3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada: Nach 45 Minuten wachte Marokko auf
Marokko jubelt über den Aufstieg
Marokko steht im Viertelfinale der WM 2026. Doch der WM-Vierte von 2022 hatte sich das Spiel gegen Kanada sicher leichter vorgestellt. Die Kanadier pressten den Favoriten so an, wie es die Österreicher bei der WM gerne gemacht hätten. Und damit hatten die Marokkaner lange Zeit Probleme.
Nach einem Fehlpass von El Aynaoui musste sich Bono strecken, um den Schuss des Kanadiers Oluwasey zu halten (11.). Wenig später wird wohl auch in München jemand geschockt gewesen sein. Marokko-Stürmer Saibari musste vom Feld. Der 55-Millionen-Einkauf der Bayern erlitt augenscheinlich eine Muskelverletzung.
Vor den Augen von Eishockey-Legende Wayne Gretzky war Kanada bis zur Pause das klar bessere Team, ein Schüsschen des eingewechselten Rahimi (29.) aus 25 Metern war Marokkos einzige eigentlich nicht nennenswerte Chance.
Für Kanada war es das. Denn nach dem 1:0 von Ounahi (50.) spielte Marokko wieder wie ein Favorit, machte das Zentrum zu und hatte das Spiel im Griff. Und nach dem erfolgreichen Abschluss eines Konters über Real-Star Brahim sorgte Ounahi mit dem 2:0 (82.) für die Entscheidung. Das 3:0 von Rahimi war nur noch der Schlusspunkt (98.).
Kanada-Coach Jesse Marsch haderte nach der Partie mit dem Resultat: „Wir waren das bessere Team. Vor der Pause und auch danach.“
Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.
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