Sport-News

Früher war die Formel 1 lebensgefährlich. In den 60er-Jahren verunglückten zehn Fahrer tödlich, in den 70er-Jahren neun. In anderen Rennklassen waren die Opferzahlen zum Teil noch höher.

Besonders gefährlich war der Kurs im belgischen Spa-Francorchamps. Die Rennstrecke war ursprünglich 14 Kilometer lang und führte großteils über öffentliche Landstraßen. Auch das oft regnerische Wetter in den Ardennen machte es tricky: Nicht selten war die Fahrbahn beim Start trocken, während es auf anderen Streckenabschnitten schüttete.

In der WM-Qualifikation kann Österreich auf den dritten Gruppenrang klettern. Die ÖFB-Frauen besiegten die Sloweninnen, gegen die sie im März unglücklich verloren hatten, mit 1:0. 3.350 Zuschauerinnen und Zuschauer waren zum ersten Match des österreichischen Nationalteams am Wiener Sport Club Platz gekommen und feuerten das Team an, bei dem erstmals Lars Söndergaard als Teamchef an der Seitenlinie stand.

Mehr Chancen hat sich der Däne in seinem ersten Spiel als ÖFB-Teamchef gewünscht und mehr Kompaktheit. Mehr Chancen hat es gegen Slowenien schließlich auch gegeben, etwa gleich in der 4. und 5. Minute durch Chiara D’Angelo, von Sophie Hillebrand (20.), oder mehrere Ecken in der Schlussphase der ersten Hälfte. 

Durch Missverständnisse in der Offensive wurden die Chancen aber teils leichtfertig hergeschenkt. Die gewünschte Kompaktheit ließ das Team zunächst manchmal vermissen. Vor allem die stärkere Besetzung des Angriffsdrittels durch die österreichischen Offensive war zu bemerken, auch wenn sie sich zunächst nicht in Zählbarem niederschlug.

Auf der anderen Seite kamen auch die Sloweninnen immer wieder zu Chancen. Viel lief dabei über die frühere SKN-Kapitänin Mateja Zver im Zentrum. Aber Mariella El Sherif, die mit einem verletzten Finger spielte, konnte sich stark in Szene setzen und strahlte viel Sicherheit aus.

Naschenweng trifft zum 1:0

Die Befreiung kam nach Start der 2. Hälfte, in die die Österreicherinnen mit mehr Druck gegangen sind. Nach einer Flanke von D’Angelo kam Julia Hickelsberger-Füller vor dem Tor gerade noch an den Ball, doch Torfrau Zala Mersnik klärte mit – zunächst – viel Glück. Eileen Campbell störte die Abwehr beim Klären und so kam Katharina Naschenweng am Fünfmeterraum zum Ball und traf eiskalt ins Netz – 1:0. (55.).

40 Mal ist nichts passiert. Doch die Mission 41 wurde  immer greifbarer. Schon vor Wochen, als Carlos Alcaraz verletzungsbedingt absagte, sicher aber als  Jannik Sinner in der 2. Runde aus den French Open im wahrsten Sinne des Wortes wegbrach.
Ein Sieg fehlt Alexander Zverev noch zum  großen Coup. Im 41. Grand-Slam-Turnier und nach drei vergeblichen Finalversuchen steht der Deutsche doch noch vor der Realisierung seines Traums. 

Der 29-Jährige schlug den um neun Jahre jüngeren Tschechen Jakub Mensik,der sein erstes Halbfinale auf Grand-Slam-Niveau spielte, nach rund drei Stunden mit 7.5, 6:2, 3:6 und 6:3. 

Im ersten Satz lief das Werk noch nicht ganz rund, zumindest zeigte sich Zverev bei drei Breakbällen cool wie  sein Kontrahent in den vergangenen Partien und nützte wiederum bei 5:5 seinen ersten Breakball. Danach spielte der 24-fache Turniersieger mit großer Spielfreude auf, Mensik fand vor allem gegen die vielleicht beste Rückhand der Tour kaum noch ein Gegenmittel. 

Auch wenn die Fans  den 20-jährigen  Außenseiter anfeuerten – weil sie mehr noch vom Halbfinale sehen wollten – behielt  Im dritten Satz wirkte Mensik leicht angeschlagen, ließ sich behandeln und spielte vor den jubelnden Fans, die mehr sehen wollten, wie ausgewechselt. Der Tscheche vertraute nun mehr seinen Stärken. 

Wegen eines Fehlers auf der FIFA-Website haben Dutzende Fans kostenlose Tickets für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko erhalten. 

Der Weltverband hat die Käufer inzwischen aber aufgefordert, den korrekten Betrag für die Karten zu bezahlen. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte die FIFA knapp eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel. Der Verband bedauerte den Fehler sowie etwaige dadurch entstandene Unannehmlichkeiten.

Rund 60 Fans hätten am Mittwoch "eine Mitteilung zu Tickets erhalten, die aufgrund eines früheren Zahlungsproblems während des Bestellvorgangs kostenlos zugeteilt worden waren", erklärte die FIFA. "Die von diesen Fans angeforderten Tickets bleiben reserviert, und die betroffenen Fans wurden aufgefordert, die Zahlung des korrekten Betrags vorzunehmen." 

Sky News hatte zuvor von der Ticket-Panne berichtet. 

Die WM beginnt am kommenden Donnerstag mit der Partie zwischen Mexiko und Südafrika im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt.

Laut einem Bericht der italienischen Sportzeitschrift Gazzetta dello Sport spitzt sich die Personalsuche beim Mailänder Traditionsverein AC Milan zu: Die Rossoneri wollen ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick verpflichten. Dem Bericht zufolge soll der 65-Jährige interessiert sein und dem Klub aber eine klare Frist und Bedingungen gesetzt haben. 

Ralf Rangnick ist mit dem ÖFB-Team in die USA gereist. Laut Bericht habe er dies getan, ohne seine Zukunft geklärt zu haben. Der ÖFB hat eine unmissverständliche Botschaft übermittelt: Man möchte den Vertrag noch vor Beginn der Weltmeisterschaft verlängern. In der Pause des Frauen-WM-Qualifikationsspiels gegen Slowenien, wiederholte ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll: „Wir hatten viele Gespräche und wollen bis zur EM an ihm festhalten. Er kennt unsere Möglichkeiten. Jetzt liegt es an ihm, eine Entscheidung zu treffen.“ Rangnick hat stets betont, dass der ÖFB sein einziger Ansprechpartner ist. 

Laut Gazzetta soll Rangnick dem Traditionsklub aus Mailand aber Bedingungen und eine Deadline gesetzt haben: Bis Anfang kommender Woche wolle er wissen, ob seine Bedingungen erfüllt werden können oder nicht.

Kern seiner Forderungen soll demnach eine klare sportliche Struktur mit vertrauten Wegbegleitern sein. Darunter Johannes Spors, aktuell beim FC Southampton und Christopher Vivell, derzeit bei Manchester United. Milan-Eigentümer Gerry Cardinale soll laut Gazzetta nun abwägen, ob er diesen Weg gehen will.

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