Elfer-Drama in Monterrey: Niederländer fliegen gegen Marokko raus
Marokko steht im Achtelfinale
Der Tag bekam die nächste große Überraschung. Nach dem Ausscheiden der Deutschen hat es auch den zweifachen Vizeweltmeister Niederlande erwischt.
Oranje musste sich ebenfalls im Elferschießen geschlagen geben. Marokko gewann dieses nach einem 1:1 nach 120 Minuten mit 3:2. Den entscheidenden Penalty verwandelte Ismael Saibari. Zuvor verschossen mit Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville drei Niederländer, die Marokkaner konnten die Fehlschüsse von Neil El Aynaoui und Achraf Hakimi verkraften.
In der Runde der besten 16 trifft das Team von Trainer Mohamed Ouahbi nun am Samstag in Houston auf Co-Gastgeber Kanada. Die Niederländer blieben seit dem verlorenen Finale 2010 (0:1 n.V. gegen Spanien) auch im 16. Spiel in Folge bei einer WM in der regulären Spielzeit sowie Verlängerung ungeschlagen, gingen aber dennoch als Verlierer vom Rasen.
Cody Gakpo traf in der 72. Minute für „Oranje“, der aufgerückte Issa Diop glich in der 91. Minute für die lange spielbestimmenden Nordafrikaner aus.
So traf PSG-Star Hakimi nur die Latte. Bonds-Coach Ronald Koeman, selbst Europameister mit den Niederländern 1988, reagierte mit Wechseln.
Tor mit Emotionen
Wout Weghorst war keine Minute im Spiel, als er auf Summerville weiterleitete, der im Fallen auf Gakpo querlegte. Der Liverpool-Stürmer traf und wurde danach von seinen Emotionen überwältigt. Am Wochenende hatte seine Frau bekannt gegeben, den zweiten gemeinsamen Sohn in der Schwangerschaft verloren zu haben. Gakpo hatte erklärt, das Match dennoch bestreiten zu wollen.
Den Marokkanern schien die Zeit davonzulaufen, ehe der aufgerückte Diop schon in der Nachspielzeit eine Flanke per Kopf ins Tor wuchtete.
Die Niederländer blieben seit dem verlorenen Finale 2010 (0:1 n.V. gegen Spanien) auch im 16. Spiel in Folge bei einer WM in der regulären Spielzeit sowie Verlängerung ungeschlagen, gingen aber dennoch als Verlierer vom Rasen.
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