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Ein starkes Aston Villa ließ den Europapokal-Traum des SC Freiburg jäh platzen. Das 3:0 für den englischen Erstligisten im Endspiel der Europa League wird vor allem von der heimischen Presse euphorisch aufgenommen. Und auch Prinz William spielt dabei eine prominente Rolle. 

Großbritannien

The Guardian: "Tielemans läutet die Party ein, als Aston Villa Freiburg im Europa-League-Finale deklassiert."
The Sun: "Emery gewinnt die fünfte Europa League, Prinz William jubelt über die Traumtore von Buendia und Tielemans."
Daily Mail: "Königliche Zustimmung! Ein überglücklicher Prinz William weint Freudentränen, nachdem er sein geliebtes Aston Villa das Europa-League-Finale in Istanbul gewinnen sah, um die 30-jährige Durststrecke ohne Titel zu beenden - den letzten Pokal gewannen sie, als er 13 Jahre alt war!"

Deutschland

Bild: "William jubelt, Freiburg-Traum geplatzt. Während Freiburg Final-Frust schiebt, feiert Prinz William (43) auf der Tribüne eine Party."
Süddeutsche Zeitung: "Dabeisein ist auch schon viel. Am Ende steht ein tapferes Schaulaufen und ein 3:0 für Aston Villa, das den Kräfteverhältnissen entspricht."
Ntv: "Aston Villa nimmt Freiburg auseinander."

Am Samstag starten die Vienna Vikings mit dem Heimspiel gegen Berlin Thunder in die neue Saison. Gespielt wird im neuen Stadion des Wiener Sport-Clubs, Kickoff ist um 17 Uhr, den Münzwurf wird der ehemalige NFL-Superstar Marshawn Lynch vornehmen. Für die Wikinger beginnt eine neue Ära, es ist aber auch ein Start ins Ungewisse. Nach dem Aus der ELF geht es jetzt in der neu gegründeten AFLE um Field Goals, Touchdowns und Siege. Zu den Titelanwärtern zählen die Vikings auch in der neuen Liga – nicht zuletzt dank zweier Geheimwaffen aus Österreich.

„Sportlich war es eine der besten Vorbereitungen, die wir je hatten“, erzählt Headcoach Chris Calaycay. Die Begleiterscheinungen waren jedoch nicht ganz nach seinem Geschmack. Nach dem Aus für die ELF kam es zu Unstimmigkeiten. Es ging hin und her – und da keine Einigung erzielt werden konnte, gibt es jetzt zwei europäische Ligen (AFLE und EFA). Lange war nicht klar, welche Teams wo spielen würden. Auch waren Dinge wie etwa die Legionärsregelung lange offen. „Das war nervig“, gibt Calaycay zu.

Der Kader der Vikings ist bärenstark. Neben den Legionären aus den USA – angeführt von Quarterback Ben Holmes – setzen die Wiener auch wieder auf die bewährten Finnen. Erstmals überhaupt ist mit Sean Trotter auch ein Japaner dabei. Die Geheimwaffen kommen aber aus Österreich. Die Rede ist von den beiden Tight Ends Bernhard Seikovits und Florian Bierbaumer.

17 Jahre jung war Philipp Lienhart, als er 2014 von Wien Hütteldorf ausgezogen ist, um die Fußball-Welt zu erobern. Vom Rapid-Nachwuchs ging es zu Real Madrid, wo er in der zweiten Mannschaft spielte und bei den Profis mit Stars wie Sergio Ramos trainieren und lernen durfte, landete er 2017 beim SC Freiburg. Bis heute ist der Verteidiger aus Lilienfeld dem Klub aus dem Schwarzwald treu geblieben.

Am Mittwoch wollte sich der 29-Jährige mit seinem Langzeitklub belohnen und sich eine europäische Krone aufsetzen. Allein es wurde nichts mit dem Titel in der Europa League. Die Trophäe ging nach England. Aston Villa feierte im Beşiktaş-Stadion von Istanbul einen 3:0-Finalsieg gegen die Deutschen. Der Klub aus Birmingham holte damit nach dem Europapokal der Landesmeister 1982 auch den zweitwichtigsten Pokal im europäischen Klubfußball. Und das verdient.

Mit „Not Afraid“ von Eminem wärmten sich die Österreicher vor dem Spiel gegen die Schweiz auf. Nach dem ersten Bully kam schnell die kalte Dusche.

Das 0:9 gegen die Schweiz war zwar die erwartete erste Niederlage im vierten Spiel Österreichs bei dieser WM, aber die Höhe und der riesige Klassenunterschied sorgten doch für Staunen.

Teamchef Roger Bader sagt gefasst: „Wir Österreicher waren die erwartete Schlachtplatte. Die Schweizer sind brutal stark besetzt und wir waren nach vier Spielen in fünf Tagen schon ein wenig müde. Das sind meine Spieler nicht gewohnt.“

Bader schonte mit Zwerger, Rohrer und Tolvanen auch drei Top-Spieler in seinem Team. „Ich sehe das große Bild. Nämlich, dass wir den vierten Sieg holen bei diesem Turnier. Das wäre gegen die Schweiz nicht ganz realistisch gewesen.“

Drei Tage nach dem Gewinn des Doubles hat der LASK seinen ersten Sommertransfer fixiert: Der österreichische Nationalspieler und WM-Teilnehmer Alessandro Schöpf wechselt vom Wolfsberger AC zu den Linzern und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2028.

Der 32-jährige Tiroler wurde erst am Montag von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick für die WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada nominiert. Damit wird Schöpf nach den Europameisterschaften 2016 und 2021 bereits sein drittes großes Turnier im Nationalteam bestreiten. Bisher kommt er auf 35 Einsätze im österreichischen Nationalteam, in denen ihm sechs Treffer gelangen.

Auch auf Klubebene bringt der zentrale Mittelfeldspieler reichlich Erfahrung mit. Ausgebildet in der Akademie Tirol sowie in der Jugend und zweiten Mannschaft des FC Bayern München, führte sein Weg über den 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld zum FC Schalke 04, wo er fünf Jahre lang spielte. Insgesamt absolvierte Schöpf 143 Partien in der deutschen Bundesliga, erzielte dabei elf Tore und bereitete acht weitere vor. Zudem kommt er auf vier Einsätze in der Champions League sowie zwölf Spiele in der Europa League.

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