Die Zukunft des deutschen Fußballs dürfte in Amerika entschieden werden. Weil Wunschkandidat Jürgen Klopp – als Experte für MagentaTV – in den USA weilt, sollen nun die Eckpunkte eines möglichen Bundestrainer-Vertrags auf amerikanischem Boden fixiert worden sein.
Ende der Woche reisten DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vizechef Hans-Joachim Watzke nach New York, um dort mit dem „Head of Global Soccer“ von Red Bull ein persönliches Gespräch zu führen. Laut Bild Zeitung, die vor dem Hotel am Flughafen gewartet haben will, soll das Treffen mehr als vier Stunden gedauert haben. Dabei sei auch Marc Kosicke gewesen, der Berater von Klopp.
Mehr Geld als Nagelsmann
Grob soll demnach bereits davor geklärt worden sein, unter welchen Bedingungen sich Klopp vorstellen könnte, Bundestrainer zu werden. Der DFB teilte nun mit, dass die „Eckpunkte eines potenziellen Vertrages“ verhandelt seien.
In der Mitteilung des Verbandes ist von „einem ersten, intensiven Gespräch“, das „zur möglichen Übernahme des Amtes des Bundestrainers“ geführt worden sei, die Rede. Die Gespräche würden in der kommenden Woche fortgesetzt. „Beide Seiten sind zuversichtlich, dass die Verhandlungen - vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull - letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können.“
Der 59-jährige Jürgen Klopp soll laut Medienberichten einen Vertrag bis nach der WM 2030 unterschreiben und „minimal mehr“ als Vorgänger Julian Nagelsmann verdienen, der laut Bild auf rund sieben Millionen Euro Gehalt im Jahr kam. Als Co-Trainer sind seine früheren Assistenten in Dortmund und Liverpool im Gespräch: Peter Krawietz, aktuell mit Klopp bei Red Bull, und Ex-Salzburg-Coach Pepijn Lijnders.