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Corona-News

Polizei kontrolliert ab Donnerstag 3G-Nachweise + 2.022 Neuinfektionen

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Kevin Kada

09/22/2021, 12:03 PM

  • 2.022 Neuinfektionen in Österreich (mehr)
  • Polizei kontrolliert ab Donnerstag 3G-Nachweise in ganz Österreich (mehr)
  • Bereits sechs Milliarden Impfdosen verimpft (mehr)
  • Infektionszahlen und Intensivbelegung besser als Prognosen (mehr)
  • Keine Corona-Infektionen oder Cluster nach Vienna City Marathon (mehr)
  • Ludwig kĂŒndigt VerschĂ€rfungen fĂŒr Wien ab 1. Oktober an (mehr)
  • Italien will Impfpflicht fĂŒr Gesundheitspersonal verlĂ€ngern (mehr)
  • Sozialpartner erwĂ€gen 3G-Regel am Arbeitsplatz (mehr)

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Live: Die wichtigsten Corona-News im Ticker

  • 10/19/2021, 12:10 PM

    Cluster in NÖ Erstaufnahmestellen stabil

    Die Corona-Cluster in niederösterreichischen Erstaufnahmestellen sind heute stabil gewesen. In Traiskirchen (Bezirk Baden) gab es 46 FĂ€lle (minus eins), in Schwechat 17 (minus zwei), teilte das BĂŒro von GesundheitslandesrĂ€tin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) mit. Aktiv blieben Hotspots im Zusammenhang mit Reisen.

    Der zahlenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸte wurde aus dem Bezirk Horn mit unverĂ€ndert 37 FĂ€llen gemeldet. Als Auslöser gilt hier eine Autobusreise. Im selben Bezirk ist ein zweiter Cluster nach einer Bustour mit nunmehr 14 Infektionen (plus drei) aktiv. 25 (plus eins) bzw. 24 Erkrankte gibt es nach solchen Ausfahrten in den Bezirken Melk und Amstetten. RĂŒcklĂ€ufig bzw. stabil waren Cluster um Reisegruppen in den Bezirken Korneuburg (13 oder minus drei) und Waidhofen a. d. Thaya (unverĂ€ndert 16).

    Im Zusammenhang mit einer Veranstaltung im Bezirk Amstetten wurden am Dienstag 35 nach am Vortag 37 Infektionen verzeichnet. Um einen weiteren Fall auf 34 wuchs der Hotspot in einem Pflegeheim im Bezirk Bruck a. d. Leitha. 19 Erkrankungen bei einem Automobilzulieferer im Bezirk Scheibbs waren um drei mehr als am Montag.
     

  • 10/19/2021, 12:08 PM

    Humor hilft, mit Corona-Stress besser umzugehen

    Man könnte es als eine emotionale Immunisierung bezeichnen - und die sozialen Medien können dabei sogar helfen. Witzige Memes haben offenbar Effekt darauf, dass man den mit der Corona-Pandemie verbundenen Stress besser bewĂ€ltigt. Das legt eine US-Studie ĂŒber die Wirkung dieser lustig beschrifteten Bildchen nahe, die im Fachblatt Psychology of Popular Media veröffentlicht ist.

    Mehr dazu erfahren Sie hier:

  • 10/19/2021, 11:54 AM

    2.590 Neuinfektionen in Österreich

    Von Montag auf Dienstag wurden in Österreich 2.590 neue Corona-Infektionen registriert. Das liegt deutlich ĂŒber dem Sieben-Tages-Schnitt von 2.334.

    Zudem gibt es 16 neue TodesfĂ€lle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden, damit hat die Pandemie bisher 11.196 Todesopfer in Österreich gefordert. Die Zahl der aktiven FĂ€lle liegt bei 23.174. 

    In Österreichs SpitĂ€lern befinden sich aktuell 934 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung, das sind um 20 mehr als am Vortag. 219 Patienten liegen auf einer Intensivstation, hier gab es keine VerĂ€nderung gegenĂŒber dem Vortag.

