Sport-News

Norwegens Sport-Welt trauert um den erfolgreichsten Ruderer des Landes. Der zweimalige Einer-Olympiasieger Olaf Tufte starb im Alter von 50 Jahren, wie norwegische Medien mit Verweis auf eine Mitteilung der Familie berichteten. Tufte soll bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden sein. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen habe sein Leben nicht mehr gerettet werden können, er starb im Nationalkrankenhaus in Oslo. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Die Nachricht löste in Norwegen unter Sportlern und Politikern große Betroffenheit aus. „Tufte hat unserem Land unzählige Momente der Freude am Sport geschenkt. Er war einer der größten Sporthelden Norwegens, ein hochdekorierter Olympiateilnehmer, einer der besten Ruderer, die wir je hatten, und für viele ein großes Vorbild. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen“, sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Støre.

Bald ein Jahr ist es her, dass die ehemalige Biathlon-Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum auf dem Weg zum Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe nach einem Steinschlag tödlich verunglückte.

Ein „Bergwelten Spezial“ zeichnet am Montag, 27. Juli, ab 20.15 Uhr auf ServusTV anlässlich des traurigen Jubiläums das Leben der deutschen Topsportlerin nach und begibt sich mit zwei Ausnahmebergsteigern selbst nach Pakistan zum Gipfel in der Masherbrum-Kette.

In der Tennis-Szene herrscht derzeit große Aufregung. Den Doppelspielern soll es gewissermaßen an den Kragen gehen.

Was die Spielergemeinschaft ATP vorhat? Die Ausblutung der Doppel-Turniere. Statt mit 16er-Raster soll zukünftig größtenteils nur noch mit acht Doppelpaarungen pro Turnier gespielt werden. Bei 1000er-Events soll das Feld von 32 auf 16 Teams reduziert werden. Auch die Challenger Tour würde eine kleinere Feldgröße vorsehen. Zudem würde die Preisgeldverteilung bei den Turnieren im Verhältnis von Einzel zum Doppel vom Schlüssel 80:20 auf 90:10 verschoben werden.

Österreichs Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer, der 2011 gleichzeitig im Einzel und Doppel in den Top Ten war, fände dies schade. „Ohne Doppel wäre ich im Einzel nie in die Top Ten gekommen.“

Die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten hat am Sonntagabend mit Spanien einen würdigen Sieger gefunden. Damit fand auch das erste digitale KURIER-Tippspiel ein Ende. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden in den nächsten Tagen benachrichtigt.

An dieser Stelle blicken wir auf 39 Tage Tippspiel zurück. Knapp 1.200 Menschen nahmen am Tippspiel teil und gaben 29.405 Tipps ab. Wie gut die Teilnehmer getippt haben, wird in der Verteilung der Tipps klar. 47,33 Prozent haben zumindest die richtige Tendenz getippt, nur ungefähr 10 Prozent haben auf das exakte Ergebnis gesetzt.

Besonders spannend ist die Auswertung der einzelnen Runden. Nachdem in der ersten Runde noch überwiegend falsche Tipps abgegeben wurden, haben die Teilnehmer daraus gelernt und in der zweiten Runde schon mehr Spielausgänge richtig getippt.

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