Sport-News

In Kitzbühel hatte Joel Schwärzler nach seinem glatten Aus gegen Jurij Rodionov noch mit seiner miserablen Leistung gehadert, nun geht es doch aufwärts. Der Vorarlberger gewann nach einem 7:6-6:2-Finalsieg über den Italiener Andrea Guerrieri das Challenger im polnischen Grodzisk Mazowicki nahe Warschau. Sein dritter Titel auf dieser Ebene wird auch ein Karriere-High bringen. 

Schwärzler, der im Jänner erst 20 wurde, stieß damit im Liveranking auf Rang 150 vor. Auch wenn dies eine Region ist, die Österreichs Herren-Tennis nicht zwingend auf neue Hemisphären erhebt, ist eines doch beachtlich: Nur zwei Spieler sind im Liveranking (am Montag gibt es aufgrund des laufenden Turniers in Montreal kein aktuelles ATP-Ranking) besser platziert, die jünger sind als Schwärzler: 

Der Spanier Rafael Jodar, in Montreal noch im Bewerb, ist die Nummer 13, der Brasilianer Joao Fonseca die Nummer 26. Beide sind 19. Die anderen 20-Jährigen, die vor ihm liegen, sind älter als Schwärzler - wenn auch nur wenige Wochen (wie der Spanier Martin Landaluce oder US-Mann Learner Tien).

Das Finale der britischen Schach-Meisterschaft der Frauen war nicht gerade ein Duell der Routiniers. Die 14-jährige Irin Trisha Kanyamarala spielte gegen die 11-jährige Engländerin Bodhana Sivanandan. Das 11-jährige Wunderkind gewann das spannende Schnellschach-Stechen und ist die mit Abstand jüngste britische Schachmeisterin der Geschichte.

Im Blitzschach und Schnellschach war Bodhana Sivanandan bereits britische Meisterin. Nun gewann sie sich auch den Titel im klassischen Turnier und holte somit die „Triple Crown“ an Titeln. 

Ein Sieg mit Ansage

Der Erfolg von Sivanandan kam keineswegs aus heiterem Himmel. Schon vor dem Turnier hatten die Veranstalter auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sie den Rekord von Elaine Pritchard brechen könnte, die 1939 im Alter von 13 Jahren die britische Meisterschaft gewonnen hatte.

Von Fabio Tartarotti 

Der Amateurfußball ist aus der Sommerpause zurück. In den Regionalligen wird bereits seit letzter Woche gekickt, und auch im Rest des österreichischen Fußball-Unterhauses wird über die kommenden Wochen der Spielbetrieb wieder hochgefahren.
Beim Besuch der RLO-Partie FavAC – SC Wiener Viktoria wurde dem Autor dieser Zeilen ins Bewusstsein gerufen, wie sich richtiger Fußball anfühlt und was die Großveranstaltung im Sommer zu wünschen übrig gelassen hat. 

In ihrem Gelben Trikot und mit Tränen in den Augen erreichte Demi Vollering das Ziel in Nizza. Die Niederländerin gewann die letzte Etappe der 5. Tour de France Femmes und ist die erste Frau, die zum zweiten Mal die Gesamtwertung gewinnt. 

„Es war nicht nur mein Traum, diese Tour zu gewinnen. Es war immer mein Traum, dieses Leben leben zu dürfen“, sagte die 29-Jährige. „ Am letzten Anstieg wollte ich klarstellen, dass ich die Tour nicht nur wegen des Vorfalls am Samstag gewonnen habe“, erinnerte sie an die Situation, als ihre Konkurrentin um den Gesamtsieg Kasia Niewiadoma (POL) von Vollerings Teamkollegin von der Strecke gedrängt wurde.

Am letzten Anstieg des Tages attackierte Niewiadoma, nur Vollering konnte am Hinterrad der Polin bleiben. Dann zündete die Niederländerin den Turbo, setzte sich ab und fuhr solo ins Ziel.

In der Gesamtwertung gewann Vollering nach neun Etappen mit einem Vorsprung von 1:18 Minuten vor Niewiadoma. Elisa Longo Borghini beendet die Rundfahrt mit 4:29 Minuten Rückstand auf dem dritten Platz. 

Drei Spiele, drei Siege, 9:1 Tore: Red Bull Salzburg schien zu Beginn der neuen Saison wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Gegen den WAC, der am ersten Spieltag die Austria mit 3:0 deklassiert hatte, sollte im Lavanttal der erste Bundesliga-Sieg seit 2023 gelingen. 

Große Rotation bei Salzburg

Mit acht Veränderungen im Vergleich zum Spiel gegen Pafos am Donnerstag machte Trainer Danny Röhl Gebrauch von der großen Kaderbreite. Erstmals stand auch Tabakovic in der Startelf. Der Matchwinner vom Donnerstag hatte in der ersten Halbzeit die beste Möglichkeit auf die Führung, scheiterte aber an WAC-Goalie Polster (22.).

Die Wolfsberger lauerten auf Konter, doch den gefährlichsten Umschaltmoment hatte Salzburg. Camara visierte das Kreuzeck an, doch Polster zeichnete sich erneut aus und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (36.).

Bundesliga: Polster gegen Salzburg

Auch die zweite Hälfte begann mit dem Duell Polster gegen Salzburg. Konate rannte allein auf weiter Flur auf den Schlussmann der Kärntner zu, der lange stehen blieb und den Abschluss des Stürmers parieren konnte (48.).

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.