  • 10/19/2021, 11:43 AM

    Am Donnerstag finden in Wien GesprĂ€che zu Corona-Maßnahmen statt

    In Wien wird am Donnerstag wieder ĂŒber Coronamaßnahmen beraten. BĂŒrgermeister Michael Ludwig (SPÖ) wird erneut sein Fachgremium einberufen, um sich ĂŒber die aktuelle Situation zu informieren. Anschließend wird er berichten, wie Wien nach dem Oktober weiter vorgehen wird. Die aktuelle Verordnung ist nĂ€mlich befristet, sie lĂ€uft mit Monatsende ab.

    Die aktuellen Wiener Regeln haben vor allem Nachteile fĂŒr Ungeimpfte gebracht. So sind Tests an manchen Orten als Nachweis nicht mehr gĂŒltig, Zutritt haben nur mehr Geimpfte oder Genesene ("2G-Regel"). Das gilt in der Nachtgastronomie und bei Veranstaltungen ĂŒber 500 Personen. Außerdem wurde aus 3G großteils 2,5G.

  • 10/19/2021, 10:52 AM

    NÖ LandesrĂ€tin Königsberger-Ludwig positiv getestet

    Die niederösterreichische GesundheitslandesrĂ€tin Ulrike Königsberger-Ludwig ist Corona-positiv. Die zweifach geimpfte SPÖ-Politikerin habe seit Montag grippeĂ€hnliche Symptome mit Fieber, teilte ihr Sprecher Anton Heinzl am Dienstag mit. Sie sei zu Wochenbeginn nicht mehr ins BĂŒro gekommen. Der Verlauf der Erkrankung bei Königsberger-Ludwig sei milde.

    Das Contact Tracing laufe ebenso wie die Suche nach der Infektionsquelle, sagte der Sprecher. Wo sich Königsberger-Ludwig infiziert hat, sei noch unklar. Die LandesrĂ€tin ist in hĂ€uslicher QuarantĂ€ne. Ihre Vertretung hat LHStv. Franz Schnabl (SPÖ) ĂŒbernommen.
     

  • 10/19/2021, 10:47 AM

    3-G-Pflicht am Arbeitsplatz auf den letzten Metern

    Seit 15. Oktober gilt in Italien eine 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz. Wer fĂŒnf Tage lang ohne negativen Corona-Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis in die Arbeit kommt, wird ohne Entgeltfortzahlung suspendiert. Teile der Bevölkerung reagierten mit heftigen Demonstrationen, gleichzeitig stieg die Impfbereitschaft.

  • 10/19/2021, 10:36 AM

    SeitwÀrts in die nÀchste Welle

    Eine Woche vor den Herbstferien ist die Corona-Situation in Österreich verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ruhig. Und es ist das eingetreten, was die Regierung (noch unter Kanzler Sebastian Kurz) fĂŒr diesen Herbst vorhergesagt hatte: Die Zahl der Neuinfektionen ist zwar auf ein Niveau gestiegen, das wir vor einem Jahr noch als brandgefĂ€hrlich betrachtet hĂ€tten, angesichts der Impfungen aber nur zu einer ĂŒberschaubaren Belastung der Intensivstationen fĂŒhrt.

    Zu Wochenbeginn wurden 1.897 neue Infektionen gemeldet. FĂŒr einen Sonntag eigentlich ein sehr hoher Wert. Die Zahl der durch Corona-Patienten belegten Intensivbetten ist jedoch nur um zwei auf 219 gestiegen. Damit liegt man von jenem Wert, der Stufe 2 auslösen wĂŒrde noch deutlich entfernt. Ab einer Belegung von 300 Intensivbetten gilt dann die 2-G-Regel in der Nachtgastronomie sowie bei Veranstaltungen ab 500 Personen ohne zugewiesene SitzplĂ€tze.

    Aber was ist in den kommenden Wochen zu erwarten? 

  • 10/19/2021, 10:13 AM

    NatĂŒrliche ImmunitĂ€t durch Gen-Mutationen ist möglich

    Die Suche nach genetischen VerĂ€nderungen mit einer Schutzfunktion gegen Krankheiten ist auch bei der Entwicklung von neuen TherapieansĂ€tzen gegen Covid-19 ein großes Thema. Das weltweit grĂ¶ĂŸte Covid-Forschungskonsortium, der "COVID human genetic effort" (COVIDhge), ist Genen auf der Spur, die eine natĂŒrliche ImmunitĂ€t gegen das SARS-CoV-2 Virus bedingen könnten.

