Sport-News

Italiens Verbandschef Giovanni Malagò hat das Interesse an und die Gespräche mit Star-Trainer Pep Guardiola für eine Nachfolge von Gennaro Gattuso bekräftigt.

Eine mögliche Verpflichtung des Spaniers als Nationaltrainer Italiens könnte allerdings bedeuten, dass der Verband budgettechnisch eine große Ausnahme machen müsste - dazu aber offenbar bereit ist. Guardiola hat erst vor wenigen Wochen sein Engagement bei Manchester City beendet und wollte eigentlich eine Pause einlegen.

Maldini in Barcelona

Die Aussicht auf die EM 2028 in Großbritannien sowie die WM 2030 unter anderem in seiner Heimat Spanien könnten Guardiola reizen. „Das ist noch nicht sicher, aber ich glaube, es war richtig und wichtig, den Dialog zu eröffnen und ihn aufrechtzuerhalten“, sagte Malagò in einem italienischen Fußball-Podcast. Bereits am Montag hatte Sky berichtet, dass Verantwortliche um den ehemaligen Profi Paolo Maldini für mehrere Tage in Barcelona gewesen seien, um Guardiola von einem Engagement als Cheftrainer beim tief gefallenen viermaligen Weltmeister zu überzeugen.

Norwegens Sport-Welt trauert um den erfolgreichsten Ruderer des Landes. Der zweimalige Einer-Olympiasieger Olaf Tufte starb im Alter von 50 Jahren, wie norwegische Medien mit Verweis auf eine Mitteilung der Familie berichteten. Tufte soll bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden sein. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen habe sein Leben nicht mehr gerettet werden können, er starb im Nationalkrankenhaus in Oslo. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Die Nachricht löste in Norwegen unter Sportlern und Politikern große Betroffenheit aus. „Tufte hat unserem Land unzählige Momente der Freude am Sport geschenkt. Er war einer der größten Sporthelden Norwegens, ein hochdekorierter Olympiateilnehmer, einer der besten Ruderer, die wir je hatten, und für viele ein großes Vorbild. Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen“, sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Støre.

Bald ein Jahr ist es her, dass die ehemalige Biathlon-Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier im Karakorum auf dem Weg zum Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe nach einem Steinschlag tödlich verunglückte.

Ein „Bergwelten Spezial“ zeichnet am Montag, 27. Juli, ab 20.15 Uhr auf ServusTV anlässlich des traurigen Jubiläums das Leben der deutschen Topsportlerin nach und begibt sich mit zwei Ausnahmebergsteigern selbst nach Pakistan zum Gipfel in der Masherbrum-Kette.

Österreichs Kajak-Kanuten haben bei den Wildwasser-Weltmeisterschaften in Oklahoma City mit dem Gewinn von Bronze im Teambewerb für eine Überraschung gesorgt. 

Felix Oschmautz, Mario Leitner und Junioren-Weltmeister Max Steinbrenner blieben am Dienstag in 90,78 Sek. ohne Fehler, besser waren nur das slowenische Team in 89,60 und die Schweizer in 89,71. Die mit vier Strafsekunden im aus 18 Teams bestehenden Feld viertplatzierten Polen distanzierte das OKV-Trio um 0,15 Sek.

Oschmautz hatte schon am Vortag beim WM-Auftakt am Gelände der Olympia-Bewerbe 2028 mit Rang fünf im Kajak-Cross-Zeitlauf für ein starkes Resultat gesorgt. Früher am Dienstag kam der Olympia-Vierte von Tokio 2021 im Vorlauf des Kajak-Einers als 29. gerade noch ins für Donnerstag angesetzte Semifinale. 

Der ebenso fehlerlose Leitner schaffte das als 13. weitaus sicherer, Steinbrenner wurde unter 80 Konkurrenten 57. Auch das Finale in diesem Bewerb wird am Donnerstag ausgetragen, für Samstag werden Oschmautz und Leitner im K.o.-Bewerb im Kajak Cross engagiert sein.

Dieser Start in den Sommer ist einzigartig: Rapid beginnt die Saison mit gleich zwei Pflichtspielen auf Kunstrasen. Am Donnerstag, ab 19.00 Uhr, in Andorra, und am Sonntag, ab 20.30 Uhr, in Favoriten.

Bei Santa Coloma ist das Hinspiel in der zweiten Quali-Runde zur Conference League zu bestreiten, bei Wienerberg die erste Runde im ÖFB-Cup.

Schwierige Umstände in Andorra  

In Andorra sind nicht nur der Untergrund und die Höhenlage ungewohnt, sondern auch das Fehlen einer üblichen TV-Produktion.

Der Gastgeber hält die Übertragungsrechte, garantiert sind lediglich zwei Kameras. Deswegen gibt es lediglich einen Livestream mit einem „Pay-per-view-Modell“.

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