Triumph, in England sogar seit 1966. Die Sehnsucht ist riesig – und damit auch der Druck auf jene, die das Land vertreten.

Fußball ist in beiden Ländern tief in der Kultur verankert, auf unterschiedliche Weise. In Brasilien wird am Strand, auf der Straße und auf jedem freien Platz gekickt. In England werden Kinder oft schon in die Anhängerschaft eines Vereins hineingeboren. Fußball ist Teil der Identität.

Wo Vinicius Junior auftaucht, ist das Drama nicht weit. Man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Der brasilianische Ballkünstler von Real Madrid polarisiert. Aktuell steht er in seinem Heimatland jedoch für Hoffnung. Er soll Brasilien zum heiß ersehnten sechsten WM-Titel führen, es wäre der erste nach 24 Jahren. Kann er diese Hoffnungen auch erfüllen? Eine erste Antwort gibt es in der Nacht auf Sonntag, wenn Brasilien in New Jersey gegen Marokko in die WM startet (0.00 Uhr/live auf ServusTV).

Gianni Infantino hat mit einer scherzhaften Bemerkung über Italiens WM-Misere Kritik im Land des viermaligen Fußball-Weltmeisters ausgelöst. Im Interview des brasilianischen Senders CazéTV machte sich der FIFA-Präsident über das erneute Scheitern der Italiener in der Qualifikation lustig, als er über eine mögliche Aufstockung auf 64 Teams grinsend sagte: "Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams - oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams."

"Bin an seinen Gedanken interessiert"

Die FIFA hat 211 Mitgliedsverbände. Italiens Sportminister Andrea Abodi zeigte sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa irritiert und kündigte an, das Gespräch mit dem FIFA-Chef suchen zu wollen. "Angesichts der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko ist ein Telefongespräch zur Klärung der Sachlage, je nach seinen Verpflichtungen, am besten. Ich bin an seinen direkten Gedanken interessiert", sagte Abodi.

Italien hatte zum dritten Mal in Serie die WM-Qualifikation verpasst und fehlt beim derzeitigen Turnier in Kanada, Mexiko und den USA. Erstmals sind 48 Teams bei der Endrunde dabei.

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