    Der Tiroler Lungenfacharzt Ivan Tancevski ist Teil des Verbundes aus 120 Wissenschaftern in aller Welt und fĂŒhrt auch an der MedUni Innsbruck eigene Studien dazu durch. Nun zielen die Forschenden auf die Entwicklung einer Therapie zur Behandlung Infizierter ab, fĂŒhrte Tancevski im APA-GesprĂ€ch aus.

    "Genetische Veranlagungen können einen gewissen Schutz vor Infektionskrankheiten hervorrufen", erklĂ€rte Tancevski, der an der von GĂŒnter Weiss geleiteten UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Innere Medizin II tĂ€tig ist. So schĂŒtze etwa eine Mutation in der Struktur von roten Blutkörperchen - die zur sogenannten SichelzellenanĂ€mie fĂŒhrt - vor Malaria Tropica, der schwerwiegendsten Form von Malaria. Eine genetisch bedingte Resistenz wurde auch bei HIV gefunden. Hier wurde bereits eine Therapie entwickelt, die auf diesen Erkenntnissen fußt, berichtete Tancevski.

  • 10/19/2021, 10:11 AM

    SĂ€ngerin Patricia Kelly erneut mit Corona im Krankenhaus

    Obwohl sie nach eigenen Worten bereits eine Infektion ĂŒberstanden hat und geimpft wurde, ist SĂ€ngerin Patricia Kelly (51) erneut am Coronavirus erkrankt. "Patricia (...) hat sich (trotz abgeschlossener Impfung) mit dem Coronavirus angesteckt und liegt derzeit im Krankenhaus", teilte ihr Team am Montagabend auf Instagram mit. "Wir hoffen, dass sie es bald verlassen kann und es ihr wieder besser geht."

    Ein dazu gepostetes Foto zeigt eine Hand, die auf einem Nachttisch neben einem Krankenhausbett liegt. "Bitte macht euch nicht zu viele Sorgen", heißt es weiter in dem Posting. "Wir sind zuversichtlich, dass Patricia sehr bald wieder auf den Beinen ist." Die Kelly-Family-Musikerin hatte bereits im Dezember 2020 bekannt gegeben, dass sie nach starken Schmerzen im Krankenhaus positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

    Ein Konzert, das am 25. Oktober in Hannover stattfinden sollte, wurde abgesagt. Möglicherweise mĂŒssten noch weitere Termine der "One More Year"-Tour verlegt werden, hieß es. Wegen einer Fuß-Operation hatte die SĂ€ngerin erst vergangene Woche einzelne Auftritte verschoben.

  • 10/19/2021, 07:38 AM

    Neuseeland meldet Corona-Rekord: 94 Neuinfektionen

    Es klingt - selbst angesichts der aktuellen Zahlen in Österreich - ein bisschen nach Hohn. Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland hat am Dienstag so viele Neuinfektionen gemeldet wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Es waren 94 FĂ€lle bei fĂŒnf Millionen Einwohnern. Der bisherige Rekord lag bei 89 neuen FĂ€llen innerhalb eines Tages und wurde im April 2020 verzeichnet.

  • 10/19/2021, 06:27 AM

    "Epidemische Lage" beenden: Spahn will Ende der Corona-Ausnahmesituation

    Die bundesweite Corona-Ausnahmesituation soll nach Ansicht des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn nicht verlĂ€ngert werden. Der CDU-Politiker plĂ€dierte am Montag in der Gesundheitsministerkonferenz nach Informationen aus Teilnehmerkreisen dafĂŒr, die epidemische Lage von nationaler Tragweite in Deutschland am 25. November auslaufen zu lassen. UnterstĂŒtzung erhielt er von der Krankenhausgesellschaft, die keine Bedenken gegen ein Auslaufen der "epidemischen Lage" hĂ€tte.

