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Raul Fernandez blieb cool und fehlerfrei und holte in Silverstone seinen zweiten MotoGP-Sieg nach Australien 2024. „Ich kann meine Gefühle kaum einordnen. Es war ein tolles Wochenende“, sagte der 25-jährige Spanier. „Ich freue mich wie ein kleines Kind.“

Fernandez führte einen dreifachen Sieg des überlegenen Aprilia-Teams an. WM-Leader Jorge Martin, der am Samstag den Sprint gewonnen hatte, wurde Zweiter und baute seine WM-Führung aus. „Ich wollte den Sieg“, gab Martin zu. „Aber ich habe am Start Probleme mit dem Ride-Height-Device gehabt und habe da das Rennen verloren.“ Seine Hoffnung, dass Fernandez Schwächen zeigen würde, erfüllte sich nicht. Neuer Gesamtzweiter in der WM ist der Italiener Marco Bezzecchi, der am Sonntag Rang drei belegte.

Die Saison ist noch jung, dennoch hat die Austria schon viele Gesichter gezeigt. Und das darf man ruhig wörtlich nehmen. 23 verschiedene Spieler hat Trainer Stephan Helm in den bisherigen fünf Pflichtspielen bereits eingesetzt – aus Überzeugung. Man darf gespannt sein, welche Spieler er am Sonntag im Hit gegen Meister LASK aufs Feld schickt (19 Uhr/live auf Sky).

Österreichs Skispringer präsentierten sich bei der zweiten Station des Sommer-Grand-Prix in Courchevel in bestechender Form. Gleich fünf ÖSV-Adler landeten auf der Olympia-Schanze von 2030 in den Top Ten. 

Der überragende Athlet war freilich Daniel Tschofenig, der sich den Sieg sicherte.

Beim Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Wisla war Österreich noch erfolgreich durch die 3. Garde der heimischen Skispringer vertreten worden. In Courchevel schickte Cheftrainer Andreas Widhölzl nun das Nationalteam ins Rennen - mit Erfolg.

Die Österreicher präsentierten sich mannschaftlich stark: Hinter Sieger Daniel Tschofenig landeten gleich vier weitere ÖSV-Adler in den Top Ten: Maximilian Ortner wurde vor Stephan Embacher Vierter, Jonas Schuster (7.) und Stefan Kraft (9.) komplettierten das tolle Mannschaftsergebnis.

Nach der 0:3-Schlappe beim LASK legte der GAK gegen Lustenau bissig los und setzte den Aufsteiger unter Druck.

Nach 18 Minuten und einer Lichtenberger-Flanke setzte Donovan Pines seine 196 Zentimeter Körpergröße perfekt ein. Der Innenverteidiger übersprang Rapid-Leihgabe Weixelbraun und köpfelte zur Führung ein.

Schierl musste im Austria-Tor bei großer Hitze noch vor der Pause die Vorentscheidung verhindern.

Zweiter Spieltag, erster Sieg in der Bundesliga für Sturm. Die Grazer taten sich im Steirer-Derby in Hartberg jedoch lange Zeit schwer. Erst als der Favorit in Überzahl agierte, bog er doch noch auf die Siegerstraße, Konstantin Schopp war mit Gelb-Rot vom Platz geflogen (60.). Matchwinner war Joker Nelson Weiper mit einem Doppelpack (69., 81.). Die Assists zu den beiden Treffern steuerte jeweils Simon Seidl bei – er wurde ebenfalls erst in der zweiten Hälfte eingewechselt.

Während Hartberg unter Coach Markus Schopp weiter ohne Zähler da steht, übernahm Sturm mit jetzt vier Punkten zumindest vorübergehend die Tabellenführung. Gleichzeitig war es auch eine gelungene Generalprobe für Dienstag. Da kommt in der dritten CL-Quali-Runde Fenerbahce Istanbul zum Rückspiel. Die Grazer müssen ein 0:2 aufholen.

Eine besondere Partie war es für Jürgen Heil. Das Hartberger Urgestein wurde vor der Partie geehrt, lief dann in Sturm-Dress erstmals gegen Hartberg auf. Am Anfang taten er und seine neuen Kollegen sich jedoch schwer, Hartberg hielt gut dagegen. Die Wende brachte erst der Platzverweis von Trainersohn Schopp. Zudem bewies Sturm-Coach Fabio Ingolitsch ein goldenes Händchen. Die Wechselspieler Weiper und Seidl sollten am Ende den Unterschied ausmachen.

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