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Die abfällige Aussage über Schiedsrichterin Ana Carvalho bei den French Open kostet Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo die Hälfte seines Preisgeldes. Turnierdirektorin Amelie Mauresmo sagte bei einer Presserunde, der Paraguayer müsse 65.000 Euro zahlen. Zuvor hatte das Grand-Slam-Turnier in Paris in diesem Zusammenhang "jegliche sexistische Äußerung" aufs Schärfste verurteilt und "eine empfindliche Geldstrafe" angekündigt.

Der 22-Jährige hatte nach seiner dramatischen Fünfsatzniederlage in der zweiten Runde gegen den Franzosen Moise Kouame (17) zum Tennis-Magazin Clay gesagt: "Ein solches Match muss von einem Mann geleitet werden, für eine Frau ist das sehr schwierig."

Vallejo entschuldigte sich

In dem knapp fünfstündigen Match auf dem Court Suzanne Lenglen war die Stimmung aufgeheizt, die vielen Franzosen auf den Rängen hatten mächtig Stimmung für ihren Jungstar Kouame gemacht. Bei diesen Bedingungen brauche man "viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen", meinte Vallejo.

Der Tennisprofi hat sich für seine Aussagen bereits in den sozialen Medien entschuldigt. Er sei "sehr aufgebracht und emotional aufgewühlt" gewesen, schrieb Vallejo bei Instagram. Seine Aussagen seien aber falsch interpretiert worden: "Ich möchte außerdem klarstellen, dass ich ihr die Niederlage nicht anlaste, sie hat während des gesamten Spiels eine gute Leistung gezeigt."

Das Warten der Schweiz auf den ersten WM-Titel im Eishockey geht weiter. Die Eidgenossen verloren bei der Heim-Weltmeisterschaft am Sonntag in Zürich das Finale gegen Finnland mit 0:1 nach Verlängerung. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie schoss Konsta Helenius die Finnen mit dem goldenen Tor in der 71. Minute zum fünften WM-Titel. Die Schweiz verlor nach 2013, 2018, 2024 und 2025 auch das fünfte WM-Finale, das dritte in Folge.

10.000 Fans im Eistempel in Zürich-Altstetten und viele Tausend im ganzen Land standen bereit, um endlich den ersten WM-Titel der Geschichte zu feiern. Vor zwei Jahren in Prag kam der K.o.-Schlag in der 50. Minute, vor einem Jahr in Stockholm in der 63. und diesmal zerstört Helenius von den Buffalo Sabres alle Träume. Die im Turnier bis dahin so souveränen Schweizer müssen sich einzig vorwerfen lassen, dass sie nun schon im dritten Jahr in Folge im Endspiel kein Tor zustande gebracht haben.

Von Fabio Tartarotti

Mit Roland Braunschmidt zieht sich ein langjähriger Schiedsrichter-Veteran aus der Regionalliga Ost zurück. Beim 3:0-Heimsieg gegen Leobendorf am Sport-Club-Platz pfiff er zum letzten Mal eine RLO-Partie. „Es war unbeschreiblich schön. Mein Traum, vor den geilsten Fans in der RLO und in einem wunderschönen Stadion meinen Abschied zu feiern, ist in Erfüllung gegangen“, erklärte der Haudegen nach seinem letzten Abpfiff. 

Nach einem Vierteljahrhundert in der Liga und 15 Jahren Bundesligaerfahrung als Assistent wird Braunschmidt künftig nur mehr für den Burgenländischen Landesverband pfeifen. Seine Karrierestatistiken können sich sehen lassen: 953 Spiele, 2.557 Gelbe und 85 Rote Karten

Anastasia Potapowa spielte am Samstag wie eine Große – und bezwang eine ganz Große. Mit dem 4:6, 7:6, 6:4 gegen Titelverteidigerin Coco Gauff bei den French Open feierte die 25-jährige ÖTV-Spielerin einen der größten Erfolge ihrer Karriere in eindrucksvoller Art und Weise. Österreichs Nummer 1 spielte druckvoll, variantenreich und vor allem mit unbändigem Siegeswillen. „Es ist eine Kombination aus Erfahrung, dass ich erwachsener und mental stärker geworden bin“, sagte Potapowa. „Auch rundherum hat sich vieles geändert, ich habe an neuen Dingen gearbeitet, das hat sich alles positiv ausgewirkt.“

Es kommt knüppeldick für das Schweizer Eishockey-Nationalteam. Bei den letzten drei Weltmeisterschaften standen die Eidgenossen immer im Endspiel - nur aus dem erhofften ersten WM-Titel wurde es nichts.

Auch bei der Heim-WM reichte es für die Schweizer nur zu einem Titel: Sieger der Herzen.

Im Endspiel der Heim-WM fielen die Schweizer knallhart auf den Boden der Realität: Finnland vereitelte den ersehnten Coup der Eidgenossen und sicherte sich den WM-Titel.

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