    Im MĂ€rz 2020 hatte der Bundestag wegen der Ausbreitung des Coronavirus erstmals die epidemische Lage fĂŒr ganz Deutschland festgestellt. Sie wurde danach immer wieder verlĂ€ngert. Damit kann die Bundesregierung Verordnungen erlassen, die dann fĂŒr die LĂ€nder Grundlage fĂŒr Corona-BeschrĂ€nkungen bilden.

  • 10/19/2021, 06:26 AM

    Corona: Lettlands Regierung plant erneuten Lockdown

    Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen in Lettland plant die Regierung in Riga einen neuerlichen Lockdown. Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, soll vom 21. Oktober bis 15. November das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land zurĂŒckgefahren werden. Dies kĂŒndigte MinisterprĂ€sident Krisjanis Karins am Montagabend nach einer mehrstĂŒndigen Sitzung des Corona-Krisenstabs an. Die Regierung muss dem Vorhaben am Mittwoch noch zustimmen.

    Alle GeschĂ€fte und Dienstleister - außer LĂ€den fĂŒr den tĂ€glichen Bedarf - sollen dicht machen, der Schulbetrieb grĂ¶ĂŸtenteils auf Fernunterricht umgestellt werden. Auch sollen die BĂŒrger einer Mitteilung der Staatskanzlei zufolge ihre Wohnung von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen dĂŒrfen.

    Mehr dazu lesen Sie hier.

  • 10/19/2021, 05:58 AM

    3G-Regel am Arbeitsplatz mangels Gesetz verzögert

    Guten Morgen an Tag 602 seit dem ersten Corona-Fall in Österreich und man möchte meinen, dass sich bei den Verordnungen zur BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie inzwischen so etwas wie gut geĂŒbte Praxis hĂ€tte einschleichen können. Die einzige Konstante nach mehr als 600 Tagen ist und bleibt jedoch der Zeitpunkt, an dem die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden: Am allerletzten DrĂŒcker - oder sogar verspĂ€tet. Diesmal davon betroffen: die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Eigentlich hĂ€tte diese bereits ab dem 15. Oktober gelten sollen.  

    Im Nationalrat beschlossen wurde die dafĂŒr notwendige Änderung im aktuellen Covid-Maßnahmengesetz vorigen Mittwoch, der Bundesrat stimmt frĂŒhestens am Donnerstag (21.10.) zu.

    Laut dem an den GesprĂ€chen beteiligten AK-Juristen Philipp Brokes hat das Gesundheitsministerium zu spĂ€t bemerkt, dass das aktuell geltende Gesetz die 3G-Regel nicht flĂ€chendeckend erlaubt, sondern nur wenn ein "erhebliches Infektionsrisiko" droht. Eine darĂŒber hinausgehende GesetzesĂ€nderung wurde erst vorigen Mittwoch im Nationalrat beschlossen und muss noch vom Bundesrat bestĂ€tigt werden, wo die Opposition derzeit noch die Mehrheit hat. Sollte sie das Covid-Maßnahmengesetz dort blockieren, könnte 3G am Arbeitsplatz erst Mitte Dezember eingefĂŒhrt werden.

    Ein Anfang Oktober bekannt gewordener Verordnungsentwurf hatte 3G - also geimpft, genesen oder getestet - fĂŒr alle Arbeitnehmer vorgesehen, die Kontakt mit Kunden oder Kollegen haben. Den Nachweis mĂŒssten Arbeitnehmer am Arbeitsplatz immer dabei haben. Bei direktem Kundenkontakt gelte - mit Ausnahmen wie der Gastronomie oder SportstĂ€tten - außerdem Maskenpflicht, wenn das Infektionsrisiko nicht durch andere Schutzmaßnahmen minimiert werde.

    EingefĂŒhrt wurde die 3G-Regel allerdings bis dato nicht. Das Gesundheitsministerium meinte zuletzt, bei dem medial bekannt gewordenen Papier habe es sich lediglich um eine Arbeitsunterlage gehandelt. In der "ZiB2" dementierte das Ministerium zwar, die fehlende Gesetzesgrundlage ĂŒbersehen zu haben. Gleichzeitig wurde aber bestĂ€tigt, dass die Grundlage fĂŒr 3G am Arbeitsplatz erst mit dem neuen Covid-Maßnahmengesetz am Mittwoch geschaffen wurde. Von der Zustimmung des Bundesrats geht das Gesundheitsministerium demnach aus.
     

