Sport-News

Wegen eines Fehlers auf der FIFA-Website haben Dutzende Fans kostenlose Tickets für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko erhalten. 

Der Weltverband hat die Käufer inzwischen aber aufgefordert, den korrekten Betrag für die Karten zu bezahlen. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte die FIFA knapp eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel. Der Verband bedauerte den Fehler sowie etwaige dadurch entstandene Unannehmlichkeiten.

Rund 60 Fans hätten am Mittwoch "eine Mitteilung zu Tickets erhalten, die aufgrund eines früheren Zahlungsproblems während des Bestellvorgangs kostenlos zugeteilt worden waren", erklärte die FIFA. "Die von diesen Fans angeforderten Tickets bleiben reserviert, und die betroffenen Fans wurden aufgefordert, die Zahlung des korrekten Betrags vorzunehmen." 

Sky News hatte zuvor von der Ticket-Panne berichtet. 

Die WM beginnt am kommenden Donnerstag mit der Partie zwischen Mexiko und Südafrika im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt.

Es wird in der Tat zu einem der größten Comebacks in der Tennis-Geschichte kommen: Wenige Tage nach der Ankündigung ihres Comebacks bereitet sich Serena Williams im Londoner Queen's Club auf ihr erstes Turnier seit knapp vier Jahren vor. 

Die 44-Jährige, die ihre Karriere ursprünglich nach den US Open 2022 beendet hatte, sich aber derzeit in absoluter Topform befindet, wird in Englands Hauptstadt im Doppel an der Seite der Kanadierin Victoria Mboko an den Start gehen.

Fantastico! Mehr ist über Italiens Tennis nicht zu sagen. Da scheitert der Weltranglisten-Erste Jannik Sinner schon bald, da hatte die Nummer zwei des Landes Lorenzo Musetti schon aufgrund einer Verletzung gar nicht die Reise zu den French Open antreten können - und am Sonntag steht dennoch ein Landsmann im Endspiel des größten Sandplatz-Turniers der Welt. 

Entweder Flavio Cobolli und Matteo Arnaldi, die sich am Freitagabend im Semifinale gegenüberstehen. Arnaldi eliminierte übrigens im Viertelfinale mit Routinier Matteo Berrettini einen weiteren Italiener. 

Nachdem der Verband praktisch kaputt war, kam 2001 die große Reform, quasi die Geburtsstunde des Aufstiegs. So wurden die Talentförderung, die Trainerausbildung und die Stärkung der Leistungszentren vorangetrieben - und vor allem Ausbau der Turnierlandschaft. "Die Italiener können fast jede Woche daheim ein Challenger spielen. Ersparen sich so unter anderem hohe Reisekosten", sagt Florian Leitgeb, der Österreichs einzige Challenger-Turniere (Mauthausen, Tulln) organisiert. Zudem gibt es viel mehr Jugendturniere. 

Popstar Shakira wird bei der Eröffnungsfeier der WM am 11. Juni in Mexiko-Stadt den offiziellen Song "Dai Dai" erstmals live aufführen. Das kündigte der Weltverband FIFA an – eine Woche vor dem Start des Turniers. Gemeinsam mit Co-Sänger Burna Boy wird die Kolumbianerin vor den Fans im Aztekenstadion der mexikanischen Hauptstadt auftreten.

"Der mit Spannung erwartete Auftritt wird auf ein unvergessliches Eröffnungsspiel einstimmen, das Fans aus aller Welt zu einem Fest des Fußballs, der Musik und der Kultur zusammenbringt", hieß es in einer FIFA-Mitteilung zur Bekanntgabe des Programms. 

Die Eröffnungsshow der WM soll 90 Minuten vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Mexiko und Südafrika beginnen. Künstler wie Danny Ocean, J Balvin, Lila Downs und Alejandro Fernández werden ebenfalls auftreten.

Beim FIS-Kongress in Belgrad wird es ab Mittwoch heiß hergehen. Skistars von Mikaela Shiffrin bis Marco Odermatt, aber auch viele nationale Verbände, fordern die Abwahl des umstrittenen Präsidenten Johan Eliasch. Auch ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer wünscht sich einen Richtungswechsel.

KURIER: Was wäre ein guter Ausgang in Belgrad?

Christian Scherer: Wenn erstens der Sport im Mittelpunkt steht, zweitens die FIS eine neue Führung findet und drittens alle gemeinsam und vor allem geeint die Herausforderungen in Angriff nehmen.

Und das soll ohne den bisherigen Präsidenten Johan Eliasch passieren?

Ja. Ich will ihm keineswegs das Bemühen absprechen, und ich will ihm auch nicht absprechen, dass er in seiner Amtszeit gute Dinge angestoßen hat. Was aber viele irritiert hat, ist die Art und Weise, wie er den Weltverband geführt hat.

Es wirkte nach außen mitunter nach dem Motto: Der Verband bin ich.

Johan Eliasch war und ist es als Geschäftsmann immer gewohnt gewesen, dass er in seinen Firmen die Richtung vorgibt. Das funktioniert aber in einem Verband nicht. Dort ist es wichtig, die Mitglieder nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen, sondern sie mit ins Boot zu holen und eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. Und das ist ihm nicht gelungen.

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