Sport-News

Es ist wieder soweit: Im Wiener Hotel Marriott geht am Sonntag ab 21 Uhr die 30. Super Bowl Party über die Bühne. Die exklusivste und prominenteste in Europa. "Wir erwarten wieder rund 1.500 Fans", freut sich Organisator und Vikings-Vorstand Alfred Neugebauer, der das Riesenfest für Football-Fans bereits zum 28. Mal veranstaltet. 

Los geht es am 00.30 Uhr, wenn in Santa Clara in Kalifornien die Seattle Seahawks gegen die New England Patriots um den Super Bowl fighten. Im Marriott kann man zwischen dem Original-Kommentar und den Ausführungen den überaus eingespielten Duo Michael Eschlböck/Walter Reiterer wählen. Doch, wer holt sich den Super Bowl? Defense-Back Philipp Pennekamp ist sich sicher, "dass die Seahawks das machen." 

Was es noch zu wissen gibt und wie Pennekamp in die NFL kommen will und durchaus kann, sehen Sie im TV-Video. 

Die Salzburgerin Teresa Stadlober belegte beim Olympia-Skiathlon über 20 km den neunten Rang. Die von einer Verkühlung im Vorfeld beeinträchtigte Bronzemedaillengewinnerin von 2022 hatte am Samstag eine Minute Rückstand auf die Podestplätze. Schweden bejubelte zum Auftakt der Langlaufbewerbe in Tesero bei frühlingshaften Bedingungen mit Frida Karlsson und Ebba Andersson einen Doppelsieg. Bronze ging an die Norwegerin Heidi Weng. 

Stadlober, die ihre Erkältung vor dem Saisonhöhepunkt als „Worst Case“ bezeichnet hatte, war auf ihrer Lieblingsstrecke im Fleimstal von Beginn an im Hintertreffen. Den Skiwechsel nach zehn Klassik-Kilometern passierte sie mit eineinhalb Minuten Rückstand an der 15. Stelle. 

Aufholjagd von Stadlober

Auf dem Skatingteil machte die im Jänner mehrmals auf das Weltcup-Podest gekommene Salzburgerin mit der fünftbesten Zeit noch sechs Positionen gut. Im Ziel lag sie 2:26,4 Minuten hinter Karlsson bzw. fast genau eine Minute hinter Weng. Ihren zweiten Einsatz wird die 33-Jährige kommenden Donnerstag über 10 km Skating absolvieren. "Die Form stimmt", sagt Stadlober. 

Weltmeister Franjo von Allmen ist nun auch Olympiasieger in der Abfahrt. Der 24-Jährige Schweizer gewann die spektakuläre Abfahrt in Bormio mit einer überragenden Fahrt vor zwei Italienern. Rang zwei ging an Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni, Dritter wurde Lokalmatador Dominik Paris

Der beste Skifahrer der Gegenwart Marco Odermatt wurde Vierter und fuhr damit ebenso an den Medaillen vorbei wie die Österreicher. Vincent Kriechmayr wurde mit 0,77 Sekunden Rückstand Sechster. Auf Bronze fehlten dem Oberösterreicher 27 Hundertstel. Daniel Hemetsberger kam auf Platz sieben (+0,97). Raphael Haaser (+1,89) schaffte es ebensowenig in die Top Ten wie Stefan Babinsky (+3,12). 

Der Höhepunkt der Spiele gleich zu Beginn

Die Abfahrt der Männer ist bei Winterspielen ist so etwas wie das Finale im 100-Meter-Lauf bei Sommerspielen. Die erste Medaillenentscheidung bei diesen Spielen war gleich die (aus österreichischer Sicht) wichtigste. 

Die legendäre Pista Stelvio präsentierte sich in einem hervorragendem Zustand bei Prachtwetter in Bormio. "Da oben geht es zur Sache, ein Wahnsinn!", stöhnte bereits ORF-Kameraläufer Joachim Puchner während seiner Fahrt auf der technisch ernom herausfordernden Piste. "Der Sieg geht hier an einen Mutigen und Verrückten."

Hemetsberger noch mit geschwollenem Auge

Gleich mit Startnummer 1 wurde Daniel Hemetsberger aus dem Starthaus gebrüllt. Ein gutes Omen? 1992 holte Patrick Ortlieb ebenfalls mit Nummer 1 olympisches Gold. Nach seinem Sturz im Training sah Hemetsberger aus wie ein Boxer. Ein Boxer, der den Kampf verloren hat. Gebrochen die Nase, blau das Auge. Doch nichts ist sprichwörtlich gefährlicher als ein angeschlagener Boxer. Hemetsberger fuhr aggressiv und beherzt. Mit 1:52,58 legte er die erste Zeit vor. "Man muss realistisch sein. Nach dem, was passiert ist, muss ich froh sein, dass ich fahren konnte", sagte Hemetsberger. "Die Augen waren noch ein bisschen zugeschwollen, ich habe alles probiert, es war leider zu wenig."

Erst der erste Schweizer Alexis Monney verdrängte Hemetsberger vom Sitzplatz des Führenden. Danach war Marco Odermatt noch fünf Hundertstel schneller. Doch dann kam Franjo von Allmen. Der 24-jährige Weltmeister in der Abfahrt fuhr furios, 149 km/h zeigte die Geschwindigkeitsmessung, 53 Meter weit ging der Sprung. Mit 1:51,61 zertrümmerte er die Zeit von Odermatt.

Kriechmayr gut, aber nicht gut genug

Vincent Kriechmayr konnte im oberen Streckenteil mit von Allmen mithalten. Unten verlor er Zeit und im Ziel sah er jene Zahl aufleuchten, die man keinesfalls sehen will: 4! "Bis auf ein paar Kleinigkeiten war es okay, aber in der Traverse habe ich viel Zeit verloren", sagte Kriechmayr. "Schade, ich habe mir mehr vorgenommen. Schlussendlich war das zu wenig."

Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni kam bis auf zwei Zehntelsekunden an Von Allmen heran. Dann schob Dominik Paris, der schon sechs Weltcuprennen in Bormio gewonnen hatte, Marco Odermatt vom Podest.

Mit einem unerwarteten 2:0-Erfolg in Salzburg hat die Austria einen Traumstart ins Frühjahr hingelegt. Trainer Stephan Helm hat seinem Team den „Boss Mode“ eingeimpft - eine Denkweise, die darauf abzielt, die volle Kontrolle über das eigene Handeln zu übernehmen und Ablenkungen zu minimieren. Die Folge war der erste Austria-Sieg in Salzburg seit mehr als elf Jahren.

Der Tabellenführer hingegen haderte mit seinem Liga-Auftakt. Nach den jüngsten Leistungen der Salzburger (3:1 gegen Basel, 2:3 gegen Aston Villa in der Europa League sowie einem 1:0 gegen den WAC im Cup) waren die Erwartungen groß. 

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