  • 10/18/2021, 11:11 PM

    Lettland plant neuerlichen Lockdown

    Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen in Lettland plant die Regierung in Riga einen neuerlichen Lockdown. Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, soll vom 21. Oktober bis 15. November das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land zurĂŒckgefahren werden. Dies kĂŒndigte MinisterprĂ€sident Krisjanis Karins am Montagabend nach einer mehrstĂŒndigen Sitzung des Corona-Krisenstabs an. Die Regierung muss dem Vorhaben am Mittwoch noch zustimmen.

    Alle GeschĂ€fte und Dienstleister - außer LĂ€den fĂŒr den tĂ€glichen Bedarf - sollen dicht machen, der Schulbetrieb grĂ¶ĂŸtenteils auf Fernunterricht umgestellt werden. Auch sollen die BĂŒrger einer Mitteilung der Staatskanzlei zufolge ihre Wohnung von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen dĂŒrfen.

  • 10/18/2021, 08:43 PM

    Sputnik V in SĂŒdafrika nicht zugelassen

    Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V wird vorerst nicht in SĂŒdafrika zum Einsatz kommen. Die medizinische Zulassungsbehörde (Sahpra) begrĂŒndete ihre Entscheidung am Montag mit einem möglicherweise höheren HIV-Infektionsrisiko fĂŒr mĂ€nnliche Sputnik-Geimpfte und verwies auf die hohe HIV-PrĂ€valenz in SĂŒdafrika. Das Unternehmen hinter Sputnik V habe die Sicherheit seines Mittels in einer Bevölkerung mit vielen HIV-positiven Menschen bisher nicht dargelegt, so die Behörde.

  • 10/18/2021, 06:07 PM

    EMA prĂŒft Zulassung des Pfizer-Impfstoffes fĂŒr Kinder

    Die EuropĂ€ische Arzneimittelbehörde EMA prĂŒft nun auch die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Biontech und Pfizer fĂŒr Kinder im Alter von fĂŒnf bis elf Jahren. Das teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Die Hersteller hatten bereits in der vergangenen Woche angekĂŒndigt, entsprechende Daten zu den klinischen Untersuchungen an die EMA zu schicken.

    Die Studien zeigen nach Angaben von Biontech und Pfizer, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen bekamen die Kinder dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis. Der Impfstoff Cominarty ist zur Zeit in der EU nur fĂŒr Menschen ab zwölf Jahre zugelassen.

  • 10/18/2021, 05:40 PM

    Dieser Bezirk hat mit ĂŒber 500 aktuell die höchste Inzidenz in Österreich

    Der Bezirk Melk in Niederösterreich steht derzeit unter Beobachtung. Der Grund: Mit einer Inzidenz von 500,8 FĂ€llen pro 100.000 Einwohner hat die Region den höchsten Inzidenzwert in Österreich, derzeit sind etwa 460 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 

    Mehr dazu hier: 

  • 10/18/2021, 03:37 PM

    Wien wertet strengere Maßnahmen als Erfolg

    In Wien gelten seit 15. September strengere Coronabestimmungen als im Rest des Landes. Im Rathaus wertet man die Maßnahmen als Erfolg - mit Verweis auf die aktuellen Statistiken. Die Zukunft der Bestimmungen ist noch offen. Die derzeit gĂŒltige Verordnung lĂ€uft nĂ€mlich mit Monatsende ab.
    Diese hat vor allem Nachteile fĂŒr Ungeimpfte gebracht. So sind Tests an manchen Orten als Nachweis nicht mehr gĂŒltig, Zutritt haben nur mehr Geimpfte oder Genesene („2G-Regel“). Das gilt in der Nachtgastronomie und bei Veranstaltungen ĂŒber 500 Personen. Außerdem wurde aus 3G großteils 2,5G. Das bedeutet, dass an Orten, wo auch getestete Personen Zutritt haben, diese einen PCR-Test vorweisen mĂŒssen.

