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Das Schweizer Nationalteam steht zum dritten Mal in Folge im WM-Finale und darf weiter auf den ersten Titel hoffen. Das Gastgeber-Team bezwang am Samstag im Halbfinale in Zürich die Überraschungsmannschaft Norwegen 6:0 (1:0,3:0,2:0). Der WM-Mitfavorit hatte mit dem Außenseiter längere Zeit Probleme, ehe Christoph Bertschy (18.) den Bann brach. Im Endspiel am Sonntag (20.20 Uhr) treffen die Eidgenossen auf den Sieger der Abendpartie (20.00 Uhr) Kanada gegen Finnland.

Norwegen schaffte es lange Zeit, sich mit Härte gegen den spielerisch deutlich besseren Gegner zu wehren. Bertschy bezwang den im WM-Turnier überragenden Keeper Henrik Haukeland und erlöste die Gastgeber in der 18. Minute. Vom Gegentreffer zeigten sich die Norweger durchaus beeindruckt. Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.) und Damien Riat (37.) entschieden bereits im Mitteldrittel die Partie. Nico Hischier (45.) und Theo Rochette (58.) machten den fünften Finaleinzug nach 2013, 2018, 2024 und 2025 perfekt. Bisher verlor die Schweiz allerdings sämtliche Endspiele.

Nun hat auch Lucas Miedler sein erstes Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht. Der KURIER-Kolumnist besiegte in der 2. Runde an der Seite des Tirolers Alexander Erler das US-Duo Benjamin Kittey/Rajeev Ram 7:5, 4:6 und 6:4. Nun warten die topgesetzten Marcel Granollers/Horacio Zeballos (ESP/ARG). 

Das Stamm-Duo des "KURIER Austria Davis Cup Teams", das im September im Wiener Prater am Areal des WAC gegen Belgien um einen Platz im Final 8 in Bologna kämpft, ist in Paris als Nummer 14 gesetzt und spielt seit heuer wieder zusammen. 

Für Miedler ist es das erste Achtelfinale bei einem Major, Erler erreichte im Vorjahr mit dem Deutschen Constantin Frantzen bereits in Wimbledon das Achtelfinale. Bei den Junioren gewann Miedler jedoch schon 2014 die Doppel-Konkurrenz der Australian Open mit dem Australier Bradley Mousley. 

Arne Slot ist nicht mehr Trainer von Liverpool. Die Reds bestätigten am Samstag, dass der Niederländer sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Die Nachfolgersuche läuft.

Slot übernahm im Juli 2024 die Nachfolge von Erfolgstrainer Jürgen Klopp. In der ersten Saison führte er die Reds zur Meisterschaft. Ein Jahr später wurde er mit dem FC Liverpool Fünfter und beendete die Spielzeit ohne Titel.

"Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Veränderungen notwendig sind, damit der Verein sich weiterentwickeln kann. Es muss nochmals betont werden, dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde, ganz im Gegenteil", teilten die Klubeigentümer mit. 

Vielleicht eine Chance für den Oberösterreicher Oliver Glasner, der Crystal Palace nach seinem Titel in der Conference League als Legende verlässt. 

Das Finale der UEFA Champions League wird am Samstag erstmals bereits um 18.00 Uhr angepfiffen (der KURIER berichtet live). Bisher begann das Endspiel traditionell um 21.00 Uhr. Mit der Vorverlegung um drei Stunden will die UEFA das Fanerlebnis verbessern und den Finaltag familienfreundlicher gestalten.

Laut UEFA soll der frühere Anstoß mehrere Vorteile bringen: Fans können nach dem Spiel leichter öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Tagesreisen werden einfacher und die Zuschauer haben auch nach einem möglichen Verlängerungs- oder Elfmeterschießen noch genügend Zeit, den Abend zu genießen. Zudem sollen Gastgeberstädte wirtschaftlich profitieren, wenn sich Fans nach dem Spiel länger in der Stadt aufhalten.

Frankreich oder Spanien. Geht es nach den Trainern der Bundesligisten, so haben diese Nationen die besten Karten für den Gewinn des WM-Titels bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada.

Angeführt von Sturms Vizemeister Fabio Ingolitsch nennen gleich fünf Coaches in einer APA-Umfrage die „Equipe Tricolore“, die 1998 und 2018 Weltmeister war, als Topfavorit. Austrias Stephan Helm gehört einem Trio an, das auf Lamine Yamal und Co. setzt.

„Frankreich hat eine unglaubliche Auswahl an Spielern“, begründete Ingolitsch. Dieser Meinung kann sich Ex-Salzburg-Trainer Daniel Beichler nur anschließen: „Aufgrund des insgesamt wohl besten Kaders denke ich, dass Frankreich das Rennen machen wird.“

Auch der scheidende Ried-Trainer Maximilian Senft, Thomas Silberberger (WAC) und Ognjen Zaric (Altach) geben diesen Tipp ab. Rapids Johannes Hoff Thorup sah „Frankreich und Spanien in einer sehr guten Position“. WSG-Coach Philipp Semlic attestiert Frankreich eine „außergewöhnliche“ Kaderqualität, festlegen will er sich aber nicht. „Durch den neuen Modus und das größere Teilnehmerfeld ist es schwierig, von einem einzigen, klaren Favoriten zu sprechen.“

Das sieht auch Michael Köllner (BW Linz) so. „Es gibt für mich im Gegensatz zu den früheren Weltmeisterschaften keinen Topfavoriten“, sagt der Deutsche. LASK-Meistertrainer Didi Kühbauer tippt auf „eine der großen Nationen. Gönnen würde ich es neben Österreich vor allem den Engländern, da sie schon sehr lange auf einen Titel warten“, ergänzt der Burgenländer. Sein engerer Landsmann Helm sieht wie Manfred Schmid die Spanier vorne. „Spanien wurde zuletzt souverän Europameister und ist für mich auch jetzt der große Favorit“, sagt der Wiener, der Hartberg verlassen hat. Auch Ferdinand Feldhofer glaubt an einen spanischen WM-Triumph: „Sie haben eine gute Mischung aus jungen Stars und erfahrenen Führungsspielern“, meint der GAK-Coach.

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