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Nächste Woche wird Birmingham zum Schauplatz der Leichtathletik-Europameisterschaft. Von Montag bis Sonntag (16. August) geht es für 1.645 Athletinnen und Athleten aus 49 Nationen um Gold, Silber und Bronze, ORF 1 und ORF Sport + übertragen live. Für die Leichtathletik-Nation Großbritannien ist diese EM eine Premiere.

Wie viele Österreicher sind dabei?

24 Athleten und Athletinnen, davon neun EM-Neulinge, werden Österreich vertreten. Damit stellt der ÖLV bei dieser EM das größte Team seit 1954. Erst am Donnerstag wurde bestätigt, dass auch Diskus-Ass Lukas Weißhaidinger nach seiner Rückenverletzung starten kann.

Südkoreas von Skandalen erschütterter Fußballverband (KFA) hat nach Anschuldigungen rund um sexuelle Dienstleistungen für ausländische Schiedsrichter um Entschuldigung gebeten. „Wir entschuldigen uns zutiefst dafür, dass wir Ihnen mit den verschiedenen Vorgängen rund um den Verband Anlass zur Sorge gegeben haben“, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des KFA. Darin räumte der Verband auch ein, sich zuletzt in einer „desolaten Situation“ befunden zu haben.

Man werde die öffentliche Kritik nun als Chance für eine „grundlegende Erneuerung“ nutzen. Der KFA soll vor mindestens sieben Länderspielen ausländischen Schiedsrichtern fragwürdige Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben. Die durch Kreditkartenrechnungen und Unterlagen einer staatlichen Prüfung gut dokumentierten Bestechungsvorwürfe betreffen den Zeitraum zwischen 2011 und 2012, sind jedoch erst am Freitag öffentlich bekanntgeworden.

Razzia und weitere Unruheherde

Auch vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Kuwait im Februar 2012 soll der Verband zwei japanischen Schiedsrichterassistenten den Besuch eines Massagesalons bezahlt haben. Südkorea gewann die Partie mit 2:0 und zog in die nächste Qualifikationsrunde ein. Ob die Schiedsrichter zu einseitigen Entscheidungen in Spielen der südkoreanischen Nationalmannschaft bewegt wurden, ist nicht bewiesen. Der KFA betonte in seinem Entschuldigungsschreiben, dass die Vorgänge mehr als zehn Jahre zurücklägen und auch viele Verbandsmitglieder nicht genau darüber Bescheid wüssten.

Am Donnerstag hatte die Polizei zudem eine Razzia in den Räumlichkeiten des KFA durchgeführt. Dem Verband wird vorgeworfen, bei der Berufung des früheren Nationaltrainers Hong Myung-bo die üblichen Regeln umgangen und ihm den Job ohne richtigen Bewerbungsprozess verschafft zu haben. Hong wird von der Öffentlichkeit auch für das frühzeitige Ausscheiden der südkoreanischen Mannschaft bei der heurigen WM verantwortlich gemacht. Er trat kurz darauf von seinem Amt zurück.

Die WSG Tirol bleibt der erklärte Lieblingsgegner von Altach. Seit sechs Spielen sind die Altacher im Westderby nunmehr bereits ungeschlagen, auch am Freitag behielten die Vorarlberger gegen die Wattener die Oberhand - 3:1.

0:1 als Weckruf

Dabei erwischten die Gäste aus Tirol den besseren Start: Nach einem weiten Einwurf war Balic zur Stelle und brachte die WSG in Führung - 0:1 (13.).

Der Gegentreffer war wie ein Weckruf für die Altacher, die sofort eine Reaktion zeigten. Nach einem Konterangriff stellte Greil schon wenige Minuten später auf 1:1 (19.).

Nach dem 0:1 beim FAC ist der Fehlstart für den SKN Realität.

In der Vorsaison spielten die St. Pöltner bis in die letzten Minuten um den Aufstieg, jetzt gibt es nach zwei Runden weder Tore noch Punkte.

In St. Pölten setzte es eine überraschende 0:1-Niederlage gegen die Young Violets. Die Jungveilchen spielten eine starke erste Hälfte und verteidigten dann mit etwas Glück den ersten Saisonerfolg.

Ausfälle vor dem Anpfiff 

Bereits vor Anpfiff hatte es Probleme beim SKN gegeben: Neuzugang Amon fiel verletzt aus, Borkovic musste beim Aufwärmen passen. 

Nach einem Altersberger-Kracher an die Stange fiel den Hausherren nicht mehr viel ein.

Goalie Knett rettete bei einer Doppelchance noch, aber nach einem Fehlpass von (ausgerechnet) Stendera im eigenen Strafraum war das 0:1 nur die logische Konsequenz: Bruno Jerabek verwertete für die Wiener (40.).

Zwei Tage nach seinem verhängnisvollen Unfall in Courchevel lag Johannes Lamparter im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck am Operationstisch. Der Nordische Kombinierer hatte sich im Training einen Knöchelbruch sowie einen Riss des Syndesmosebandes zugezogen.

OP gut verlaufen

„Die Operation ist sehr gut verlaufen, ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, erklärte der behandelnde Chirurg Jürgen Oberladstätter am Freitag. Der Außenknöchel wurde mit einer Platte fixiert. „Johannes kann in ein bis zwei Tagen in häusliche Pflege entlassen werden.“

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