    Ein Antigentest wird nicht mehr akzeptiert. Das gilt fĂŒr Personen ab zwölf Jahren in der Gastronomie und Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistungen, bei kleineren Veranstaltungen, in Kinos und Theatern mit weniger als 500 PlĂ€tzen sowie fĂŒr den Besuch von SpitĂ€lern und Pflegeeinrichtungen. Auch im Einzelhandel ist Wien aktuell strenger: Dort setzt man ausschließlich auf FFP2-Masken. Ein Mund-Nasen-Schutz reicht in den GeschĂ€ften nicht mehr aus.

    In Sachen Sieben-Tages-Inzidenz liegt Wien inzwischen mit 136,3 (Stand 18. Oktober, 14.00 Uhr, Anm.) auf 100.000 Einwohner unter dem bundesweiten Schnitt (172). Nur Tirol, das Burgenland und Vorarlberg hĂ€tten noch niedrigere Werte, wurde im BĂŒro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Montag betont. Seit VerhĂ€ngung der aktuell gĂŒltigen Maßnahmen sei die Inzidenz um fast 40 Prozent zurĂŒckgegangen.

  • 10/18/2021, 03:27 PM

    AusfahrtsbeschrĂ€nkungen nun auch fĂŒr dritte Salzburger Gemeinde

    Das Land Salzburg hat wegen der hohen Zahl an Corona-Infizierten am Montag fĂŒr zwei weitere Gemeinden im Bezirk Hallein (Tennengau) AusreisebeschrĂ€nkungen verhĂ€ngt. Betroffen sind Annaberg-Lungötz mit rund 2.230 Einwohnern und Adnet mit rund 3.675 Einwohnern. Die Maßnahme in den beiden Gemeinden gilt ab 20. Oktober vorerst bis zum 3. November. Eine Ausfahrt ist fĂŒr Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete möglich. Die Polizei wird die AusfahrtsbeschrĂ€nkungen kontrollieren.

    Mehr dazu hier: 

  • 10/18/2021, 03:26 PM

    Papst urgiert gerechte Verteilung der Impfstoffe

    Der Papst hat am Montag zu einem ganzheitlichen Ansatz im Gesundheitswesen aufgerufen. Bei einer Audienz fĂŒr Vertreter der römischen UniversitĂ€t Campus Bio-Medico" erneuerte Franziskus zugleich seine Forderung nach einer globalen Impfstrategie, die arme LĂ€nder einbezieht.

    "Es ist dringend notwendig, den LĂ€ndern zu helfen, die weniger davon haben, aber dies muss mit weitsichtigen PlĂ€nen geschehen und darf nicht nur von der Eile der reichen Nationen motiviert sein, sicherer zu werden. Heilmittel mĂŒssen mit WĂŒrde verteilt werden, nicht als Almosen", so der Papst. Der Vatikan hatte im Zuge der Corona-Pandemie mehrfach auch zu einer Aufhebung von Impfpatenten und zu einer Förderung der Impfproduktion in Ă€rmeren LĂ€ndern aufgerufen. Wissenschaft und Pflege gehören zusammen, so Franziskus. "Nur zusammen machen sie die Medizin zu einer Kunst, die Kopf und Herz, Wissen und MitgefĂŒhl, ProfessionalitĂ€t und Mitleid, Kompetenz und Empathie verbindet".

    Das katholische Gesundheitswesen habe hier die Aufgabe, "mit Fakten zu bezeugen, dass es kein Leben gibt, das unwĂŒrdig ist oder weggeworfen werden muss, weil es nicht dem Kriterium des Profits oder den Forderungen des Profits entspricht". "Wir erleben eine echte Kultur des Wegwerfens; das ist die Luft, die wir atmen, und wir mĂŒssen gegen diese Kultur des Wegwerfens vorgehen", so der Papst, der regelmĂ€ĂŸig an die Sorge um Ă€ltere Menschen und den Schutz des ungeborenen Lebens mahnt.

Aktuelle Zahlen aus Österreich

  • 728.696 bestĂ€tigte FĂ€lle, 21.994 aktiv Infizierte (Stand 22.09.2021, 10:30 Uhr)
  • 695.769 Genesene, 10.933 TodesfĂ€lle (Stand 22.09.2021, 10:30 Uhr)

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  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur fĂŒr Gesundheit und ErnĂ€hrungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur VerfĂŒgung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

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