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Das Generali Open in Kitzbühel, das am Samstag mit der Qualifikation startet, ist topbesetzt wie schon lange nicht. Neben dem kasachischen Titelverteidiger Alexander Bublik wird auch ein Grand-Slam-Finalist servieren. 

Flavio Cobolli wird in Kitzbühel als Nummer eins gesetzt sein. Bei den French Open scheiterte der 24-Jährige, derzeit die Nummer 9 der Welt, erst in einem mitreißenden Finale am Deutschen Alexander Zverev. Am Sonntag spielt der 24-Jährige noch in der 2. deutschen Bundesliga für Blau-Weiß Krefeld. 

Aber auch der monegassische Aufsteiger Valentin Vacherot schlägt in Kitz auf wie auch sein französischer Cousin Arthur Rinderknech. Die beiden standen im Vorjahr beim Masters-Turnier in Schanghai im Sensationsfinale und spielen wie Bublik noch in Gstaad. Nicht dabei ist Matteo Berrettini, der aufgrund von Hüftproblemen im Sommer kein Sandplatz-Turnier mehr spielen wird. 

Die routinierte Julia Grabher gewann das österreichische Generationenduell bei den Generali Open Ladies Kitzbühel gegen Ekaterina Perelygina. Die 30-jährige Vorarlbergerin besiegte die 19-jährige Staatsmeisterin im Achtelfinale des WTA125-Tennisturniers 7:5,6:3. Perelygina war im ersten Satz mit zwei Breaks bzw. 4:0 vorangelegen, gab aber nach einer 5:3-Führung acht Games in Folge ab. Das leichte Aufbäumen im zweiten Durchgang nach dem 0:4 kam zu spät.

„Es war ein sehr, sehr hartes Match. Es war sehr, sehr schwierig. Natürlich verspürt man gegen andere Österreicherinnen mehr Druck. Das muss man ausschalten können, das habe ich am Anfang nicht geschafft“, sagt Grabher. Perelygina betonte, zu viele Chancen liegengelassen zu haben.

Die fünftbeste Österreicherin in der Weltrangliste hat sich mit ihrem Auftaktsieg erstmals knapp an die Top 500 herangearbeitet. Die Gegnerin der als Nummer vier gesetzten Grabher für das für Freitag angesetzte Viertelfinale des Sand-Events wird am Donnerstag ermittelt. Um die Runde der letzten acht bemüht sich am Donnerstag auch die zweitgereihte Sinja Kraus. Für sie geht es im Achtelfinale gegen die 18-jährige Deutsche Eva Bennemann.

Gleich fünf österreichische Mannschaften treten in der Saison 2026/27 im European Cup, dem dritthöchsten europäischen Handball-Bewerb, an. Cupsieger Krems und Meister Vöslau genießen in Runde eins ein Freilos. Die anderen drei Mannschaften bekamen bereits ihren Auftaktgegner zugelost. 

Der HC Hard schaffte es auch in der vergangenen Saison nicht, den Meistertitel ins Ländle zu holen. Im Viertelfinale war bereits gegen den Vizemeister, Fivers Margareten, Schluss. Mit dem neuen Cheftrainer Sypros Balomenos geht es in der ersten Europacup-Runde gegen den serbischen Viertplatzierten der Vorsaison, RK Dubocica 54

Die Wiener müssen zwar etwas weiter reisen, werden aber gleichzeitig auch beim Heimspiel mit einigen Gäste-Fans rechnen. Gegner ist nämlich Giresunspor aus der Türkei, das in der türkischen Liga den fünften Platz belegt hatte.

Ferlach muss auf die Färöer Inseln

Die mit Abstand weiteste Auswärtsfahrt müssen allerdings die Ferlacher antreten, die im Halbfinale am späteren Meister Vöslau gescheitert waren. Mit Kyndil aus den Färöer Inseln steht für die Kärntner ein wahres Flug-Abenteuer vor der Tür. Auch sportlich wird es für Ferlach eine echte Herausforderung, Kyndil ist der amtierende färöische Meister. 

Die Hinspiele werden am Wochenende des 12./13. Septembers ausgetragen. Die Rückspiele steigen eine Woche später am 19./20. September. Runde zwei des European Cups wird erst ausgelost, sobald die Erstrunden-Partien abgeschlossen sind. 

Auch am Tag nach dem Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien (0:2) reißen die negativen Schlagzeilen rund um die Weltmeisterschaft nicht ab. Einmal mehr im Fokus: FIFA-Chef Gianni Infantino, der US-Präsident Donald Trump und dessen Gefolgsleuten offenbar tatenlos freie Hand gewährt.

Einem Bericht der FAZ zufolge soll es bei Veranstaltungen der Organisation „Freedom 250“ zu systematischem Missbrauch von Fan-Daten gekommen sein. Die Initiative wurde von Trump anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Vereinigten Staaten ins Leben gerufen. Für die Registrierung und Verwaltung der Fan-Daten bei den Events der Organisation zeichnet die Firma Campaign Nucleus verantwortlich.

Infantino beim IOC auf dem Zettel

Das Problem dabei: Gründer des Unternehmens ist Brad Parscale, Trumps ehemaliger Digitalstratege. Während sich Campaign Nucleus als „Plattform zur Verwaltung von gemeinnützigen Organisationen, Verbänden und politischen Kampagnen“ beschreibt, legt der FAZ-Bericht nahe, dass die Firma mit unter die gesammelten Fan-Daten gezielt für Wahlkampfzwecke - im November stehen die Mid-Terms an, die Trump um jeden Preis gewinnen möchte - missbraucht.

Dass FIFA-Präsident Infantino eine enge politische Freundschaft mit Trump pflegt, ist kein Geheimnis. Da er sich zu den schwerwiegenden Vorwürfen des Datenmissbrauchs bislang beharrlich ausschweigt, muss sich der Schweizer nun wohl bald vor dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) rechtfertigen.

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