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„Ich bin jetzt das dicke Kind in der Schule“, sagte Nicki Thiim scherzend gegenüber ServusTV vor dem Rennstart.

Der Däne im Comtoyou-Aston-Martin, der seit Jahren in Salzburg lebt, dominierte auch am Sonntag den Norisring-Klassiker von der Poleposition und feierte den dritten Sieg in seiner DTM-Karriere. Dabei hatte sein Fahrzeug aufgrund des gestrigen Siegs ein Zusatzgewicht von 20 Kilogramm erhalten.

Thiims einziger Kontrahent auf dem Straßenkurs war Neuling Finn Wiebelhaus im HRT-Ford. Der 20-Jährige hielt als einziger Pilot mit dem GT-Star mit, konnte aber auch bei den beiden Boxenstopps keinen Profit schlagen. Für Wiebelhaus gab es dennoch genügend Grund zu feiern: Der zweite Platz war sein bestes DTM-Ergebnis.

Rote Flagge und Regen in den ersten Minuten

Den Piloten gelang trotz einer Rundenlänge von 2,2 Kilometern keine komplette Startrunde unter grüner Flagge. In der ersten Kurve berührten sich einige Fahrzeuge im Mittelfeld, aufgrund der herumliegenden Carbonteile wurde das Safety-Car ausgerufen.

Mit dem Neustart setzte der Regen ein. Wieder sorgte eine Kollision für die Unterbrechung des Rennbetriebs, diesmal in Form des roten Tuchs. Die Chance nutzten die Teams, um die Reifen zu wechseln.

Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko brachte nicht nur Überraschungen und neue Publikumslieblinge hervor. Auch das sportliche Regulativ fand Anpassungen und Adaptionen, etwa das Behandlungsprotokoll bei einem verletzten Spieler oder beim Verdecken des Mundes mit der Hand.

Für die deutsche Bundesliga sowie die zweite Liga wird es in der Spielzeit 2026/27 ebenfalls Neuerungen geben.

In puncto Zeitmanagement kann der Schiedsrichter für Abstöße und Einwürfe einen 5-sekündigen Countdown ansetzen. Bei Auswechslungen muss der betroffene Spieler das Feld innerhalb von zehn Sekunden verlassen. Wird ein Spieler am Feld behandelt, muss dieser vor der Wiederaufnahme des Spiels eine Minute am Spielfeldrand stehen.

Der VAR kann die Entscheidung einer zweiten Gelben Karte überprüfen. Sollte während eines Vorteils ein Tor erzielt werden, so wird der foulende Spieler nicht mehr mit einer Gelben Karte geahndet. 

Hand-Mund-Regel noch nicht fix

Unklar ist noch, ob der VAR irrtürmlich gegebene Eckbälle, mögliche Offensivfouls und Eckbälle, die zu einem Tor geführt haben, überprüfen wird. 

Außerdem müssen noch zwei Punkte geklärt werden: Wird ein Spieler bestraft, wenn er beim Sprechen mit der Hand seinen Mund verdeckt oder aus Protest gegen die Schiedsrichter-Entscheidung den Platz verlässt?

Die F1-Academy-Premiere in Silverstone glückte Emma Felbermayr in vollen Zügen.

Nachdem die 19-jährige Oberösterreicherin bereits am Samstag im Reverse-Grid-Rennen von der Poleposition zum Sieg gefahren ist und dabei die Alpine-Juniorin Nina Gademan aus den Niederlanden in Schach gehalten hatte, legte die Audi-Nachwuchsfahrerin am Sonntag nach.

Unter bewölktem Himmel erwischte Felbermayr einen sensationellen Start. Von Platz acht ging es in der ersten Runde auf die Vier vor, lag in unmittelbarer Verfolgung der McLaren-Juniorin Ella Lloyd. Die Safety-Car-Phase, ausgelöst durch Lloyd-Teamkollegin Ella Stevens, irritierte Felbermayr nicht.

Palmowski baut Gesamtführung aus

Die Welserin übte nach dem Neustart reichlich Druck auf Lloyd aus und wurde belohnt. In der schnellen Copse-Kurve erzwang Felbermayr den Positionswechsel und war damit fortan Dritte. Den Angriff von Gademan in der Maggotts-Kurve wehrte sie ebenfalls routiniert ab.

Nach insgesamt 13 Runden überquerte Felbermayr das Ziel als Dritte, hinter der 16-jährigen Sensationsdebütantin Chiara Bättig (2./Hitech) aus der Schweiz sowie der nun dreifachen Saisonsiegerin Alisha Palmowski (Red Bull/Großbritannien).

Palmowski führt weiterhin die Meisterschaft an. 108 Punkte hat die 19-jährige Lokalmatadorin nun am Konto. Rang zwei bleibt weiterhin bei Felbermayr, die nun auf 78 Punkte kommt. Weiter geht es für die Frauenserie am 22. August und 23. August im niederländischen Zandvoort. Die Rennen werden im kostenlosen Youtube-Livestream der F1 Academy übertragen.

Frankreichs Starstürmer Kylian Mbappe hat mit einer Mischung aus Wut und Genugtuung auf den 1:0-Sieg über Paraguay im Achtelfinale der Fußball-WM reagiert. „Wenn wir unsere Hände in die Scheiße stecken müssen, werden wir unsere Hände in die Scheiße stecken“, sagte der 27-Jährige. Die von extrem harter Gangart der Verlierer geprägte Partie zeigte vor allem eines: Frankreich beherrscht nicht nur Zauberfußball mit Seitfallziehern und feinen Lochpässen.

Die Equipe Tricolore kann auch den schmutzigen Kampf annehmen - selbst wenn der Gegner die Grenzen des Erlaubten immer wieder austestet und der Schiedsrichter nicht eingreift. „Jeder spielt mit dem, was er hat. Es gibt im Fußball kein Richtig oder Falsch, sondern nur einen Weg: gewinnen“, sagte Mbappe. „Sie dachten, dass wir kommen würden, um im Smoking zu spielen, dass wir nur kommen würden, um schöne Aktionen und Eins-Zwei zu machen. Wir wissen auch, wie man schmutzigen Fußball spielt.“

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