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Das Geschenk, das sich Wolfgang Steinmayr zu seinem 80. Geburtstag machen wollte, würden die meisten wohl dankend ablehnen. Von Davos nach Venedig mit dem Fahrrad, über die mächtigsten Alpenpässe, Seite an Seite mit deutlich jüngeren Radlegenden wie dem Giro- und Vuelta-Gewinner Tony Rominger oder dem zehnfachen Bahnweltmeister Urs Freuler (beide Schweiz) – während andere zum runden Geburtstag ein zünftiges Fest satteln, sitzt Wolfgang Steinmayr lieber selbst fest im Sattel.

Das sagt viel aus über den rüstigen Jubilar, der mit seinen 80 Jahren noch immer das gleiche Kampfgewicht hat wie in den 1970er-Jahren, als er vier Mal die Österreich-Radrundfahrt gewann. Der Tiroler ist damit bis heute der Rekordsieger. „Es war eine richtig coole Zeit“, sagt Wolfgang Steinmayr.

Der Weltranglisten-Zweite Carlos Alcaraz wird aufgrund einer anhaltenden Handgelenksverletzung das Turnier in Wimbledon heuer verpassen.

Der zweimalige Wimbledon-Sieger von 2023 und 2024 musste bereits im vergangenen Monat beim Barcelona Open aufgeben, nachdem er sich in der ersten Runde am rechten Handgelenk verletzt hatte. Seit Mitte April  hat der 23-jährige Spanier, Gewinner von sieben Grand-Slam-Turnieren, kein Spiel bestritten. Auch bei den French Open ist er nicht dabei, um sich zu erholen. 

Nun meldete er sich via Social Media zu Wort. 

"Meine Genesung verläuft gut und ich fühle mich deutlich besser, aber leider bin ich noch nicht bereit zu spielen. Deshalb muss ich auch auf die Rasenturniere im Queen's Club und in Wimbledon verzichten", schrieb Alcaraz in den sozialen Netzwerken.  „Das sind zwei ganz besondere Turniere für mich, und ich werde sie sehr vermissen."

Eine der beeindruckendsten Amtszeiten im modernen, oft sehr schnelllebigen Fußball geht wohl am Sonntag zu Ende. Pep Guardiola wird Manchester City verlassen.

Der Katalane hat seinen Entschluss zum Abschied selbst gefasst, nach zehn Jahren soll ein Jahr vor dem Vertragsende Schluss sein.

Der 55-Jährige könnte sich noch mit einem letzten Titel verabschieden: Mit Siegen bei Bournemouth und am Sonntag gegen Aston Villa soll Tabellenführer Arsenal unter Druck gesetzt werden.

6 mal Meister, Sieg in der Champions League 

Fix ist, dass Guardiola nach dann 593 Spielen eine unglaubliche Titelsammlung hinterlässt.  ManCity wurde mit ihm sechs Mal englischer Meister, gewann drei Mal den FA Cup (zuletzt am Samstag gegen Chelsea 1:0), fünf Mal den Ligapokal und 2023 die Champions League.

Mit einem freien Abend in der Innenstadt von Zürich wurden Österreichs Spieler am Sonntag für die zwei Siege (5:2 Großbritannien, 4:2 Ungarn) in den ersten beiden WM-Spielen und den damit erreichten Klassenerhalt belohnt. Bevor es am Dienstag gegen Lettland weitergeht, nahm sich Torhüter David Kickert (32) Zeit, um über die Stimmung, seine Leistungen und seine Konkurrenten zu sprechen.

KURIER: Nach den harten Partien zum Auftakt: Wie fühlen Sie sich aktuell?

David Kickert: Heute geht es viel besser. Ich war ziemlich krank und angeschlagen. Es war richtig anstrengend. Nicht nur wegen der Krankheit, sondern auch wegen der Anspannung. Ich glaube, das hat jeder gespürt. Jeder hat die ersten beiden Spiele extrem gepusht, weil das unsere „Do-or-Die“-Games waren. Umso geiler ist es jetzt für uns alle, dass der Druck abgefallen ist.

Wenn Felix Gall die Wahl hätte zwischen einer kräfteraubenden Etappe über steile Passstraßen und einem banalen Einzelzeitfahren in der Ebene, würde er sich immer für die Berge entscheiden. 

Der Kampf gegen die Uhr zählte in der Vergangenheit nicht gerade zu den Stärken und Lieblingsdisziplinen des Osttirolers. 

Kribbeln in den Beinen

Gall klagte regelmäßig darüber, dass ihm auf der Zeitfahrmaschine die Beine einschlafen und er deshalb nicht richtig auf Touren kommt. „Wo genau das Problem liegt, haben wir nie herausgefunden“, sagt er.

42 Kilometer, 5 Kurven

Wenn Felix Gall freilich seinen Spitzenplatz beim Giro d’Italia behaupten will, dann muss er auch einmal beim Zeitfahren aufdrehen. 

42 brettlebene Kilometer mit lediglich 5 Kurven warten auf den Gesamtdritten heute von Viareggio nach Massa und der Osttiroler hofft zurecht, dass er im Zeitfahren ähnliche Fortschritte gemacht hat wie auch sonst als Radprofi. 

„Da bin ich eigentlich am meisten gespannt, weil wir wirklich sehr viel investiert und an meiner richtigen Position auf der Maschine getüftelt haben“, sagt der 28-Jährige.

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